LNP256 10.000 Leute auf 1,3 Stellen

Die große Gala auf der Bühne des Babylon in Berlin

Am 26. Mai haben wir die 256. Folge unseres Podcasts mit einem Live-Event in Berlin gefeiert. Im Feed findet ihr die Audio-Aufzeichnung, auf YouTube stellen wir euch die volle Dröhnung mit Vorprogramm und Live-Zeichnung zur Verfügung. Wir empfehlen euch also, euch ausnahmsweise mal LNP nicht nur auf die Ohren zu geben.

Dauer: 2:34:48

On Air
avatar Linus Neumann Paypal Icon Bitcoin Icon Amazon Wishlist Icon
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avatar Geraldine de Bastion
avatar Jan Philipp Albrecht
avatar Martina Renner
avatar Arne Semsrott

Das Vorprogramm haben Henning und Letty gestaltet. Die Pre Show ist im Podcast nicht enthalten, sie macht ohne Video wenig Sinn. Ihr könnt Euch das Video davon natürlich online anschauen.

Zum Hauptprogramm hatten wir wieder eine Live-Zeichung am Start. Es gibt daher zwei Versionen, die ihr Euch als Video zu Gemüte führen könnt: eine mit dem Video von der Bühne und eine mit der Live-Zeichnung im Video, bei der ihr versteht, warum das Publikum so oft an Stellen lacht, wo man es beim Hören alleine vielleicht nicht erwarten würde.

Bühnenversion:

Zeichnungsversion:

Wir danken unserem Publikum und euch allen für die jahrelange Unterstützung!

Pre Show

Intro

Prolog

Der Ort

Live-Zeichnung

Geraldine de Bastion

Jan Philipp Albrecht

Intermission

Ihr hört die Organistin des Babylon, Anna Vavilkina.

Martina Renner

Arne Semsrott

20 Gedanken zu „LNP256 10.000 Leute auf 1,3 Stellen

  1. ich bin ja leider zu blöd dafür das umzusetzen, hätte aber ne idee:

    Man nehme 2x die billigen Alexa Buttons https://www.amazon.de/Echo-Buttons-Alexa-Gadget-2er-Pack/dp/B072C4KCQH
    (zur Not gingen auch die Dash dinger, die sind ja gehackt).

    kann man die mit nem Rechner oder irgendeinem Device mit HDMI output zusammenhacken? Dann hätte man ne supergünstige Lösung für ne portable, variable jeopardy Lösung. Wiimotes scheinen bisschen Clumsy?

    Any ideas?
    p.s. tolle show, gerne wieder *****/*****

  2. Auch wenn man die meisten Leute schon gefühlt irgendwie sehr oft gehört hat, gab es doch auch wieder neue Dinge zu hören!
    Sehr schön und danke für den Podcast!

  3. Tolle Show, Glückwunsch dazu!
    Ganz besonders großartig die 8-bit Variante des Intros, da kommen verschollen geglaubte C-64 Assoziationen auf!
    Auch vielen Dank an die Drei vom Vorprogramm (Letty, Dennis und -meaculpa- Name vergessen) für das spaßige Jeopardy. Da könnte man einen ganz neuen Kontenkreis für anlegen ;-)

  4. mir is zu NSA und NSAUA immer nur eins eingefallen: NEIN! doch. Ohhh…

    Irgendwie hatte die komplette Menscheits-Gesellschaft hier ein Brett vorm Kopf.

  5. Leider wird mir der Podcastplayer weder mit Safari 11.1 noch mit Firefox 60.0.2 unter Mac OS 10.11.6 angezeigt. An Gostery und uBlog Origin scheint es nicht zu liegen. Mit Safari 9.1.3 unter Mac OS 10.9.5 und Safari 11.1.1 unter Mac OS 10.10.5 funktioniert es. Hat jemand eine Idee, was das sein kann?

    • mir geht es genau so. vielleicht fsckt der youtube embed bla den player?

      wenn bitte irgend ein mensch so lieb wäre und einen link auf die mpe-datei in einen kommentar fügt, das wäre wunderbar.

      .~.

  6. Liebes LNP Team, herzlichen Glückwunsch zum 8bit Jubiläum und vielen vielen Dank für diese aufwändig produzierte Episode. Ich fand alle Gäste gleichermassen interessant und hab in den Shownotes schon viel Anregendes und Lesenswertes entdeckt! Weiter so… auch wenn diese Folge natürlich auf ihre Weise ein Unikat bleiben wird. Danke!

  7. Hallo Tim und Linus,
    herzlichen Glückwunsch zum 2^8-ten Geburtstag! Ganz tolle Sendung, vielen lieben Dank an euch und eure Gäste.

    Ich habe noch ein paar Korrekturen für euch:
    1.) In Folge 255 sagte Tim, die 8 Bit seien ausgeschöpft. 255 schöpft jedoch nur 7 Bit aus, das 8. Bit wird erst ab der 256 benötigt.
    2.) Linus meinte, ihr hättet vorher 255 Sendungen mit “Guten Morgen, Linus” – “Guten Morgen, Tim” begonnen. Das stimmt nicht. Da ihr das erst in der dritten Sendung eingeführt habt, habt ihr erst 253 Sendungen damit begonnen. Dennoch äußerst schade, denn das hat mir als einziges ein bisschen gefehlt. :(

    3.) (keine Korrektur) Sind noch T-Shirts übrig? :)

    Viele Grüße

    • > In Folge 255 sagte Tim, die 8 Bit seien ausgeschöpft. 255 schöpft jedoch nur 7 Bit aus, das 8. Bit wird erst ab der 256 benötigt.

      Unsinn. 256 klagt das 9. Bit ein.Bei 255 (FF) sind 8 Bits gesetzt. Genau genommen war mit der 256. Sendung diese Ära schon eingeleitet, aber zusammen mit der 0 lassen sich in 8 Bit 256 Zahlen abbilden. Da wir keine Nullnummer hatten, bewegten wir uns tatsächlich noch im 8-Bit-Zählraum.

      Nächstes Mal geht es aber 9-bittig weiter. Dafür hat uns der Herr die Oktalzahlen gegeben.

  8. Mal ne kurze Frage/Anmerkung zur DSGVO:
    Ich hab grad bei Focus Online auf den Einstellungslink des Cookiebanners geklickt. Dort wurde mir dann eine mehrseitige Liste mit unendlich vielen opt-out-links präsentiert.
    Ich hab dann in der Datenschutzerklärung folgenden Satz gefunden:
    „….. analysiert unser Vermarkter das Nutzungsverhalten der Besucher dieser Webseite, u.a. mithilfe von Cookies. Eine Auflistung der verwendeten Dienste und deren Funktionsweise, Möglichkeiten zum Widerspruch (Opt-out) sowie weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.“
    Das führt dann zu oben erwähnter Opt-Out-Liste auf:
    http://www.burda-forward.de/ueber-unsere-werbung

    Ich dachte, das (opt out orgie) ist nach der DSGVO nicht (mehr) erlaubt. Oder hab ich das falsch verstanden? Wisst ihr da die Details?

  9. Bei dem Interview mit Jan-Phillpp Albrecht muss ich ja doch sagen, das ich es stellenweise etwas erschreckend finde wie sehr er doch verallgemeinert oder falsch erklärt.

    Beispielsweise die Geschichte mit “es geht nur um digitale Daten”, was schlichtweg nicht korrekt ist. Das geht schon aus den ersten Artikeln (ich meine es müssten 2 und 4 sein) hervor.

    Die vielen Witze, die aufgekommen sind zu Visitenkarten, der Bestellung beim Metzger der einen mit Namen anspricht usw. Zeugen hier aber deutlich davon wie unklar die Lage ist.

    Ich habe dabei täglich mit “Experten” zu tun, die aber auch nur zeigen wie weit der Interpretationsspielraum ausgedehnt werden kann.

    Die Sache mit der Verarbeitung ist aber dennoch recht eindeutig formuliert.

    • Hm, wenn ich das richtig verstanden hab, war Jan-Philipp Albrecht doch maßgeblich an der Erstellung der Richtlinie beteiligt.
      Dann sollte er doch besser als manch andere Interpret wissen, wie die Richtlinie gemeint und auszulegen ist, oder nicht?

      • Das ist es ja was mich wundert. Denn wenn man einfach nachliest, wäre es dann schlichtweg falsch formuliert worden:

        Artikel 2:
        Diese Verordnung gilt für die ganz oder teilweise automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten sowie für die nichtautomatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten, die in einem Dateisystem gespeichert sind oder gespeichert werden sollen…

        Hier der Fokus auf “werden sollen”, sprich auch Daten die zunächst mal anderweitig erfasst werden wie z.B. Akten und damit potentiell mal gescannt werden könnten, gehören mit dazu,

        und weiter rtikel 4
        “„Verarbeitung“ jeden mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe…”

        und hier dann der Fokus darauf, was als Dateisystem definiert ist: “„Dateisystem“ jede strukturierte Sammlung personenbezogener Daten, die nach bestimmten Kriterien zugänglich sind, unabhängig davon, ob diese Sammlung zentral, dezentral oder nach funktionalen oder geografischen Gesichtspunkten geordnet geführt wird;”

        Die Aussagen hier im Interview stehen halt im (krassen) Gegensatz zu dem, ws teils im Gesetz steht und auch dem was eben diverse Experten (streitbarer Begriff ich weiß) und auch Branchenverbände, Artikel 29 Gruppe usw. sagen

        Siehe dazu als Beispiel auch: https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/sachlicher-anwendungsbereich-die-dsgvo-gilt-wenn/

        Ich sage damit nicht, dass jedwede handschriftliche Notitz unter die DSGVO fällt und gleich eine Verarbeitungstätig darstellt. Aber der saloppe Umgang mit einigen Punkten, die dann mehr beiläufig weggelacht werden (hier z.B. Linus Beispiel mit den Visitenkarten, sortiert o. nicht sortiert), hätte noch deutlich klarer erläutert werden können.

        • Sorry, aber da kann ich Deiner Argumentation nicht wirklich folgen. Du unterstellst, dass da eigentlich immer auch allgemein „analog“ (also auf Papier) vorgehaltene Daten gemeint sind und dass das zwingend ist.
          Das kann ich aber weder in Deinen Beispielen noch in dem Link, den Du dazu gepostet hast, erkennen.
          Du leitest das ja vor allem aus der Formulierung „sollen“ ab.
          Das bedeutet aber nicht „evtl vieleicht potentiell mal sollen“, sondern impliziert bereits den festen Vorsatz. D.h. dass diese „Papierdaten“ bereits Teil eines Verarbeitungsprozesses sind (zumindest an dessen Anfang stehen) an dessen Ende die Daten dann digital vorliegen und dafür verarbeitet worden sind.
          Das passt problemlos zu dem, was im Podcast gesagt wurde.
          Solange du einfach nur einen Karton voller Visitenkarten hast, ist es egal, ob Du die sortiert hast oder nicht. Interessant wird es erst in dem Moment, wo Du beschließt, diese Visitenkarten einzuscannen und diesen Beschluss tatsächlich in die Tat umsetzt.
          Ich seh das Problem hauptsächlich darin, dass irgendwelche „Experten“ das, was in dem Gesetz steht, mit ihrem Hintergrundwissen interpretieren und dass sie nun mit diesen Interpretationen „das Internet“ vollpflastern.

          Wie schon geschrieben, wenn die Aussagen eines solchen Experten in ausdrücklichem (sogar krassem) Widerspruch zu den Aussagen desjenigen stehen, der das Gesetz maßgeblich mit verfasst hat, dann glaub ich dem Gesetzesverfasser und nicht dem „Experten“.

  10. Tolle Interviews, vielen Dank!

    An Arne hätte ich eine Frage bezüglich der wissenschaftlichen Gutachten damals: Hat fragdenstaat.de dem BT, Herrn Lammert, dem Ältestenrat, oder wem auch immer vorher gesagt, dass sie so eine Plattform bauen würden, mit der Leute einfach (also viele) Gutachten anfragen könnten? Oder “Gentleman lächelt und schweigt” mäßig es ohne Vorwarnung gemacht?

    Nachdem der BT zunächst gesagt hat, dass die Gutachten _nicht_ per default veröffentlicht werden, aber einzeln angefragt werden können, müsste euch ja klar gewesen sein, dass die nicht verstanden haben, welchen Hebel ihr da in die Hand nehmen könntet.

    Habe damals selber ein paar angefragt, und fand die Aktion auch cool! Aber im Nachhinein dachte ich öfters darüber nach, ob Aktivist*innen nicht auch als Alliierte der Angestellten agieren könnten, und versuchen der Leitungsebene die Blamage zu ersparen, von der man weiß, dass man sie erzeugen kann. Wie Arne sagte, durch anwenden eines effizienten Online-Tools auf eine Rechtslage.

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