Logbuch:Netzpolitik
Einblicke und Ausblicke in das netzpolitische Geschehen
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LNP453 +5 auf Überwachungsgesetze

Feedback — BSI — Chatkontrolle — Starlink — Letzte Generation — Bund ID — Twitter — GFF produziert gute Nachrichten — Kurznachrichten — Termine

Heute spielen wir wieder Bäumchen wechsel Dich und Tim und Khaleesi führen durch die Sendung. Dabei wird unsere Nerd Cred auf eine harte Probe gestellt und wir prüfen unsere Affinität zu Star Trek, Star Wars, Herr der Ringe und Rollenspielen. Dazu einige gute Nachrichten rund um die Chatkontrolle und die (erfolgreichen) Klagen der Gesellschaft für Freiheitsrechte, der wöchentliche Musk-Rant und Berichte über depressive Suchmaschinen.

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Veröffentlicht am: 19. Februar 2023
Dauer: 2:00:09


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Prolog 00:00:32.626
  3. Feedback: Schweden 00:01:56.746
  4. Feedback: Der Herr der Ringe 00:04:56.416
  5. Neue Chefin für das BSI 00:17:32.011
  6. Update Chatkontrolle 00:21:53.600
  7. Starlink und kritische Infrastruktur 00:35:18.983
  8. Letzte Generation und Daten 00:54:47.401
  9. Bund ID und Energiekostenzuschuss 01:01:44.903
  10. Twitter und Co 01:21:31.545
  11. GFF produziert gute Nachrichten 01:40:42.491
  12. Kurznachrichten: TrustPID 01:48:58.524
  13. Kurznachrichten: Content Moderation 01:50:20.069
  14. Bing wird depressiv 01:51:13.017
  15. Termine 01:56:15.780
  16. Epilog 01:58:21.657

Transkript

Tim Pritlove
0:00:01
Khaleesi
0:00:03
Tim Pritlove
0:00:04
Khaleesi
0:01:15
Tim Pritlove
0:01:22
Khaleesi
0:01:49
Tim Pritlove
0:01:54
Khaleesi
0:03:24
Tim Pritlove
0:03:38
Khaleesi
0:03:43
Tim Pritlove
0:03:47
Khaleesi
0:04:54
Tim Pritlove
0:05:02
Khaleesi
0:05:05
Tim Pritlove
0:05:16
Khaleesi
0:05:18
Tim Pritlove
0:05:23
Khaleesi
0:05:32
Tim Pritlove
0:05:35
Khaleesi
0:06:05

So?

Tim Pritlove
0:06:05
Khaleesi
0:06:26
Tim Pritlove
0:06:35
Khaleesi
0:07:30
Tim Pritlove
0:07:37
Khaleesi
0:07:39
Tim Pritlove
0:07:43
Khaleesi
0:07:55
Tim Pritlove
0:08:02
Khaleesi
0:08:10
Tim Pritlove
0:08:11

Snoopy, genau ich lese mal vor. Snoopy hier. Da hat Linus Khaleesi aber ganz knapp gerettet. Die Palantiri wurden von dem größten aller Elbenschmiede Feanor geschaffen. Die Elben bzw. Noldori haben den Numenoran sieben der Steine gegeben. Sie zeigen in Raum und Zeit in weit entfernte Szenen und halten über lange Distanzen Kontakt zueinander. In der Tolkien-Geschichte wurden sie von den Herrschenden benutzt, um die Reiche zu koordinieren und Gefahren abzuwenden. Der Stein aus Minas Itil wurde von den Nazgûl bei der Eroberung der Stadt in Besitz genommen und Sauron übergeben. Sauron hat einen so starken Willen, dass er den anderen Nutzenden der Palantiri, Nämlich Denethor Truxess von Gondor in Minas Tirith und Saruman, Vorsitzender des Weißen Rates in Ortank, eigene Szenen und Gedanken bei der Benutzung aufzwingen kann. Das ist in den Filmen auch passiert, so ist Saruman auf die Seite Saurons gewechselt. Denethor ist durch den Kontakt zu Sauron durch den Palantir wahnsinnig geworden, soweit zum Hintergrund der sehenden Steine in Tolkiens Fantasy-Universum. Genau und da muss ich natürlich auch gleich mein Nooblevel auch noch mal irgendwie erhöhen. Die Bücher habe ich natürlich nie in der Hand gehabt. Also Everything I Know About Herr der Ringe, I Know From the Movies und dann nicht mal die habe ich vollständig gesehen. Also ich bin da, keine Ahnung, ich schäme mich auch ein bisschen. Ich glaube ich hatte mal den Hobbit in der Hand, aber den habe ich nicht zu Ende gelesen. Ich frage mich warum, ich weiß es nicht. Und was gibt dir das Herr der Ringe?

Khaleesi
0:09:55
Tim Pritlove
0:09:56

Ja.

Khaleesi
0:09:58
Tim Pritlove
0:10:22
Khaleesi
0:10:25
Tim Pritlove
0:10:39
Khaleesi
0:10:40

Ja.

Tim Pritlove
0:10:41
Khaleesi
0:10:42
Tim Pritlove
0:10:55
Khaleesi
0:10:57
Tim Pritlove
0:11:01
Khaleesi
0:11:24
Tim Pritlove
0:11:27
Khaleesi
0:11:37
Tim Pritlove
0:11:58
Khaleesi
0:12:04
Tim Pritlove
0:12:06
Khaleesi
0:12:12
Tim Pritlove
0:12:14
Khaleesi
0:12:48
Tim Pritlove
0:12:50

Ja, aber es funktioniert, also das kann schon sein, aber trotzdem funktioniert es ja offensichtlich da. Und kann man sich natürlich auch die Frage stellen, warum eigentlich. Und es könnte sein, dass es was mit Würfeln zu tun hat und so, aber eigentlich glaube ich, die die Power hinter Rollen spielen, ist dieser Mythos dieser tollkienischen Welt, der einfach so dieses alternate universe abenteuer ohne jetzt so richtige superhelden sondern eher so alle alle sind so ein bisschen zauberhaft jeder hat so eine fähigkeit ja man kann aber auch so ein ganz komischer gnomen sein und trotzdem irgendwie seine stärken ausspielen in der komplexen Welt. Ich glaube, das ist so in der Mischung von allem was dabei. Und ich habe eine Weile Rollenspiele gespielt und das Lustige ist, was ich, wozu es geführt hat. Weil es hat so was ganz anderem geführt, als ich dachte, wir haben es nämlich eigentlich alles falsch gemacht. Also am Anfang haben wir es gespielt und fanden es irgendwie toll und so. Und dann fängst du dann irgendwann an, dass du mit dem Regelwerk nicht zufrieden bist. Dann fängst du an, deine Regeln anzupassen. Dann musst du die natürlich dann auch irgendwann aufschreiben. Und in meinem Fall war das halt so in 80er Jahren. Und dann führte das dazu, dass ich irgendwie Textverarbeitung, Software benutzt habe. Davon gab es früher gar nicht so viel. Und auf jeden Fall haben wir dann aber dieses ganze Regelwerk geschrieben. Aber das Das Schreiben dieses Regelwerks hat dann dazu geführt, dass ich Deutsch richtig gelernt habe. Und da bin ich dann so ein... Naja, ich meine, man lernt ja so die Sprache in der Schule.

Khaleesi
0:14:38

Ja.

Tim Pritlove
0:14:39
Khaleesi
0:15:09
Tim Pritlove
0:15:17
Khaleesi
0:15:40
Tim Pritlove
0:15:54
Khaleesi
0:15:58
Tim Pritlove
0:16:12
Khaleesi
0:16:16
Tim Pritlove
0:16:20
Khaleesi
0:16:26
Tim Pritlove
0:16:54
Khaleesi
0:16:58
Tim Pritlove
0:17:04
Khaleesi
0:17:10
Tim Pritlove
0:17:17
Khaleesi
0:17:20
Tim Pritlove
0:17:22
Khaleesi
0:18:09
Tim Pritlove
0:18:24
Khaleesi
0:18:27
Tim Pritlove
0:18:31
Khaleesi
0:18:32
Tim Pritlove
0:18:39
Khaleesi
0:18:44
Tim Pritlove
0:18:49
Khaleesi
0:18:55
Tim Pritlove
0:19:09
Khaleesi
0:19:13
Tim Pritlove
0:20:04
Khaleesi
0:20:08
Tim Pritlove
0:21:01
Khaleesi
0:21:39
Tim Pritlove
0:21:47
Khaleesi
0:21:58
Tim Pritlove
0:22:14
Khaleesi
0:22:19
Tim Pritlove
0:22:24
Khaleesi
0:22:24
Tim Pritlove
0:22:26
Khaleesi
0:24:06
Tim Pritlove
0:25:36
Khaleesi
0:25:44
Tim Pritlove
0:25:47
Khaleesi
0:25:49
Tim Pritlove
0:26:40
Khaleesi
0:26:50
Tim Pritlove
0:27:23
Khaleesi
0:27:26
Tim Pritlove
0:28:02
Khaleesi
0:28:03
Tim Pritlove
0:28:51
Khaleesi
0:28:55
Tim Pritlove
0:29:46
Khaleesi
0:29:49
Tim Pritlove
0:29:51
Khaleesi
0:29:53
Tim Pritlove
0:31:37
Khaleesi
0:31:41
Tim Pritlove
0:32:01
Khaleesi
0:32:04
Tim Pritlove
0:33:07
Khaleesi
0:33:34
Tim Pritlove
0:34:27
Khaleesi
0:34:38
Tim Pritlove
0:34:40
Khaleesi
0:34:53
Tim Pritlove
0:34:53
Khaleesi
0:35:05
Tim Pritlove
0:35:20
Khaleesi
0:35:59
Tim Pritlove
0:36:00
Khaleesi
0:36:33
Tim Pritlove
0:36:38

Ich weiß nicht, ob die App tatsächlich irgendein Geräusch macht. Ich habe immer die Töne bei meinen Apps ausgeschaltet. Von daher keine Ahnung. Aber vom Ablauf her läuft es halt genauso. Es konfiguriert sich selber, guckst dich den Himmel an, steht ein, zwei Minuten rum und du sagst, ach ja, Übrigens jetzt gibt es Netz und dann funktioniert das irgendwie auch. Genauso das Gegenteil zu den sonstigen Internet-Erfahrungen in Deutschland. Naja und in den letzten ein, zwei Jahren wurde es auch massiv ausgebaut. Also ist die Verfügbarkeit in immer mehr Ländern sichergestellt und jüngst gab es dann auch, glaube ich, ein paar polare Satelliten, die das jetzt sozusagen auch weit in den Norden verlängern. Bandbreite ist besser geworden, Software ist besser geworden etc. Pp. Und natürlich spielt auch Starlink in der Ukraine eine große Rolle und es ist überhaupt gar keine überhaupt gar kein Geheimnis, dass dort seit der Invasion Russlands, das ukrainische Militär Starlink, kräftig zum Einsatz bringt. Nicht nur weil halt die Internetinfrastruktur sowie jede Infrastruktur durch die Russen akut gefährdet, bedroht und zerstört wird, das natürlich auch die Internetinfrastruktur betrifft. Aber natürlich ist es auch an der Front ein hilfreiches Tool. Die Ukraine setzt Software ein, die so quasi ihre ganzen militärischen Aktivitäten an der Front so koordiniert sowie ja, sowieso Miettaxis. Das heißt, Ziele werden oder Lieferdienste, also Ziele werden ausgemacht. Es gibt halt irgendeine Intelligence, wo ein Angriff stattfindet, wo es eine Truppkonzentration gibt, wo irgendwelches Militärgerät rumsteht, was auch immer. Und in dem Moment, wo halt die Koordinaten davon bekannt sind, können die halt schnell an ein System gemeldet werden, an dem dann eben auch verschiedenste Einsatztruppen auch registriert sind und dann werden die die halt mehr oder weniger automatisch dispatcht. Das ist wirklich krass. Und das führt eben dazu, dass die Ukraine sich trotz der Zahlenüberlegenheit und der Militärüberlegenheit der russischen Militärmaschine noch vergleichsweise gut zur Wehr setzen kann. Jetzt stört das allerdings Starlink. Das Unternehmen hat sich jetzt irgendwie geäußert und meint so, ja, wissen Sie, Starlink sei ja nie als Waffe gedacht gewesen. So, und da hätten Sie ja jetzt überhaupt nicht daran gedacht, dass es eine militärische Nutzung hätte geben können.

Khaleesi
0:39:21
Tim Pritlove
0:39:31
Khaleesi
0:41:09
Tim Pritlove
0:41:16
Khaleesi
0:41:50
Tim Pritlove
0:41:52
Khaleesi
0:42:16
Tim Pritlove
0:42:19

Die müssen nicht umziehen. Die ESA hat mehrere sehr große Niederlassungen. Eine sehr große bei Rom, in Italien, in Spanien, in Paris, eben die Zentrale des Raumfahrtkontrollzentrums in Darmstadt. Das sind so die großen, und das S-RIN, also das Technikzentrum in Holland, das sind so die großen Niederlassungen. Und dann gibt es natürlich quer über Europa verteilt überall noch weitere Aktivitäten. Und das ist ja ein Erfolgsmodell eigentlich, kann man sagen. Also die ESA hat in den 70er Jahren noch klein angefangen und war eigentlich noch gar nichts und hat dann mit dem Ariane-Raketenprogramm es eigentlich geschafft zu so einem Global Player zu werden, weil es einfach die lange, lange Zeit die zuverlässigste Launcherkapazität war so im ganzen Raketenbereich. Die Amerikaner hatten so ihre Probleme, die Russen auch. Ariane-Raketen haben sehr gut funktioniert und so hat sich das halt ganz gut etabliert und das ist insofern ein Segen. jetzt gibt es seit ein paar Jahren auch die EU als Auftraggeber. Die ESA ist nicht die EU. Also die ESA ist halt eine im Wesentlichen als europäische Wirtschaftsinitiative gedachte Struktur. Da wird halt Geld reingetan, da sollen neue Missionen entwickelt werden. Neue Missionen entwickeln heißt halt immer neue Technologie entwickeln, weil jede Raumfahrtmission ist halt neu. Alles was neu ins All geschickt wird, hat es so vorher noch nie gegeben und deswegen ist das halt einfach so ein Motor, so ein Innovationsmotor für Technologieentwicklung auf allen Ebenen. Das funktioniert ja so wunderbar. Jetzt gibt es von der EU aber auch finanzierte Projekte, wo also wirklich konkret die EU ist und das ist zum Beispiel das Galileo Navigationssystem. Also so wie GPS und GLONASS in Russland gibt es halt auch ein europäisches Navigationssystem. Wir sagen natürlich, so wie wir immer alle NASA kennen, kennen wir alle irgendwie GPS, weil das war als erstes da und das benutzen irgendwie alle. Wobei man heute schon gar nicht mehr genau sagen kann, welches der Systeme denn jetzt ein Telefon gerade wirklich nutzt. Also ob da nicht schon auch die die Galileo-Fähigkeit genutzt wird oder die GLONASS-Fähigkeit genutzt wird, wenn ein GPS in irgendeiner Form gerade mal nicht verfügbar ist. Und das ist halt von der EU beauftragt. Das sind also sozusagen konkrete EU-gebundene Projekte, genauso wie das Copernicus-System, was halt auch so ein Weltbeobachtungssystem ist. Nicht ein Überwachungssystem, sondern eben sowohl für Umweltbeobachtung auf der einen Seite, aber eben auch so Katastrophenbeobachtung. Also was weiß ich, wenn es halt große Flüchtlingsbewegungen gibt. Du willst ja Daten haben, willst ja wirklich auch wissen, ah okay, hier sind Tausende, Zehntausende oder Hunderttausende Leute vielleicht gerade auf der Flucht, ja oder Hungersnöte, Regenkatastrophen, Erdbeben, jetzt gerade die Situation in der Türkei, da kannst du davon ausgehen, dass diese ganzen Copernicus-Satelliten halt hochgradig wichtige Informationen liefern, weil die die das einfach extrem gut beobachten können. Und es hat nicht nur so ein, zwei Satelliten gibt, sondern eine ganze Armada aus spezialisiertem Beobachtungssystem. Und diese ganze Frage nach...

Khaleesi
0:45:50
Tim Pritlove
0:45:58

Sehr unterschiedlich. Also es gibt da so dreidimensionale Radarsachen, die das halt wirklich so im Zentimeterbereich machen. Es gibt welche, die sind eben so auf Vegetation ausgelegt. welche, die sind auf die Beobachtung von Wasser, Temperatur, Strömung ausgelegt. Also das Copernicus-System ist so eine bunte Tüte aus allen möglichen Beobachtungstechniken, wie man die Erde beobachten kann. Und das ist auch sehr interessant, weil dort alle Daten als Open Data anfallen. Also das ist sozusagen alles öffentlich verfügbare Information. Man kann sich auf diese Daten einfach stürzen. Da gibt es mehr Daten als ausgewertet werden. Es gibt bloß zusätzlich eben auch noch ein paar spezialisierte Zentren, die eben konkrete Auswertungen machen. Also sowohl natürlich die Wissenschaft, aber eben zum Beispiel auch so eine Katastrophen-Meldezentren etc. Also wenn wirklich sowas ist jetzt wie dieses Erdbebengebiet in der also des Erdbeben in der Türkei, dann kannst du davon ausgehen, dass da sofort Alarm ist und dann innerhalb weniger Stunden werden dann eben diese Daten dort ausgewertet. Und dann wissen die ganz genau, wie viele Zentimeter sich da die Erde verschoben hat, welche Gebiete jetzt konkret davon betroffen sind, wo es Feuer gibt und so weiter. Also das sind alles solche Sachen, die da rauskommen. Aber warum ich das jetzt erwähne, ist, dass einfach die EU hier dahinter steht, dass die das sozusagen als kritische Infrastruktur der Europäischen Union ansieht, entsprechend finanziert und betreibt. Wie eben auch das Navigationssystem, weil wenn man ein eigenes Navigationssystem hat, dann kann einem das nicht abgeschaltet werden. Und jetzt stellt man sich mal vor, Europa hätte so etwas wie Starlink jetzt auch im Fall des Überfalls der Ukraine. Haben wir aber nicht. Jetzt wollen sie sowas bauen. Es gibt da auch ein entsprechendes Projekt, das heißt irgendwie Iris Hoch, nein nicht Iris, Iris Hoch 2. Und ein komischer Name allein schon, wurde von dem Thierry Breton.

Khaleesi
0:48:09
Tim Pritlove
0:48:16
Khaleesi
0:48:31
Tim Pritlove
0:48:39
Khaleesi
0:48:54
Tim Pritlove
0:49:06
Khaleesi
0:49:29
Tim Pritlove
0:49:31
Khaleesi
0:49:40
Tim Pritlove
0:49:42

Ich hab da Fotos gesehen im Internet. Ne, also es gibt dann verschiedene Probleme damit. Also erst mal bis 2024 kriegen die überhaupt gar nichts auf die Kette, weil diese Technologie existiert in dem Sinne noch überhaupt nicht. Du müsstest eine Produktionsstraße haben, wo, also wenn man sich mal Starlink nochmal genauer anschaut, was das ist. Das ist eine Konstellation mit Tausenden von Satelliten, die quasi im industriellen Maßstab gefertigt werden. So eine Produktionsstraße existiert in Europa überhaupt nicht. Und auch diese Satelliten existieren so in der Form noch überhaupt nicht. Und das scheint ja auch gar nicht das Ziel zu sein. Das Ziel ist hier im Prinzip so etwas Ähnliches zu bauen, aber in sehr viel geringerer Kapazität, was sicherlich nicht in der Lage ist, uns irgendwie auf dem Campingplatz Internet anzubieten, sondern was quasi für, das deute ich jetzt mal so, militärkritische Grenz-Einheiten, Frontex, so etwas in der Kategorie so etwas bereitstellen könnte. Ja, das ist durchaus vorstellbar. Aber allein die Kapazität, das ins All zu bekommen, so eine Konstellation, Abgesehen davon, dass du natürlich jetzt hier nicht nur die Satelliten produzieren musst, sondern das muss dann irgendwie auch noch alles funktionieren, geplant werden und das muss dann vor allem auch noch alles gelauncht werden. Dazu brauchst du also auch eine entsprechende Launch Kapazität. Und das ist halt derzeit ein echtes Problem, weil einfach Europa leider das Arianesystem ziemlich heruntergewirtschaftet hat in den letzten zehn Jahren. Also es war mal das zuverlässigste System oder der zuverlässigste Startplatz überhaupt auf der Welt. Mittlerweile ist der Pokal wieder in den USA und zwar bei SpaceX gelandet, die alle zwei Wochen irgendwie eine Rakete hochschicken. Alle zwei Wochen, da träumen die davon in Kourou. Die sind froh, wenn sie irgendwie jetzt gerade mal alle drei Monate irgendwie eine Rakete hochbekommen. Und jetzt ist ihnen zuletzt tatsächlich mal eine abgestürzene Vega-Rakete. Das gab es so vorher auch noch nicht. Und dazu kommt noch, dass der dritte Startplatz in Kourou war halt von den Russen bedient worden mit einer für den Startplatz angepassten Sojus-Rakete. Und das liegt natürlich jetzt auch alles komplett brach. Also das ist sozusagen, es gibt einfach überhaupt gar nicht diese Launcher-Kapazität. Am Ende müssten die Amerikaner die europäischen Satelliten hochschicken. Naja, also das wird man dann alles nochmal sehen, aber das ist bisher auf jeden Fall nochmal dünner. Allerdings, die Debatte, die halt im Raum steht, ist, so ist Internet eigentlich eine kritische Infrastruktur? Und was sagen wir dazu? Ja schon, kann man so sagen.

Khaleesi
0:52:31
Tim Pritlove
0:52:36
Khaleesi
0:53:59
Tim Pritlove
0:54:06
Khaleesi
0:54:34
Tim Pritlove
0:54:43
Khaleesi
0:54:45
Tim Pritlove
0:55:13
Khaleesi
0:55:28

Ja, also ich glaube schon. Ich glaube, seit Extinction Rebellion sind die schon die, die da am stärksten gegen vorgehen. Extreme Krisen und nicht reagierende Politiker sind auf jeden Fall für mich ein Grund zu extremen Maßnahmen. Also ich glaube schon, dass das sehr wirksam ist. Die Debatte um die letzte Generation, wie sie stattfindet, ist irgendwie bis hin zu Klima-RF ist alles dabei. Und die Freunde von der Springerpresse haben das für eine sehr gute Idee gehalten, dann mal eine Recherche zu veröffentlichen, die sie genannt haben Inside-letzte Generation. Und was die aufgedeckt haben, ist, dass es über 2200 Datensätze erreichbar über eine Google Drive, auf denen eine relativ große Gruppe Zugriff hat, aufgezeigt haben, in denen die letzte Generation die Kontaktinformation von Aktivisten festgehalten hat, aber auch deren psychische Zustände, deren politische Einsatzbereitschaft und sehr viel weitere Informationen. Und das ist natürlich so ein Ding, das schreit halt nur nach, ich sag mal, Missbrauch, im Anführungsstrichen. Das werden halt definitiv Leute benutzen, vielleicht um Feindeslisten zu machen, aber auch Schraferfolgungsbehörden. Und insgesamt ist die Situation um die letzte Generation sehr erhitzt. Das ist eigentlich interessant, weil so etwas Ähnliches hatte Extinction Rebellion auch schon mal geplant. Und zwar in Form von einem Fragebogen, den sie dann sehr kurzfristig zurückgezogen haben von ein paar Jahren und das dann doch nicht gemacht haben, weil sie festgestellt haben, dass es vielleicht nicht so gut ist, eine zentrale Datensammlung mit diesen Informationen über ihre Aktivistie zu haben.

Tim Pritlove
0:57:27
Khaleesi
0:57:27
Tim Pritlove
0:59:05
Khaleesi
0:59:14
Tim Pritlove
0:59:16
Khaleesi
1:00:43
Tim Pritlove
1:01:01
Khaleesi
1:01:38
Tim Pritlove
1:01:43
Khaleesi
1:01:54
Tim Pritlove
1:03:29
Khaleesi
1:03:34
Tim Pritlove
1:04:18
Khaleesi
1:04:37
Tim Pritlove
1:04:38
Khaleesi
1:05:09
Tim Pritlove
1:05:13
Khaleesi
1:06:20
Tim Pritlove
1:08:11
Khaleesi
1:08:18
Tim Pritlove
1:09:19
Khaleesi
1:09:51
Tim Pritlove
1:10:25
Khaleesi
1:10:38
Tim Pritlove
1:10:55
Khaleesi
1:11:04
Tim Pritlove
1:11:24
Khaleesi
1:11:31
Tim Pritlove
1:11:35
Khaleesi
1:11:53
Tim Pritlove
1:11:55
Khaleesi
1:12:30
Tim Pritlove
1:13:08
Khaleesi
1:13:21
Tim Pritlove
1:13:42
Khaleesi
1:13:47
Tim Pritlove
1:13:54

Ja gut, aber dann bist du, also sag mal, ich bin mir nicht so sicher, ob das jetzt wirklich der Weg ist, Weil eigentlich sind diese ganzen anderen Wege, sind ja in gewisser Hinsicht dann eben auch immer alles nur Umwege, die dann wieder durch eine andere Verwaltungsstruktur durchgehen müssen, wo die Leute dann auch auf einmal mit 200 Euro Zahlungen beschäftigt sind, die eigentlich was ganz anderes zu tun haben und dann das nicht irgendwie richtig machen und dann irgendwelche Datenbankextrakte aus ihrem Kontext herausliefern müssen, während man es eigentlich zentral lösen muss. Und insofern finde ich das gut. Das Problem hier, glaube ich, ist eher, dass diese Bund-ID einfach nichts ist, was irgendjemand schon mal vorher jemals gehört hat. So, ehrlich gesagt, ich auch nicht. Ich wusste nicht, dass es das gibt und finde das jetzt mal interessant und werde mal versuchen, mir mal eine anzulegen, weil das bedeutet ja im Prinzip, ich muss mich in irgendeiner Form, gut, man hat das vielleicht mit meinem ELSA-Zertifikat jetzt ein bisschen leichter, ja, weil das würde ich jetzt wahrscheinlich nehmen. Zweite Geschichte wäre das halt mit diesem Personalausweis. Das weiß ich, dass das auf meinem Telefon auch funktioniert. So grundsätzlich funktioniert es schon. Das habe ich jetzt irgendwie mal hinbekommen. Ich weiß aber auch, wie unzugänglich das für die allermeisten Leute ist. So das ist einfach, weil es einfach alles zu awkward ist, zu viele Fehlerstricke hat. Der ganze Prozess ist einfach null gestreamt, gestreamt leid. Und das ist halt das, woran eigentlich gearbeitet werden muss. Das ist ein Prozess, der wird noch lange dauern. Aber im Prinzip finde ich den Weg richtig, dass wir einfach eine Kontaktstelle herstellen zum Staat. Sagen hallo, guten Tag, ich bin's dein Bürger. Ich log mich mal hier ein über einen leicht zu bedienenden, nachvollziehbaren Prozess, der der Sache angemessen ist. Und dann kommt die Webseite und da steht, was du alles machen kannst, irgendwie mit deinem Staat. So und dann klickst du an so ja hier einmal Zahlung irgendwie 200 Euro, zack hätte ich gern. Übrigens würde ich gerne auch noch das, das, das. Hier möchte ich noch mein Auto anmelden, hier möchte ich irgendwie gerne noch meine Steuer einreichen, hier möchte ich gerne irgendwie diesen Antrag stellen. Das muss alles so laufen, weil das funktioniert in anderen Staaten schon so. Und es gibt überhaupt gar keinen anderen Weg als den. Der muss irgendwie erreicht werden. Also ich glaube, dass es sich hier im Wesentlichen eher um ein Problem des User Interfaces handelt, das einfach nicht gelöst worden ist, weil wir einfach noch kein gelungenes Verhältnis haben zwischen Bürger und dem digitalen Staat, weil es diesen digitalen Staat einfach so in der Form noch nicht überall gibt. Und der poppt jetzt hier und da auf und man versucht solche Vorgänge auch zu nutzen, um diese Beziehungen herzustellen. Das finde ich ja an sich, finde ich das ja irgendwie ganz gut. Und ehrlich gesagt, ich sehe dieses Datenschutzproblem hier eher als totalen Nebenaspekt. Weil ehrlich gesagt, welche Daten sollen, also wer, wessen Zugriff auf welche Daten sollen jetzt hier irgendwie geschützt werden? Ich will die Cola haben. Ich melde mich an, ich sage hier hallo, ich bin empfangsberechtigt. Gib her. Ja, so, ich mein, das ist der ganze Flow der Stadt, wo ich eh wirklich bin.

Khaleesi
1:17:17
Tim Pritlove
1:18:12

Ja gut, aber das ist ja was ich meine mit User Interface. Ich rede ja jetzt nicht von der Webseite und wo der Button ist oder so, sondern ich meine das komplette Bürger-Staatsschnittstelle. Das ist sozusagen mein User. Ich bin ja ein Staats-User. Ich will ja diesen Staat usen. Ich gebe dem ja auch eine ganze Menge Geld, damit er irgendwie Dienstleistungen für mich bereitstellt, so in Form von Straßen und allem möglichen Scheiß. Und bestimmte Dienstleistungen Erfordern halt auch eine interaktion wie zum beispiel die abgabe meiner steuer erklärung oder eben auch dass sie in anspruch nehmen bestimmter Sondervorgänge wie zum Beispiel jetzt diese Einmalzahlung. Das muss dem Staat gelingen, das sowohl einfach, datenschutzrechtlich natürlich auch unbedenklich und technisch natürlich auch sicher durchzuführen. Ich sage nicht, dass das einfach ist, aber es ist auch nicht unmöglich. Selbstverständlich ist es möglich und es ist vor allem absolut erforderlich. Und ich finde es durchaus begrüßenswert, dass es jetzt in diese Richtung geht. Und mir ist vollkommen klar, dass dieser Staat noch 50 mal gegen die Glaswand laufen wird und sich dabei eine blutige Nase holen wird. Aber das ist mir ehrlich gesagt immer noch lieber, als ob nichts passiert. So und jetzt kann man sich natürlich da verweigern und sagen so, ja nee, mir ist das aber alles zu kompliziert und ich will gerne mein Papierformular auswählen und irgendwie das Bargeld über den Counter geschoben bekommen. Aber ich glaube, da sind wir uns auch irgendwie einig, die Zeiten müssen jetzt auch langsam mal vorbei sein.

Khaleesi
1:19:47
Tim Pritlove
1:20:52
Khaleesi
1:21:00
Tim Pritlove
1:21:03
Khaleesi
1:21:06
Tim Pritlove
1:21:12
Khaleesi
1:21:16
Tim Pritlove
1:21:17
Khaleesi
1:21:21
Tim Pritlove
1:21:30
Khaleesi
1:21:32
Tim Pritlove
1:21:33
Khaleesi
1:21:35
Tim Pritlove
1:21:51
Khaleesi
1:22:01
Tim Pritlove
1:22:10

Ja, For You Page. Ja, so einen Quatsch benutze ich ja nicht. Also für mich war ja, also Twitter ist jetzt für mich eigentlich schon tot und der einzige Grund warum ich das jetzt überhaupt noch, warum ich überhaupt noch eine Twitter App habe, die ich vorher so nicht gehabt habe, die muss ich ja jetzt haben, weil meine, weil mein Tweetbot nicht mehr funktioniert und ich habe auch festgestellt, ich habe gar nicht Twitter benutzt die letzten Jahre, ich habe eigentlich Tweetbot benutzt. Tweetbot war eigentlich mein Netzwerk. Ja, ich auch. So und jetzt wo ich feststelle, wie die anderen das alle benutzen, wundere ich mich, warum es diesen Dienst überhaupt noch gibt. Also das ist ja vollkommen unzumutbar und das geht ja überhaupt nicht. Diese Webseite habe ich so ab und zu mal benutzt um einen Tweet zu schreiben, weil es gerade nicht anders ging oder weil es da einfacher war das am Computer zu tun als in der App aus irgendwelchen Gründen, weil irgendein Button da nicht auftauchte oder weil irgendein Feature für die App nicht freigeschaltet war. Aber ansonsten habe ich damit nichts zu tun gehabt. Aber diese App, das geht ja nur wirklich überhaupt nicht. Also das ist für mich jetzt vorbei. Das einzige Problem ist nur, dass ich leider noch nicht in anderen Netzen dieselben Informationsquellen erhalte, weil da noch nicht alle bereit sind, die Plattform zu verlassen. Der gute Netzwerkeffekt kommt jetzt hier wieder voll zum Tragen. Und zum Beispiel jetzt so Informationen über den Krieg in der Ukraine, dem ich halt irgendwie doch relativ intensiv noch folge, gibt es halt so. Gut, ich könnte jetzt komplett auf Telegram-Channel wechseln, so das wäre die andere Variante, ist aber auch nicht ganz so meine Geschmacksrichtung und von daher suche ich gerade händeringend nach Lösungen, das sozusagen noch zu bridgen. Aber grundsätzlich denke ich mal, ist es durch.

Khaleesi
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Tim Pritlove
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Khaleesi
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Tim Pritlove
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Khaleesi
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Tim Pritlove
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Genau, das ist nämlich jetzt die eigentliche Nachricht, die jetzt noch dazugekommen ist. Also wir hatten ja den Fall, dass bestimmte Third-Party-Clients abgeschaltet wurden. Es wurden ja nicht alle abgeschaltet. Und das ist insofern jetzt nochmal ein technisches Detail, weil es gibt ja quasi zwei grundsätzliche Arten und Weisen in dieses Netzwerk Tweets abzusetzen oder daraus zu konsumieren. Man verwendet irgendeine App oder man verwendet direkt diese API, die sie bereitgestellt haben. Das benutzen halt viele. Es gibt also viele automatisierte Systeme, die quasi wie Bots funktionieren und die über diese AP zugreifen. Tut natürlich letzten Endes auch die Twitter App, aber natürlich ist Twitter ihre eigene App bekannt. Und diese ganzen anderen vielen kleinen Apps sind halt irgendwie so ein Wildwuchs, die halt irgendwas tun und die größeren Apps haben sie halt so genehmigt, aber die mussten auch schon dafür bezahlen. So was wie Tweetbot. Die Populären sind halt jetzt alle gekillt worden und jetzt gab es so die Ansage mit wir wollen euch nicht mehr haben, damit waren die dann vorbei. Und dann kam jetzt noch die zweite Ansage hinterher, ach so, übrigens und auch alle anderen, die die API jetzt benutzen und die nicht offizielle Twitter Apps sind, ihr müsst jetzt irgendwie Geld zahlen. Und in einer Woche wird das irgendwie umgesetzt. Gab es natürlich wieder einen Riesenaufschrei, weil natürlich Twitter auch von Tausenden Subbots bespielt wird von so was weiß ich irgendwie. Ich poste einen Frame aus dem Film der Pate irgendwie über die nächsten fünf Jahre und so. Leute dann irgendwie abonniert. Memecounts, all dieser ganze Kram. Und die haben dann alle gesagt, so ja, habt ihr sie noch alle? Ich zahle jetzt nicht für den Scheiß, ich mache das hier in meiner Freizeit. Das ist hier ein Spaßprojekt. Wir gehen. So. Dann haben sie wieder kalte Füße bekommen bei Twitter, wie das immer so ist. Erst kündigen sie irgendwas an. Drei Tage später ist wieder alles anders. Und jetzt haben sie halt so gesagt, naja, okay, gut, wir machen es dann doch nicht kostenpflichtig für alle, sondern ihr habt so ein Mindestkontingent an so und so viele Tweets. Das sind dann irgendwie, 1500 pro Monat oder so sind irgendwie frei. Wenn ihr darüber hinaus was wollt, dann müsst ihr irgendwie bezahlen. Das kostet 100 Dollar im Monat oder so was. Aber dass Sie Geld nehmen für Ihre API, damit habe ich überhaupt gar kein Problem. Ihre Dienstleistung, irgendwie ist Ihre Infrastruktur klar. Also wenn Sie der Meinung sind, das wäre irgendwas wert, dann sollen Sie das machen.

Khaleesi
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Tim Pritlove
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Ja gut, ich meine, es gibt natürlich auch noch andere Modelle, so wie TikTok zum Beispiel, wo du natürlich sehr viel mehr Staatseinfluss hast. Da weiß ich jetzt nicht so richtig, ob das jetzt die beste Alternative ist. Und es wird spannend zu sehen, ob das Internet in der Lage ist, sich die User und den Content wieder zurückzuholen. Am Anfang war das ja so ein bisschen das Ideal und so die Traumvorstellungen. Man konnte sich ja ehrlich gesagt diese ganze Zentralisierung so nicht richtig vorstellen. Es war immer so ein bisschen der Glaube, das Internet, das kriegt ihr nicht klein, aber das war dann doch eher eine Fehlannahme. Und jetzt sind diese Kräfte und diese Ängste, die jetzt hier neu hervortreten durch eben Staatskontrolle oder Privatkontrolle, beides irgendwie nicht so geil, könnte es dazu führen, dass es zumindest in Teilen eben so einen Umschwung gibt. Aber das Problem ist, und das ist eigentlich das Interessante an Maseron, dass es eben sehr schwierig ist, diesen technischen Konsens in solchen verteilten Systemen in einer Geschwindigkeit und in einer Stabilität und auch in so einer Selbstmodernisierung hinzubekommen. Also Chat ist das beste Beispiel. Da gab es irgendwie so Jabber und so weiter und das kam einfach alles nicht voran. Und das ist dann von den ganzen privaten Messengern einfach also komplett im Staub gelassen worden, weil die sich einfach so schnell entwickelt haben und auch gut entwickelt haben. Features, Security, Geschwindigkeit, alles. Die haben skaliert bis auf Millionen Milliarden, hatten einfach geile Benutzung. Deswegen sind die Dinger so populär bis heute noch und eigentlich auch so populär wie noch nie. Und da konnte kein Internetstandard mithalten. Das hat es einfach nicht geschafft.

Khaleesi
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Tim Pritlove
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Ja.

Khaleesi
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So.

Tim Pritlove
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