Logbuch:Netzpolitik
Einblicke und Ausblicke in das netzpolitische Geschehen
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LNP558 Negatives Nachtatverhalten

Aufzeichnung einer Live-Sendung beim at.tension-Festival in Lärz

Das Zentrum für politische Schönheit ist nicht erst bekannt seitdem sie mit dem Bus "Adenauer SRP+" in Deutschland von Veranstaltung zu Veranstaltung reisen, doch offensichtlich triggert gerade dieses Fahrzeug die Polizei-Behörden so richtig. Trotz zahlreicher Gutachten und Prüfungen wird der Bus laufend von der Polizei aus dem Verkehr gezogen nur um dann immer wieder zu dem gleichen Ergebnis zu kommen, dass er allen Vorschriften entspricht.

Aber speziell die Polizei in Chemnitz scheint sich richtig an dem Bus festzubeißen und schreckt auch vor offensichtlich rechtswidrigem Verhalten nicht zurück. Wir sprechen also mit dem Halter des Busses und Eskalationsbeauftragten des Zentrums für politische Schönheit Stefan Pelzer über die jüngsten Auseinandersetzungen mit den Beamten aus Chemnitz, die jetzt auch bald vor Gericht ausgefochten werden.

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Veröffentlicht am: 4. September 2026
Dauer: 1:33:04


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.806
  2. Prolog 00:00:28.324
  3. Adenauer SRP+ 00:02:22.408
  4. Schultour 00:06:56.299
  5. Das Sonderfahrzeug 00:15:24.310
  6. Die Beschlagnahme 00:20:23.359
  7. Dachlastprüfung 00:40:56.349
  8. Die Polizei in Chemnitz 00:46:27.529
  9. Vor Gericht 01:15:53.079
  10. Der Adenauer im Grunewald 01:23:11.131
  11. Geplante Aktionen 01:27:11.036
  12. Epilog 01:28:56.984

Transkript

Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Ja.

Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
0:04:28
Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Und dann ist es so, dass wir ja, also generell fährt der Bus rum und das Ziel ist es, neben halt natürlich die AfD zu bekämpfen, wo wir sie treffen, ist es ja auch lokale kleine Initiativen quasi zu boosten, groß zu machen und so weiter. Also wir fahren ja nicht rum und machen die ganze Zeit selber Sachen, sondern wir gucken auch, wo macht irgendwer was, Omas gegen Recht, sonst irgendwas, AfD-Bürger-Dialog. Da sind ja überall kleine Strukturen von kleinen Leuten überall im Land. Jetzt gerade in Sachsen-Anhalt, demnächst auch in Mecklenburg-Vorpommern oder auch jetzt natürlich immer in Mecklenburg-Vorpommern. Und die sind klein, da treffen sich 30 Leute gegenüber vom AfD-Bürger-Dialog um hier ihren Unmut. Und da fahren wir dann hin und machen quasi den kleinen Protest groß. Da kommt dann der Bus hin, dann ist das aber immer in der Presse, in der lokalen, ganz dick und so weiter. Die freuen sich und es kommen auch von überall dann Leute angefahren, weil sie den Bus eh schon immer mal sehen wollten. Genau, nun ist es so, wir sind so wie die Coca-Cola-Weihnachtstour sozusagen, so eine Art in cool. So eine Art Roadshow, ja, die quasi, da ist ein Team von Leuten im Bus, Volunteers, dass die quasi sagen, ich will da mitfahren. Und die fahren dann für ein oder zwei Wochen mit. Aber der Bus kommt nicht nach Hause, der fährt immer weiter und weiter. Und wir haben aber nicht jeden Tag Programm. Also wir haben nicht jeden Tag irgendwas, wo wir zu einer lokalen Aktion hinfahren können. Gerade wenn nicht so die Woche vor der Wahl ist wie jetzt. Was auch der Grund ist, warum er jetzt nicht auf der Attention natürlich ist, weil er ist da, wo er gebraucht wird, in Sachsen-Anhalt. Und dann, nach der Attention, kommt er dann hierher. Weil dann ist ja zwei Wochen bis zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern. Aber weil man nicht jeden Tag was hat, haben wir dann überlegt, was machen wir unter der Woche mit dem Bus? Also was macht man am Dienstag, am Mittwoch? Und da haben wir gesagt, wir machen eine Schultour, weil wir sehr erschreckt davon waren, dass die AfD bei diesen Jugendwahlen so viel Zuspruch hatte. Denn ich weiß nicht, hier kommen ja Leute von überall her oder auch die Hörer kommen von überall her, aber bei mir, als ich noch in der Schule war, war das nicht so, dass die Leute irgendwie 20% NPD, gab es ja damals DVU und so weiter, sondern das war eigentlich nicht vorhanden, weil das total uncool besetzt war. Also es war einfach überhaupt nicht cool, rechts zu sein. Und mal ganz dem Beiberg, es ist auch heute nicht cool.

Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Auch, ja genau, das ist für die Waldorfschule, genau, und alle anderen können natürlich auch kommen und gucken, also es gibt dann in den Pausen, gucken alle. Und das ist aber auch, also für die Crews, die da fahren, ist das ein ziemlich cooles Erlebnis, weil viel Wertschätzung da ist, das sind ja nun, es gibt viele Schulen, die sagen, hey, nee, hier Neutralitätsgebot, wir dürfen das nicht. Aber es gibt auch viele Schulleitungen und Lehrer- und Schülervertretungen, die sagen, nee, ihr kommt hierher und die auch dann so einen Druck selbst im Osten, wo die AfD stark ist, aushalten und sagen, nee, nee, hier entscheiden wir das. Und zum Thema Neutralitätsgebot, nur mal ganz, um es anzureißen, ist ein Riesenthema. Es gibt so eine, wie heißt das denn? Beutelsbacher Konsens. Und dort heißt es, man darf Kinder nicht indoktrinieren. Aber was wir machen, ist keine Indoktrination, sondern eigentlich so quasi politische Teilhabe, politische Bildung. Die können ja selber sich entscheiden, wie sie diese Fakten bewerten. Und ich verweise immer gerne auf den Paragraf 1 des Schulgesetzes des Landes Berlin. Das ist nämlich der Auftrag der Schule. Und das ist ähnlich in allen Schulgesetzen. In Berlin ist es sehr, sehr konkret, kommt bestimmt in die Shownotes. Aber die Aufgabe der Schule ist es, solche Menschen heranzuziehen, zu ziehen, die dem Nationalsozialismus und allen verwandten Ideologien entschieden entgegentreten. So, das ist die Aufgabe der Schule. Und... Und da kann man jetzt viel über Beutelsbacher Dialoge, Beutelsbacher Konzert reden. Es ist einfach eine Bemühung von einem völlig sachfremden anderen Thema, um quasi solche Themen aus der Schule rauszuhalten.

Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Ja.

Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Ja.

Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Er wurde oft angehalten. Ja, natürlich, aber das ist ja auch so. Das ist ja ein Unterschied. Angehalten und Stress oder angehalten und okay, wo wollt ihr hin? Wir gleiten jetzt da hin. Aber ich habe keine so eine Strichliste angehalten, ehrlich gesagt. Die habe ich nicht. Wir sind beim CSD Christopher Street Day in Döbeln eingeladen worden, als Lautsprecherwagen mitzufahren. Und wir waren sogar nicht auf dem Weg dahin, sondern wir waren schon da. Wir waren am Ort, wo der CSD in Döbeln startet, am Bahnhof in Döbeln. Und ich bin am Bahnhof in Döbeln ausgestiegen und habe den Polizisten gefragt, ist hier, wir waren eine halbe Stunde, wir waren Erster, ist hier Erster in Döbeln. Genau, nur wer Erster in Döbeln ist, ist es richtig in Döbeln. Dann bin ich zum Polizisten hingegangen und habe gesagt, wir sind vom Adenauer, das konnte er sich auch schon vorstellen, der Bus war ja da, und wir wollen jetzt hier aufbauen. Und dann hat der mir gesagt, nee, das startet aber nicht hier. Und dann habe ich gesagt, hä, aber hier steht Badefügel, nee, aber das ist auch andere Seite, ihr müsst da langfahren. Und dann wurden wir quasi weggeleitet unter Vortäuschung falscher Tatsachen. Gibt Zeitungsfotos, die uns schon am Startpunkt sehen. Und dann wurden wir so, nee, das ist da hinten. So ganz blitt weggeleitet und dann wurden wir von Polizei in den Schlepptau genommen und so ganz noch weiter weggeleitet und dann angehalten mitten auf der Bundesstraße. Und genau, und dort, die Frage war jetzt, wie man es richtig beschlagnahmen würde und wie man es falsch. Also erstmal richtig kannst du ein Fahrzeug, was schon auf einer Demo angekommen ist, es kann ja schon gar keine Gefährst, also es nimmt ja schon gar nicht mehr am Verkehr teil. Wenn der Verantwortliche kommt und sagt, ich bin hier für die Demonstration, ich baue auf, dann nimmt es ja schon gar nicht am Verkehr mehr teil. Also da kannst du schon mal gar nicht mehr. Du kannst es dann gar nicht mehr beschlagnahmen. Du kannst es dann danach wieder vielleicht, nach der Demonstration. Aber während der Demonstration kannst du es nicht beschlagnahmen. Da muss es nicht der STVO entsprechen. Und vor allem gibt es einen Grundsatz, das nennt sich Polizeifestigkeit von Versammlungen. Ist ein Rechtsgrundsatz. Und da geht es darum, dass die Polizei sich in extremer Weise zurückhalten muss, um so eine Versammlungslage nicht zu stören. Da geht es ja um die Grundrechtsausübung. Und da müssen so Sachen wie STVO, STVZO, bla, das muss dem alles nachstehen. Und entweder muss die Polizei sagen, nein, das Fahrzeug ist so gefährlich, dass es jetzt nicht im Schritttempo mit Ordnern drumrum hier mitfahren kann, weil es explodieren wird. So. Dann können sie auch sagen, geht nicht. Aber sonst musst du es eigentlich erst mal mitfahren und dann kannst du deine Maßnahmen nach. Also geht schon mal gar nicht. Richtig beschlagnahmt im Straßenverkehr wäre, Ich halte dich an, ich stelle was fest.

Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Linus Neumann
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Ja.

Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
0:37:18
Linus Neumann
0:38:27
Stefan Pelzer
0:38:27
Linus Neumann
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Tim Pritlove
0:38:45
Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
0:39:11
Tim Pritlove
0:39:11
Stefan Pelzer
0:39:16
Tim Pritlove
0:39:21
Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
0:39:29
Stefan Pelzer
0:39:31
Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
0:40:59
Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
0:43:04
Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
0:44:00
Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
0:45:37
Stefan Pelzer
0:45:37
Tim Pritlove
0:46:22
Stefan Pelzer
0:46:27

Ja.

Linus Neumann
0:46:28
Stefan Pelzer
0:47:05

Ja.

Linus Neumann
0:47:07
Stefan Pelzer
0:47:09

Die Akten, also du kriegst ja Akteneinsicht. Bei uns ist das so, man kriegt immer wieder. Und das muss ich dazu sagen, das ist auch das, was die Polizisten nicht verstanden haben. Und wo ich sagen muss, da muss ich mich bei unseren Fördermitgliedern eigentlich bedanken. Also, weil wir ja sehr, sehr schlagkräftig mit Anwälten sind. Sonst könnte ich das auch persönlich gar nicht durchhalten. Also, der arme linke Aktivist auf einer Demonstration wird vom Polizisten angerempelt, sagt, der hat mich angerempelt, sagen zehn Polizisten, nee, der hat uns angerempelt. Dann kein Geld, rote Hilfe, Anwalt und so weiter. Und ich würde das nicht durchhalten, auf fünf Ebenen oder sieben gleichzeitig Prozesse zu führen, wenn nicht unsere ganzen Förderer, dass quasi die Sorgen, die finanziellen Sorgen daraus nehmen würden, dass einfach um sich dieses Rechtsthema gekümmert wird. Weil sonst bist du ganz schnell, sodass du das nicht klarstellen kannst. Aber du hast in Deutschland das Ding, es geht gegen dich ein Verfahren, dann kannst du ja sofort, eigentlich kann der Anwalt hinschreiben, hier wegen diesem Anhalten heute, allein schon beim Mängelschein, kannst du sofort einen Brief hinschicken, Akteneinsicht. So, jetzt ist es so, dass in dem Fall hatten wir das, in dem Fall der Beschlagnahme in Döbeln, hatten wir das auch gemacht. Also wir sofort gesagt, bitte Akteneinsicht. Wir haben die Akte aber nicht bekommen, wir haben beim Labo Berlin, also bei der Zulagungsstelle, die hatten auch keine Akte. Und da ging es um das Gutachten aus Chemnitz, was gesagt hat, verkehrsunsicher, das Fahrzeug. Und das hatte niemand. Die DEKRA Berlin konnte nicht reingucken, gesperrt im Computer. Das Landesamt Bürger Ordnungsangelegenheiten, die zuständige Stelle in Berlin, hatten es nicht. Wer es aber sehr wohl hatte, schon, war ein rechtsextremer YouTuber.

Tim Pritlove
0:49:00
Stefan Pelzer
0:49:02
Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
0:51:17
Stefan Pelzer
0:51:17
Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
0:51:26
Linus Neumann
0:51:28
Stefan Pelzer
0:51:34

Und wir sind halt Künstler, deswegen haben wir dann, wir haben damals schon anders reagiert und wir haben gesagt, okay, also als dieses Gutachten bei den YouTubern waren, sind wir mit einem Anhänger nach Chemnitz vor das Polizeirevier gefahren, Und haben den dort enthüllt und dort ist halt Ringo Schneider, der Polizist, und Tino Chrupalla drauf zu sehen. Und Tino Chrupalla hebt seine linke Hand zum Gruß und sagt, hey Ringo, ist die Akte schon bei unseren YouTubern? Und dann sagt der Ringo Schneider, klar Tino, Nazis haben bei mir immer Akteneinsicht. Und rechts steht so ein Schild Chemnitz, Willkürhauptstadt Europas, weil das ja die Kulturhauptstadt Europas war. Und das Logo haben wir ganz leicht verfremdet, das ist so ein angedeutetes Swastika quasi ist unter dem. Genau. Und das Ganze ist unter dem so Ringo und Tino, genau, Polizei Sachsen gibt Akte an Rechtsextremisten. Das war quasi unser Protest, gegen die Geschichte. Und seitdem ermittelt, also seitdem, weil das ist ja ein völlig anderer Fall, ich bin hier der Verantwortliche, ich habe es zu verantworten sozusagen, aus Sicht von denen. Und was ich hier mache ist Verwendung von Zeichenterroristischen oder verfassungsfeindlichen Organisationen. Das ist ein Paragraf im Recht, der sicherstellen soll, des Nazis keinen Hitlergruß zeigen. Dass Nazis kein Hakenkreuz sich tätowieren. Darum geht's. Das ist der Grund für diesen Paragraf. Und das ist jetzt jemand von einer, der sich seit 15, 20 Jahren gegen Rechtsextreme engagiert, der davon betroffen ist, dass eine staatliche Stelle eine Akte an Rechtsextreme gibt. Und der protestiert mit einem Kunstplakat in einer Kulturhauptstadt Europas. Und daraufhin werde ich Seitdem werde ich mit allen Mitteln verfolgt. Wirklich. Von der Polizei.

Linus Neumann
0:53:35
Stefan Pelzer
0:53:49
Linus Neumann
0:53:52
Stefan Pelzer
0:54:11
Tim Pritlove
0:54:22

Ja.

Stefan Pelzer
0:55:08

Das war so ein Video, da haben wir gesagt, wir machen das so Wetten-das-mäßig und wir haben die Wette natürlich gewonnen. Es wurde enthüllt und es wurde sofort beschlagen mit DNA-Abstrich und allem und so weiter. Und daraus ergab sich dann, das ist ein völlig neuer Fall, eine weitere Verfahrensakte mit mittlerweile 1000 Seiten, die daraus sich ergeben hat. Tausend Seiten ja tausend Seiten wird die locker haben mittlerweile mit, neuen Anfragen an Meta wegen wer hat das Video hochgeladen, die alle abgelehnt wurden, Anfragen an Fluggesellschaften international weil der Dreh- und Angelpunkt ist es wird behauptet, dass ich dieses Plakat enthüllt habe. Problem ist Problem ist ich war halt neuntausend Kilometer weit weg nachweislich, Was heißt hier nachweislich? Nachweislich heißt, ich wurde da beschuldigt, unser Anwalt hat gesagt, das können wir gleich ausräumen, hier ist das Flugticket. Daraufhin wurde gesagt, hey, wurde dir toll kontaktiert, stimmt es, dass der hier in Deutschland in den Flieger gegangen ist. Er sagte, soll, ja, aber wir können nur sagen, hier, der ist nach Amsterdam geflogen, aber wie er dann weitergeflogen ist, können wir nicht sagen. Daraufhin wurde ein KLM eine Anfrage gestellt, ob ich auch in den Folgeflug eingecheckt bin. Und dann hat KLM erst mal gesagt, ihr müsst ja schon erklären, warum ihr das jetzt hier wissen wollt. Und dann wurde der Brief geschrieben, ja, schwerster Verdacht hier, terroristisch verwendet. Das hört sich auch erst mal gut an, Verwendung terroristischer. Und daraufhin hat KLM dann gesagt, ja, klar. Der ist da eingestiegen und hat auf Sitz 4E gesessen. Ist also dann in anderes Land ganz weit weg. Die Chemnitzer, hm. Und die Hypothese war dann, der ist doch mit einem Paddelboot wieder zurück. Es gibt zwar keine Einreise, es gibt keinen erneuten Zoll, der ist nicht wieder eingereist. So, haben die gesagt, aber es war jemand kräftig mit dem Bart. Das war er. Also es gab einen Polizist, der da Zeuge war, der es gesehen hat, ne? Und der wurde an dem Tag gefragt, was war das für einer? Ja, so ein bisschen kräftig und mit Bart. Und dann, fünf Monate später... Wurde derselbe Polizist gefragt, ja, wegen diesem hier Typen, kräftig mit Bart, wenn wir dir ein Foto zeigen würden, würdest du den vielleicht wiedererkennen? Ja, würde ich. Beim ersten Mal dann noch gesagt, mehr kann ich dazu nicht sagen. Beim zweiten Mal gesagt, ja, würde ich wiedererkennen. Und dann nochmal einen Monat später wurde dem Polizisten so ein Foto gezeigt, guck mal hier, das ist Stefan Pelzer, das ist unser Verdächtiger, ist er das? Und eigentlich in Deutschland, es gibt so eine Norm, du musst eigentlich acht Fotos von irgendwelchen Leuten zeigen. Dann sind die also damit zur Staatsanwaltschaft und haben gesagt, Strafbefehl 50 Tagessätze, 2500 Euro und die Richterin Strafbefehl beantragt bei Gericht.

Tim Pritlove
0:58:07
Stefan Pelzer
0:58:08
Tim Pritlove
0:58:40
Stefan Pelzer
0:58:43
Linus Neumann
0:59:13
Stefan Pelzer
0:59:15

Und auch das war so. Da steht wirklich morgens, das ist eine total asoziale Situation, weil da stehen Polizisten, in dem Fall sogar der Chemnitzer, über den wir gleich noch reden werden, steht in deiner Wohnung morgens. Die Polizei übernimmt die Kontrolle über alles. Und das ist wirklich so, Du bist nicht mehr selbstbestimmt in deinem eigenen Zuhause. Und es geht wirklich hier um das, was ihr hinter... Also es geht um dieses Plakat, um Kunst. Und es geht vor allem um 50 Tagessätze, ah, 50 Euro. Das sind 2500 Euro. Wegen 2500 Euro werden Meta-Neuen-Anfragen gestellt, international durch Suchungen, nicht nur bei mir, bei noch weiteren Leuten, um festzustellen, wie ist der wieder, wie hat er es geschafft, doch wieder in Chemnitz zu sein, obwohl der eigentlich gar nicht da ist. Man kann Verfahren auch einstellen, wenn man keinen Anhaltspunkt hat, so ne? Ähm, und ähm, genau, und dann wurde, dann war die Berliner Polizei gesagt so, ja, hm, also da kam der Anwalt natürlich und dann sagt, ja, kannst du es nicht noch irgendwie ein bisschen mehr beweisen? Die Berliner Polizisten waren nicht so begeistert von dem ganzen Chemnitzer Ding, muss man wirklich schützend dazu sagen. Und dann so, ja, ich könnte ein paar Urlaubsfotos zeigen, habe ich gesagt. Und dann so, ja, okay. Aber dann wurde ausgemacht, das Handy darf nicht beschlagnet, es wird entsperrt, aber ich bin so einen Meter weg und mache so. Guck mal, hier kommt meine Freundin. Guck mal da. Dann so, ja, außerdem habe ich die ganze Zeit mit Karte bezahlt. Wir sagen mal, Bank, guck mal hier, noch mal ein Eis, noch mal ein Hotel. Und dann der Bettener Polizist so zu dem Kämlitzer. Also mir würde das reichen. Und dann war kurz so, okay, darf Computer und Handy behalten. Und man muss dazu sagen, dass ich hier bei der Fusion, weil ich mich ja nicht nur mit dem Bus, sondern ich beschäftige mich generell mit Bussen, auch hier auf der Fusion. Und ich war, gegenüber dem Amt eingetragen als quasi für Schutzräume im Katastrophenfall. Und ich habe gesagt, ey Leute, das ist auch halt mein Computer. Ich bin hier so im Katastrophenschutzkonzept benannt. Und da sind 70.000 Leute auf einer Veranstaltungsfläche. Und wenn hier Schutzräume, dann kann ich nicht richtig arbeiten ohne meinen Computer. Und dann die Berliner Polizisten auch wieder so ein bisschen unruhig. Was machen wir hier gerade? Und am Schluss hat der Chemnitzer Polizist gesagt, nee, den Computer nehmen wir mit. Und das Argument, warum, war, sonst haben wir doch gar nichts hier. Und am selben Abend hat es hier einen Waldbrand gegeben auf dem Festivalgelände.

Linus Neumann
1:01:59
Stefan Pelzer
1:02:00
Linus Neumann
1:02:52
Stefan Pelzer
1:02:53
Linus Neumann
1:03:01
Tim Pritlove
1:04:18
Linus Neumann
1:04:19
Tim Pritlove
1:04:21
Stefan Pelzer
1:04:44
Linus Neumann
1:05:06
Stefan Pelzer
1:05:10

Stefan. Deswegen würde mein Bußgeld erhöht um 170 Euro, weil ich halt nach dieser Beschlagnahmung, das steht auch in meinem Bußgeldbescheid, steht drin, wegen meinem negativen Nachtatverhalten würde das angemessen von 250 auf 390 Euro erhöht, weil ich eine Pappfigur mit dem Polizisten auf Veranstaltungen vorzeige, die Polizeiarbeit lächerlich mache und so weiter und so fort. Aber die sind richtig angepisst davon, dass einer sich nicht unterkriegen lässt, und nutzen dann alle Mittel des Staates, um so eine Geschichte, ihr habt es ja gesehen. Also zeigt doch mal, beim CSD in Bautzen sind Nazis, die zeigen Hitlergruß. In Spiegel TV dokumentiert. Was meint ihr, was für Anstrengungen da unternommen wurden? Meint ihr, da hat es Hausdurchsuchungen gegeben, um richtige Strafverfolgung? Und es geht hier wirklich darum, den verfolgen wir jetzt selektiv, weil der widerspricht uns und macht uns lächerlich. Der verarscht uns eigentlich. ich. Und dort sind Polizisten, die nutzen die gesamte Macht des Staates, die ihnen eigentlich zur Verfügung steht, um Terroristen zu jagen oder in dem Fall Tuner. Aber der Polizei gegeben wurde vom Volk und von unseren demokratischen Institutionen, die haben ja bestimmte Mächte bekommen und mit denen müssen sie vorsichtig umgehen, das mildeste Mittel, Interessen abwägen, das Ganze zum guten Ende führen, Strafen Straftaten verfolgen. Und stattdessen sind die so blind, wütend und nutzen ihr gesamtes Werkzeug, Durchsuchungsbeschlüsse über Bundesländer, Auskunftsersuchen an amerikanische Konzerne, KLM, Flugdatenauskunft, Beschlagnahmung von Laptop und so weiter. Und sammeln auch so, dass alle mich möglichst anzeigen. Die laufen rum und sagen, alle müssen den anzeigen.

Linus Neumann
1:07:03
Stefan Pelzer
1:07:11
Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
1:10:23
Stefan Pelzer
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Linus Neumann
1:11:23
Stefan Pelzer
1:11:27

Ja, weil der Fall ist jetzt öffentlich. Aber auch das ist wieder nur, weil wir das halt gegen die durchziehen gerade. Bisher war immer so, ne die Polizei ist unabhängig, die dürfen das so machen und so weiter und das lag ja alles verschlossen, also diese Akten sind bei uns erst vor drei Wochen eingegangen auch, dass man so krass sehen kann was die eigentlich da treiben, und jetzt gerade mit der Berichterstattung der aktuellen Woche glaube ich, dass die Luft gerade relativ, also die Stimmung ist schlecht glaube ich, bei der Polizei, vor allem auch hatten wir in anderen Fällen in ganz anderen Angelegenheiten über Netzwerke und auch Journalisten Kontakt zu, Empfängern dieser Handlungsanleitung, weil wir müssen ja überprüfen, ob Carsten Kempf seinen Pflichten nachkommt und das widerruft alles und so weiter. Und dort wurde, in einem anderen Bundesland, wurde von einem Polizeipräsidenten, bei der AG Einsatz, das ist das, wo diese Handlungsanweisung hinging, die illegale, nachgefragt, ob sie die auch bekommen haben. Hat der AG Einsatz der Leiter da gesagt, ja, haben wir. Dann wurde gefragt, haben wir die weitergeleitet, Um zu klären, müssen wir jetzt auch zurückrufen. Und dann war die Antwort, Nee, haben wir nicht. Die Polizeidirektion Chemnitz nimmt in Sachen Adenauer keiner mehr für voll hier. Also weil die selber so prüfen müssen. Also die sehen nicht gut aus gerade, das muss man sagen. Die sind, wir sagen, das ist ein bisschen sturmreif geschossen auch mit den ganzen Fristen jetzt und so weiter. Aber es ist trotzdem, das ist trotzdem, das ist das Ende, oder vielleicht das Ende, vielleicht auch nicht, einer zermürbenden Auseinandersetzung für uns. Weil wir haben da keinen Bock drauf. Das ist das Ding. Die haben da Bock drauf und die sitzen da mit ihrem, die werden da bezahlt, haben ihr Beamten-Ding und schreiben da. Derselbe Manuel Müller, oder wie er heißt, der Polizeibeamte, der in meiner Wohnung stand und meinen Computer mitgenommen hat, weil sonst haben wir ja sonst nichts. Sonst haben wir ja gar nichts hier.

Linus Neumann
1:13:27
Stefan Pelzer
1:13:28
Tim Pritlove
1:14:01
Stefan Pelzer
1:14:14
Tim Pritlove
1:14:18

Ja.

Stefan Pelzer
1:14:18
Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
1:15:01
Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
1:15:53
Stefan Pelzer
1:16:06

Nee, viele laufen pro bono, viele laufen zu sehr günstigen Tarifen. Es ist immer sehr wichtig, dass bei uns echt große Kanzleien, am besten steht Kanzlei des Jahres irgendwo rechts oder sowas, weil das einfach schon den Eindruck gut macht. Aber es verursacht Kosten. Aber auf der Staatsseite, wir haben jetzt geschätzt, dass die Staatsseite bei ungefähr 700.000 Euro ist und wir sind trotzdem auch bei 100.000. Aber das Interessante ist auch für den Staat, das ist nämlich auch so eine Mäßigung dann für den Staat, dass wir ja dreimal irgendwelche Beschlagnahmen oder Gerichtsverfahren hatten. Und dann ist es ganz lustig, weil ihr kriegt dann so einen, ich bin ja der Beschuldigte, ich bin der Halter. Und dann ist das Fahrzeug angeblich verkehrsunsicher. Dann kriegst du einen Bußgeldbescheid und da steht dann so drin, sie erlaubten, dass ein Fahrzeug in Betrieb genommen wurde, das nicht sicher war. Bußgeld 250 Euro, ein Punkt in Flensburg, negatives Nachtatverhalten nochmal 100 oder 150 und dann kommt so, Verfahrensnebenkosten 12.876 Euro. Ja, genau. Weil abschleppen, Begutachtung, pipapo und das ist interessant, weil das landet bei mir, aber wir greifen das ja an und das ist jetzt in Brandenburg einmal passiert, wer hat es bezahlt? Der Brandenburger Steuerzahler am Ende in Berlin einmal passiert, wer hat es bezahlt? Der Berliner Steuerzahler in Berliner Steuerzahler in, genau und jetzt in Sachsen gibt es den ultimativen Showdown zum Thema 18.11. Save the Date weil wir es jetzt das erste Mal vor Gericht schaffen damit, also weil vorher wurde das immer eingestellt einfach dann zu Lasten der Staatskasse, weil die keinen Bock drauf hatten. In Brandenburg wollte es auch schon durchziehen. Die haben so gesagt, hey, wir setzen den Termin an, eine Stunde. Und wir so, wie eine Stunde? Wir haben 15 Zeugen. Und dann so, ja, okay, dann gucken wir mal, dann vielleicht schon um neun. Und dann, nächster Tag rufen da zehn Journalisten an und wollen ihre Presseplätze schon mal abklären. Und dann hörst du, dann nimmst du, was kommt, eingestellt. Und keiner Bock drauf. Und jetzt in ... Genau. In Döbeln, 18. November, wer Bock hat, der Adenauer kommt auch. Am 18. November ist in Döbeln die Verhandlung um diese ganze Beschlagnahme Döbeln, die ja rechtswidrig war und so weiter.

Tim Pritlove
1:18:33
Stefan Pelzer
1:18:33
Tim Pritlove
1:19:41
Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
1:21:01
Stefan Pelzer
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Linus Neumann
1:21:41
Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
1:22:31
Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Linus Neumann
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Stefan Pelzer
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Tim Pritlove
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Linus Neumann
1:23:54
Tim Pritlove
1:23:56
Stefan Pelzer
1:23:58

Ja, da sind die uns auf einmal hinterhergefahren. Es war ein toller Tag. Es war übrigens echt lustig, weil wir waren am 1. Mai in Berlin in Grunewald. Bei Mike Runi. Und da zwei Key Takeaways davon, das erste ist, man fährt so an irgendwie, findet einen richtigen Weg, auf einmal klingelt das Telefon, weil die irgendwo meine Nummer von der vorherigen Versammlung haben und sagen, wo sind sie denn, wo sind sie denn, ja wir kommen gerade an, aber wir kennen uns auch nicht aus in Grunewald und dann so, hast du jemanden am Telefon, in dem Moment wirst du von der Polizei angehalten und es sind Chemnitzer Polizisten. Die aber sagen, die sind uns zugeordnet. Das war so der Polizeichef am Telefon. Das ist ein Witz hier gerade, oder? Mit die Chemnitzer Polizeihilfecht zu stehen. Aber die waren in Ordnung. Aber das Lustige ist, dann habe ich gesagt, hier sind Polizisten, ja dann sagen Sie denen doch mal, was jetzt so sein soll. Dann habe ich auf laut gemacht, ich habe euren Chef dran. Und dann hat der das so durch mein Telefon. Und danach habe ich gedacht, ich hätte auch jemanden im Bus hinten drin sitzen haben können. Die hätten diese Hörigkeitsfunktion der Polizisten. Ja, hier, PAK 709. Ihr müsst dann jetzt, ihr fahrt die jetzt rechts, dann zweimal links. Und dann steht ihr auf der A100, da stellt ihr sie quer. Also genau, man hätte das locker geschafft, dass die Polizei einen mitten auf die Autobahn eskortiert und da quer hinstellt, wenn man nur gewollt hätte. Und dann hatten wir einen tollen Tag im Grunewald, Musik gemacht, alles super und alles war total deeskalativ, alles ist gut gelaufen. Gab es sogar eine FDP-Gegendemo gegen uns. Dann hast du einen geilen Tag, wenn die FDP gegen dich demonstriert. Und dann sind wir zurück und auf unser eigenes, da wurde ein Bus abstellt und irgendwie mittendrin hat sich so eine Polizeihundschaft ohne Rücksprache, mit der Polizeiführung einfach an uns rangehangen, dann haben wir geguckt, okay, lassen wir die mal, aber es ist ein Privatgelände und dann sind die uns bis aufs Privatgelände hinterhergefahren, Dann hab ich ausgestiegen und hab gesagt, so Jungs, jetzt reicht's, das ist ein Privatgelände, da ist ein Schild dran, so, unbefugten ist der Zutritt verboten und das seid ihr. Weil das ist so, das ist keine öffentliche Verkehrsweg und dann haben die, wir gehen hier gar nicht weg, total aggressiv, das war kurz vorm Eskalieren, die haben uns da echt blöd angemacht. Und dann standen die so in der Ecke und ich so, ey, ihr müsst abhauen, ihr müsst weg und dann so wir gehen die gar nicht, wir schreiben die Anzeige gegen mich und da hat ich zum Glück einen Parlamentarier am Telefon hab ich denen gesagt, ihr benehmt euch hier wie besoffene Unionhooligans zack, jetzt hab ich sie auch noch beleidigt und so weiter und dann hat der parlamentarische Betreuer die Polizeiführung angerufen, die wussten nichts davon, was machen die? War so die Frage und dann haben die versucht, die über Funk zu erreichen, um wegzudämmen, die abhauen von dem Geräte. Die Waren aber irgendwie nicht mehr zu kriegen. Und dann haben die Zivilpolizisten geschickt, um denen zu sagen, verpisst euch. Es kamen dann so die Polizisten an und ich würde so, ja, wir sind auch nur hergeschickt worden, weil irgendwie eine Polizeihundertschaft durchgedreht ist, haben die so gesagt. Die waren auch cool, das waren so zwei, die waren migrantisch und sowas waren, das waren dann zwei gute Polizisten. Und dann sind die so geschnaufen, mit ihren Autos abgedampft. Genau. Ja. Das Familienfest.

Linus Neumann
1:27:13
Stefan Pelzer
1:27:19
Linus Neumann
1:28:00
Stefan Pelzer
1:28:02

Beginn 14 Uhr. Also genau das gleiche Programm. Genau, das ist mein Neues. Ich liebe das Antifa-Million-Fest. Ansonsten, genau, wir sind jetzt gerade noch in Magdeburg. wahrscheinlich Veröffentlichung ist nach der Wahlkatastrophe von. Sonntag wahrscheinlich ne, genau das heißt aber es lohnt sich dann immer noch weiter zu kämpfen man kann nicht in die Zukunft in die Vergangenheit kann man gucken in die Zukunft nicht so richtig, und dann die nächsten zwei Wochen ist dann in Mecklenburg-Vorpommern geht es nochmal ums Ganze es geht insgesamt ums Ganze, es geht ja darum, wenn man so ein bisschen progressive Politik oder linke Politik gemacht hat, wundert man sich auf einmal, dass man so hingeht und sagt, wir müssen hier irgendwie um unsere Gesellschaft, wir müssen um unseren Staat kämpfen. Sozusagen. Ist eine komische Situation, aber es geht hier tatsächlich ums Ganze, denn im Fall von Sachsen-Anhalt, es geht ja eigentlich darum, dass solche Polizeiarbeit, wie sie gegen uns durchgeführt wird, wenn ein Bundesland an der AfD-Regierung verfällt, dann steht, diese ganzen Behörden sind alle weisungsgebunden. Das heißt, dann steht der AfD auf einmal die gesamte Power des Staates zur Verfügung. Und dann kann man nur hoffen, dass sich andere Bundesländer sagen, wir machen da nicht mit, denn die können noch selbst prüfen. Aber an und für sich, wenn in Sachsen-Anhalt irgendjemand sagt, hey, gegen den Linus haben wir so und so einen Verdachtsmoment, scheißegal, oder gegen den Tim, weil er besoffen wieder Union gehooligant hat. Und dann ordnet in Sachsen-Anhalt ein Gericht irgendwas gegen irgendjemanden von euch, gegen irgendjemanden von uns an. Dann ist eigentlich Amtshilfe Berlin dafür zuständig, das dann umzusetzen. Dann kommen die, nehmen den Computer weg und der geht dann nach Sachsen-Anhalt. Dann kann auf einmal Sachsen-Anhalt Anfragen an Meta, also diese Behörden dort, die fallen dann auf einmal an die Rechtsextremisten. Und das ist wirklich in dieser ganzen Geschichte, die wir jetzt schon haben mit der AfD und der Geschichte mit rechter Gewalt und der Geschichte mit Nazi-Schläger, Baseball-Schläger-Leuten, das ist eine völlig andere Qualität, wenn auf einmal die staatlichen Mittel an die Nazis fallen. Und das ist was, man kann hoffen, dass es nicht so kommt und es lohnt sich dagegen zu kämpfen. Auf jeden Fall. Und? Haben wir nur ein bisschen überzogen.

Linus Neumann
1:30:43
Tim Pritlove
1:30:46
Stefan Pelzer
1:30:48
Tim Pritlove
1:30:51
Stefan Pelzer
1:30:53
Tim Pritlove
1:30:57
Stefan Pelzer
1:31:01
Linus Neumann
1:31:16
Stefan Pelzer
1:31:29