LNP335 Nicht informationsaffin

Die Corina-Situation — Feedback — Netzpolitische Dimensionen der COVID-19-Krise — Netzneutralität in Zeiten der Krise — Datenvolumen — Bewegungsprofile

Zu einer umfangreichen Besprechung der aktuellen Situation mit einem Schwerpunkt auf die netzpolitischen Dimensionen kommen wir in dieser Ausgabe zu dritt zusammen: wir begrüßen Thomas in unserer Runde, der natürlich auch wieder dediziert von der Situation in Österreich und den dort kurzfristig beschlossenen Verordnungen und Gesetzen berichtet.

Dauer: 1:36:50

On Air
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Prolog

Feedback: Umgang mit Quarantäne

Feedback: Auswirkung auf die Politik

Feedback: Corona Fake News

Kommentar von Fred vom Jupiter

Videokonferenzen und Ferntherapie

Nachbarschaftshilfe und Hackathons

Netzpolitische Dimensionen der Covid–19-Krise

Ransomware-Waffenstillstand

Netzneutralität in Zeiten der Krise

Gebt das Datenvolumen frei

Verwendung von Bewegungsprofilen

Covid–19 Gesetzesverschärfungen in Österreich

Epilog

59 Gedanken zu „LNP335 Nicht informationsaffin

  1. Hier einige offene Datenportale (Thomas hatte um Links gebeten):

    * mCLOUD
    https://www.mcloud.de/
    * GovData
    https://www.govdata.de/
    * European Data Portal
    https://www.europeandataportal.eu/
    https://www.europeandataportal.eu/de/what-we-do/factsheets-and-reports (docs)
    https://gitlab.com/european-data-portal (source code)
    * EU Open Data portal
    https://data.europa.eu/euodp/en/data/
    (Difference to EDP: https://www.europeandataportal.eu/de/faq)
    * MDM
    https://www.mdm-portal.de/
    * OffeneDaten.de
    https://offenedaten.de/
    * Open Data Barometer
    https://opendatabarometer.org/
    * Open Data Monitor
    https://opendatamonitor.eu/
    * OpenGeoEdu
    http://portal.opengeoedu.de/
    * OPAL – Open Data Portal Germany
    https://dice-research.org/OPAL
    * Open.NRW
    https://open.nrw/

  2. Ich sehe das Problem für die “Kleinen Leute” bei einer Wirtschaftskrise, inbesondere da fast alle Länder keine ausreichenden Sozialversicherungen haben, auch in Europa nicht.

    Aber wenn ich mal etwas philosophisch und drastisch werden darf: Unser komplettes Wirtschaftssystem ist angesichts der Klimazerstörung onehin extrem fragwürdig und bedarf einer grundsätzlichen Neuorientierung, und ich hoffe dass die jetz im WIndschatten der Viruskirse vielleicht endlich stattfinden kann.

    Ehrlich gesagt ist mir jede Wirschaftskriese lieber, als dass wir (fast) alle Spass haben wärend wir ungebremst auf ein Massensterben durch einen nicht-mehr-aufhaltsamen Treibauseeffekt zurasen und dann in 20, 30, 40 Jahren in irgendwelchen Kriegen oder an Hunger sterben. Krass, aber wahr, wenn auch moralisch bestimmt fragwürdig, Korrekturen an meinem Weltbild gerne willkommen.

  3. I’d love me sum Podlove!

    Wo ist der Player hin?

    Muß ich jetzt von Hand nach dem dl link graben? Erst Netflix, dann Youtube… hat die Europäische Kommission jetzt Pritlove den Download verboten?

  4. Meinem Verständnis nach müsste es immer wieder für kurze Zeit einen shutdown geben. Der Nachteil während einem shutdown ist, dass sich währenddessen niemand ansteckt & sich keine Immunität bildet.
    Die Krankenhäuser können arbeiten, da die Zahl der Neuinfektionen in den Zwischenzeiten kontrollierter(?) steigen können.

    • tja das mit der Immunität ist so eine Sache:
      1. Wissen wir noch gar nicht sicher, ob man nach dem durchlaufen der Krankheit tatsächlich Immun ist. Das wird zwar angenommen, aber auch um dass zu erforschen brauchen wir mehr Zeit.
      2. Je weiter sich der Virus ausbreitet, desto wahrscheinlicher werden auch Mutationen, die dann eine zweite Welle verursachen könnten.
      3. Wenn wir annehmen, das der Virus nicht Mutiert, und das mit der Immunität funktioniert, haben wir immer noch das Problem der Hohen Übertragbarkeit. Die Zahlen scheinen darauf hinzuweisen, dass in freier Wildbahn ein Kranker ungefähr 6 neue ansteckt. (Grob überschlagen, nicht Gut Kalkuliert). Falls dem so ist, so verlangsamt die HerdenImmunität die Absolute Anzahl der Neuansteckungen erst bei einer Immunisirung von deutlich über 80%. Falls es uns gelingt die Anzahl der Neuansteckungen pro Träger (z.B. durch die Kontaktvermeidung) zu reduzieren, so sinkt auch dieser Trashhold.

  5. Man lüftet die Zimmer regelmäßig, um Feuchtigkeit herauszulassen. Diese entsteht beim Ausatmen, Kochen, Waschen, Blumen gießen, künstliche Luftbefeuchtung, Aquarienverdunstung und sonstiges Tiernapfzeugs.

    Feuchtigkeit ist Hauptursache für die Ausbreitung von Schimmelpilzen, Hefen, Bakterien und eben auch Aktivierungsgrundlage für Viren.

    Haltet also eure Zimmer Trocken und Luftig!

    (Tim ist’n Guter, aber weiß leider längst nicht alles :) )

  6. Hallo,

    danke für den tollen Podcast.

    Ich finde den Link zu den Datenschutzprobleme mit Zoom lieder nicht. Wo muss ich hinsehen?

    Bei diesem Link hat sich ein “c” vorangestellt:
    BEREC: Netzneutralität in der Corona-Krise

    Bleibt gesund
    Sebastian

  7. Ich weiß nicht, inwieweit Ihr Kenntnis von Immobilienwirtschaft habt.
    Es ist nicht in allen Fällen so, dass Mieteinkommen einfach Kapitaleinkommen ist, auf das man auch mal ne Zeit lang verzichten kann.
    Immobilien haben auch laufende Kosten, abgesehen von den Kreditkosten, die Ihr ja erwähnt habt.
    D.h. ausfallende Mieten sind für die Vermieter:innen ebenso existenzbedrohend, wie ausfallende Umsätze in den Clubs für die Betreiber:innen.
    D.h. am einfachsten wär’s dann wohl, wenn einfach der Staat die Miete übernimmt. Damit wäre beiden Seiten geholfen, denn der Aspekt dass Kündigungen verhindert werden müssen, ist natürlich ebenso valide.

      • Da gibts einerseits Sachen, die an den Mieter durchgereicht werden wie Gas, Wasser, Scheiße und Müllgebühren. Andrerseits sowas wie Putzfrau fürs Treppenhaus, Hausmeister und Hausverwaltung. Das gibts natürlich nicht überall.

        Obs existenzbedrohend ist kommt auf die Liquidität des Vermieters an. Aber vermutlich sind unerwartete Handwerkerrechnungen existenzbedrohender.

        • Andrerseits sowas wie Putzfrau fürs Treppenhaus, Hausmeister und Hausverwaltung. Das gibts natürlich nicht überall.

          Hast du schon mal in deine Betriebskostenabrechnung geschaut?

          • Ja, und jetzt überlege mal, was passiert, wenn diese Kosten auf nicht absehbare Zeit komplett von den Vermieter:innen getragen werden müssen, ohne dass es zu Mieteinnahmen kommt.
            Ich denke , es benötigt nicht viel Phantasie, zu sehen, dass das kleine Privatvermieter in große Bedrängnis bringen kann.

      • Der Punkt ist doch, dass für den Fall, dass keine Miete mehr gezahlt wird, diese Kosten dann auch nicht mehr auf die Mieter:innen “abgebügelt” werden können. Diese Kosten tragen dann allein die Vermieter:innen.
        Und dazu kommen andere Kosten, die nicht umgelegt werden können, wie Instandhaltung, Renovierung, Sanierung, etc. pp. Und am Ende des Tages benötigen manche Vermieter:innen auch noch Geld, um davon Lebensmittel für sich zu kaufen.
        Auch bei den Vermieter:innen, gibt es kleine und große. Solche, die ein Vermögen verdienen und solche, die gerade so über die Runden kommen.
        Ich persönlich finde es unangemessen, die Corona-Situation zu instrumentalisieren und Mieter:innen und Vermieter:innen gegeneinander auszuspielen, indem man sagt, dass die einen die Opfer sind, die unbedingt geschützt werden müssen und dass die anderen selbstverständlich per Definition, diesen Schutz nicht benötigen, weil sie ja eh mehr haben, als sie brauchen.

        • Die einfache Lösung ist doch, die Miete auszusetzen, aber die Nebenkosten weiterzuzahlen. Dazu die von Linus erwähnte Aussetzung von Krediten.
          Alle von dir erwähnten Belastungen des Vermieters sind nämlich in den Nebenkosten (und eben nicht in der Miete) enthalten. Mal abgesehen davon habe ich große Zweifel, dass die Putzfrau für’s Treppenhaus gerade super-solide weiterbezahlt wird und die Kosten für die Hausverwaltung dürften auch auf Sparflamme laufen.

          • Der Putzmann für’s Treppenhaus wird ja nur dann nicht mehr bezahlt, wenn die Mieteinnahmen wegbrechen. Es gibt ja keinen Grund nun weniger zu putzen.
            Wenn der aber nicht mehr bezahlt wird, kann auch der seine Miete nicht mehr bezahlen. Diese Dominoeffekte sollte man so weit wie möglich eindämmen.
            Die Kosten für die Hausverwaltung ändern sich im Grunde nicht groß. Eine Hausverwaltung hat ja nicht weniger zu tun, nur weil deren Mieter:innen jetzt gerade im Home-Office sind. Im Gegenteil, dadurch dass es zunehmend Mieter:innen gibt, die Probleme haben, die Miete zu bezahlen, steigt der Verwaltungsaufwand.
            Dazu kommt, dass in bestimmten Kiezen in Berlin die Privatmieten häufig durch Gewerbemieten quersubventioniert werden. Die Gewerbemieten fallen aber als erstes aus, da die Läden in den Erdgeschossen zum Großteil geschlossen wurden. Dadurch gerät die Kalkulation solcher Vermieter:innen in eine Schieflage.
            Am einfachsten wär es daher, wenn der Staat die Mietausfälle auf Kreditbasis ausgleicht und wenn diese Kredite zurückgezahlt werden, sobald die gestundeten Mieten beglichen wurden. Für Mieter:innen, die nicht in der Lage sind, die Mieten später zu beglichen, könnte der Staat auf die Rückzahlung verzichten.
            Im Gegenzug müssten die Vermieter:innen gewährleisten, dass z.B. der Putzmann weiter putzen darf und dafür weiter unverändert bezahlt wird.

        • “Und am Ende des Tages benötigen manche Vermieter:innen auch noch Geld, um davon Lebensmittel für sich zu kaufen.”
          Warum dass denn? Stellt Ihr euren Mietern jede Nacht ‘nen Obstkorb vor die Tür oder was?
          Gut aber Scherz bei Seite Ich weiß schon was du meinst. Um es mal ganz drastisch zu sagen: Andere Menschen müssen auch für Ihren Lebensunterhalt Arbeiten, oder sich vom Amt ankacken lassen. Versteh mich bitte nicht falsch, ich kann das Bedürfnis von den eigenen Kapitaleinnahmen leben zu können durchaus nachvollziehen. Immerhin haben wir unsere Gesellschaft so aufgebaut, dass das den Unterschied zwischen einem gewissen Grad an Freiheit und einer ganzen Menge unangenehmer Abhängigkeiten bedeutet. Und wenn das für dich klappt, Super und bitte benutze die damit gewonnene Freiheit um aus der Gesellschaft einen besseren Ort zu machen. Aber der Anspruch, dass das immer weiter so funktionieren muss geht halt rapide an der Lebensrealität sehr vieler Menschen vorbei.

          • Um da einem Missverständnis vorzubeugen. Ich bin kein Vermieter. Aber ich kenne ein paar Vermieter:innen und die landläufige Vorstellung, dass Vermietung so was ähnliches sei, wie Spekulation mit Wertpapieren (also Kapitaleinnahmen), trifft evtl. auf einige, aber bei Weitem nicht auf alle Vermieter:innen zu.
            Es gibt ne Menge unterschiedlicher Vermieter:innen. Kleine und Große, Private und Institutionelle. Für einige ist die Verwaltung Ihres Mietshauses ihr Fulltime-Job. Das sind ganz normale Selbständige.
            Auch die Vorstellung von Freiheit scheint mir sehr naiv zu sein, wenn ich beobachte, wie stark die Abhängigkeiten sind, in die sich manche Vermieter:innen für die Finanzierung ihrer Mietsache begeben.
            Irgendwie versteh ich nicht so recht, wieso bei den Mieter:innen der Anspruch bestehen soll, dass sie einfach keine Miete mehr bezahlen müssen, weil sie ja so hart von der aktuellen Situation getroffen werden und warum das Gleiche für Vermieter:innen nicht zutreffen soll.
            Es ist in beiden Fällen sehr vom Einzelfall abhängig und Pauschalisierungen machen da einfach keinen Sinn.

      • Habe selber zwei Eigentumswohnungen und erwähne “kurz”, weil ich selber davon betroffen war, was passiert wenn eine “Mietnomadin” einzieht. Erstens Sie zahlt nicht und ist plötzlich behindert (also körperlich) und deshalb wirst du sie nicht los, was dir dein Anwalt nüchtern erklärt, während ich auch auf seiner Rechnung sitzen bleibe, dann kommt das Finanzamt und glaubt dir kein Wort. Das ist richtig bescheiden, da man ja auch einen Kredit abzahlt.

        Kleiner Tip zum loswerden: wenn ihr böse schauende, somalische Freunde habt, geht das Klasse. Ihr müßt die nur mitbringen (keine Gewalt, weder physisch noch psychisch !!!), die schauen sich um, Mietnomaden bekommen Angst und das kostet eine Stange Zigaretten oder Döner und ein Ayran. Die war super schnell ausgezogen, Dank und Gruß an Warsame an dieser Stelle.

        Dann hatte ich neue Mieter und auf einmal schimmelt die Wohnung. Die hatten es nicht so mit dem Lüften und verklagten mich, anstatt mir bescheid zu geben. Immerhin konnte ich das nachweisen, aber der Aufwand !
        Dann war der Schaden aber schon da, also professionelle Schimmelbekämpfung und als Gegenmaßnahme nach teurer Empfehlung das Haus in umweltschädliches Styropor einwickeln lassen (Wolle damals leider sinnlos teuer, trotz niedrigem Marktpreis und Hanf damals nicht zugelassen). Zum Glück haben meine Miteigentümer da mitgemacht. Und ja es half. An dieser Stelle danke Cornelia und Robert.

        Und kurz wegen dem Unterton (vielleicht irre ich mich hier), ich bin aus dem Präkariat. NC 2,1 aber keine reiche Eltern, somit Studium utopisch und Wohnung gekauft, weil ich keine Rente bekommen werde, weil keiner zur Demo kam :o(

        Ich bin doch nicht Vonovia, bei mir leben Rentner in meinen Wohnungen und zahlen deutlich unter Marktpreisen. An dieser Stelle wünsche ich beste Gesundheit für Angelika und Günther !!

        • Ich glaub, du hast das mit den Mietnomaden falsch verstanden. Damit sind eigentlich Leute gemeint, die alle paar Monate verziehen, wo die Vermieter Ihr Geld nicht bekommen, weil der entsprechende nicht mehr aufzufinden ist, nicht etwas solche, die du nicht aus deiner Wohnung bekommst.
          Natürlich ist Vermieten eine wirtschaftliche Unternehmung.
          Dass heißt nicht, dass Vermieter alle Arschlöcher sind. Ok manche schon, du nanntest ja schon Vonovia
          Wie alle wirtschaftliche Unternehmungen unterliegt auch diese gewissen Risiken. Und dass dein Kunde vielleicht nicht in der Lage ist dich zu bezahlen gehört dazu, wie in allen Branchen. Oft scheinen Vermieter da die Idee zu haben sie müssten da irgendwie mehr geschützt werden als andere. Vielleicht, weil das Risiko hier insgesammt recht niedrig ist.
          Wenn du dir von der Miete die Rente finanzierts ist das ja nett für dich wenn das klappt. Und aller Wahrscheinlichkeit haut das auch hin. Aber als gesellschaftlicher Anspruch ist das abzulehnen. Da sind andere Systeme für zuständig, die wir entsprechend gestalten müssen.
          Es gibt genügend Leute, deren Lebenspläne kaputt gehen, und die dann am Ende auf GruSie angewiesen sind.

          SO ABER NUN ZUM EIGENTLICH WICHTIGEN TEIL:

          falls Angelika und Günther das hier lesen,
          gerne auch Warsame oder vielleicht auch die Ehemalige Mieteren von
          “Marc der Lokomotivführer”. Meldet euch bitte. Eventuell bei Linus direkt. Vielleicht kann ein Klarnahme ermittelt werden, so dass die Anzeige wegen der Nötigung, die er da oben gestanden hat auch zugestellt werden kann.

          • An Deiner Argumentation sehe ich einige “Fehler”.
            1. Das mit dem besonderen Schutz für Vermieter:innen ist Unsinn. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt zu Recht einen ausgedehnten Mieterschutz im BGB.
            2. Wenn ein Kunde in einem beliebigen anderen Gewerbe nicht zahlen kann, dann kann ich meine Dienstleistung oder Warenlieferung usw. einstellen und auf Erstattung klagen. Hier steht zur Debatte, dass die Einstellung dieser Dienstleistung untersagt werden soll.
            3. In der Regierung Schröder wurde ausdrücklich das Konzept der sog. “dritten Säule” eingeführt, um die Lohnnebenkosten und damit die Arbeitslosigkeit zu senken. Die Politik hat sich ausdrücklich dafür entschieden, das nicht an anderer Stelle im System zu lösen, sondern die Vorsorge im Alter zu einem Teil in die private Verantwortung jedes Einzelnen zu legen. Der Kauf von Eigentumswohnungen, um im Alter Miete zu sparen, wurde damals ausdrücklich vorgeschlagen.
            Man kann daher heute nicht einfach hingehen und sagen “Pech gehabt”, dass Ihr damals auf uns gehört und Euch verschuldet habt, um im Alter über die Runden zu kommen.
            Das ist unredlich.

            • “Man kann daher heute nicht einfach hingehen und sagen “Pech gehabt”, dass Ihr damals auf uns gehört und Euch verschuldet habt, um im Alter über die Runden zu kommen.”
              Tja, aber genau das passiert an allen anderen stellen. Besonders da, wo sich Menschen mal etwas neues einfallen lassen. Das Hauptproblem mit dem Schutz von Statuserhalt ist, dass es ein Stück weit immer unfair denjenigen gegenüber ist, die vorher auch schon nichts hatte.

              zu 3.
              1 Der Kauf von Eigentumswohnungen um Im Alter Miete zu sparen ist nicht das gleiche wie die Vermietung von Wohnungen.
              2. Wie du dir vielleicht denken kannst, bin ich nicht gerade ein Fan der Agenda 2010. Meine Erleuterungen mit den Entscheidungen der Regierung Schröder zusammen zu bringen um ihnen Unredlichkeit zu unterstellen ist daher selbst eine unredliche rhetorische Figur. Jedenfalls ist es nicht unredlich darauf hinzuweisen, dass Wirtschaftliche Unternehmungen grundsätzlich Risikobehaftet sind. Es war mit Sicherheit unredlich von der Regierung Schröder die Risiken, die mit einer Umschichtung auf Kapital gedeckte Altersversorgung einhergehen klein zu reden.

              zu 1.Der Mieterschutz ist wie du sagst zu recht sehr hoch. Denn für den Vermieter geht es hier um eine Wirtschaftliche Unternehmung, für den Mieter um das persönliche Lebensumfeld. Der Mieterschutz ist aus der Perspektive des Vermieters Teil dessen wie dieses Buissines funktioniert.
              Und “trotz” des hohen Mieterschutzes bleibt es ein recht sicheres Geschäft. Naja es ist nicht wirklich trotz dem. Was hier gerne übersehen wird, ist dass der Mieterschutz im großen und ganzen auch den Vermietern zu gute kommt. Aller Wahrscheinlichkeit nach hätten wir ohne diesen die Mietkultur in diesem Land nicht in dem ausmass, in dem wir sie haben. Und deutlich weniger Menschen könnten damit Einkommen erziehlen.

              zu 2. Im Normalfall haben Vermieter hier sowohl die Vollen Inkasso Möglichkeiten, die allen anderen auch zur Verfügung stehen und dazu die Lage, dass wenn sie “Ihre Dienstleistung einstellen” (schöner Eufemismus) der Kunde unmittelbar von Obdachlosigkeit bedroht ist. Das ist ein ziemlich scharfes Schwert. Und auch wenn die Fälle in denen Vermieter hinter Ihrem Geld her rennen müssen, und es vielleicht auch nicht mehr einfangen können gerne sehr hoch gebauscht werden zeigt die Gesamtstatistik doch, dass die Zahlungsmoral bei Mieten extrem hoch ist.

              Wenn dieses Schwert jetzt für ein paar Monate etwas abgestumpft oder gar weggenommen wird, so ist das ein sehr viel kleinerer Einschnitt, als das was an vielen anderen stellen passiert. Ich zum Beispiel werde diesen Monat wohl schulden machen müssen um meine Miete bezahlen zu können, aufgrund von Wegfall von Einnahmen, mit denen ich gerechnet und auf die ich hin gearbeitet habe. Und dass Geld ist tatsächlich weg, und nicht nur Schuldverschreibungen, die sich aufhäufen und aller Voraussicht nach irgendwann abgestottert werden und mit die man bei der Bank als Sicherheit für einen Kredit verwenden könnte.
              Um es einmal ganz deutlich zu sagen: Ihr Gejammer findet auf einem ziemlich hohen Niveau statt.

              p.s. Wahrscheinlich wollten Sie auf den Post anworten, den ich als Antwort zu Ihrem Post geschrieben nicht den als Antwort zu dem von Marc dem Lokomotivführer.

          • Stimmt! Mietnomade ist das falsche Wort. Übrigens ein ziemlich schönes.

            Viel wichtiger: Nee, keine Nötigung ich hatte mit meiner Vermieterin einen Termin ausgemacht und es ging um den Müll (Autoteile und Mofateile) der von ihrem Sohn auf dem Hof abgelegt worden waren. Was übrigens illegal und gefährlich ist und zudem sehr ärgerlich, da nur noch ein Parkplatz frei war für die anderen Mieter. Und Warsame arbeitete genau im richtigen Gewerbe um den Müll zu begutachten. Er kannte fast alle Bauteile und mußte sonst nur er selbst sein. Denn leider kam Warsame selten in eine Disco ohne Probleme an der Tür, da er einfach wahnsinnig (sic) toll aussieht und einen großartigen Horrordarsteller geben würde. Dann haben wir noch (natürlich nach Absprache mit der Mieterin) den Keller angesehen, wo ebenfalls Auto und Mofateile abgelegt waren. Das mit Null Gewalt in irgendeiner Form war ernstgemeint !
            Übrigens die Mieterin hätte ja auch eine kleinere Wohnung ohne Balkon, Keller, Abstellplatz mieten können und dann Mietzuschuß beantragen können, wenn sie keine Mittel hat, geht ganz ohne sozialen Wohnungsbau indem gewiss die wenigsten leben möchten.

  8. Ein Gedanke der mir kam im Bezug auf die „jungen“ Leute in Berlin.

    Aktuell wird berechtigterweise an die Vernunft und die Rücksicht der jüngeren Generation appelliert, um gefährdete Gruppe (vor allem Alte Menschen) zu schützen.

    Wie sah die Situation die letzten 12 Monate aus? Da ging die junge Generation auf die Straße und hat an die ältere Generationen appelliert im Thema Klima endlich vernünftiger zu werden und das Leben der jüngeren Generation zu sichern und zu schützen. Und in wie weit wurde darauf eingegangen?

    Beide Themen aber (in)direkten Einfluss auf die Gesundheit der Lunge und das Fortbestehen der Gesellschaft im Ganzen.

    • Ein Sehr guter Punkt. Wollen wir zusammen einen Text schreiben:
      “Und jetzt bitte Mit gleichem Elan auf die Klima Krise”
      und den dann zum Ende der Coronakrise veröffentlichen?

  9. Gude,
    kurzer Hinweis zu den kommenden Wahlen. In DE müssen Wahlvorschläge von Wahlvereinigungen u. Parteien nach einer recht strikten Prozedere beschlossen werden. Ich erinnere an die AFD und die “sehr bedauerlich” Kürzung der Liste. Ich bin selber in der Grünen Partei Mitglied und habe dieses Prozedere mehre mal mitgemacht. Am Ende wird immer ein Zettel ausfüllen und in eine Box geworfen. Für den Bundestag und Landtagswahlen ist das meines Wissenden nach noch nicht passiert. Falls wir das jetzt mit E-Voting machen wollten, müssen wir erst das Parteiengesetz anpassen oder wir habe haben nichts zum Wählen.

    Beliebt gesund
    Andy

  10. Diese Situation jetzt, wäre doch ideal, um akut die gute alte Idee vom “bedingungslosen Grundeinkommen” flächendeckend umzusetzen?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen

    Stattdessen befürchte ich, dass die staatliche Geld-Giesskanne rausgeholt wird. Grossverdiener und Grossunternehmen (die das Ganze mit Rücklagen abfedern könnten und eh versichert und rückversichert sind) werden auf lange Sicht profitieren (wiedermal via Steuerzahler wie bei der “Krise” der Banken), während es wenig-Betuchten (Kultur, Kleinläden, Selbstständige etc.) das Genick brechen wird, denn für die werden die Einbussen noch eine Weile nachklingen.

    Der Gentrifizierung und der Schere zwischen Arm und Reich gefällt’s.

    Aber zum Guten Schluss: Mal wieder Danke für Eure Podcasts! – immer wieder eine Wohltat

  11. Liebes Team Logbuch Netzpolitik,

    beim Thema “elektronische Wahlen” erklärt Linus, dass das im Europäischen Parlament aktuell ein Thema sei, um die überdurchschnittlich alten Parlamentarier nicht versammeln zu müssen.

    Ich möchte Euch bitten den Unterschied zwischen einer Abstimmung im Parlament und einer allgemeinen Wahl nicht zu vergessen. Parlamentarische Abstimmungen sind nicht per se geheim; das Parlamentsmitglied ist gewählter Repräsentant, teilweise herrscht de facto Fraktionszwang. Warum eine allgemeine Wahl hingegen geheim ist, wisst Ihr ja.

    Beides in einen Topf zu werfen könnte gefährlich sein. Es macht den Cybervoting Fordernden dann leicht zu argumentieren: “Wenn es sich bei Abstimmungen *im* Europäischen Parlament bewährt hat, können wir es ja auch für die Wahl *zum* Parlament einsetzen.”

    (Ja, es gibt auch im Parlamentsbetrieb geheime Wahlen. Aber halt auch namentliche Abstimmungen.)

  12. Es schadet nichts, der Verwendung seiner Bewegungsdaten durch die Telekom zu widersprechen. Ob das auch die Weitergabe an das RKI betrifft weiß ich allerdings nicht.

    http://www.telekom.de/opt-out

    Die Telekom verwendet Ihre Daten gemäß der gesetzlichen Vorgaben für Analysen, wenn entweder Ihre Einwilligung dazu vorliegt oder nur in anonymisierter Form, wonach ein Rückschluss auf Sie ausgeschlossen ist. Die Telekom anonymisiert Mobilfunkdaten, die in aggregierter Form an das Telekom Tochter-Unternehmen Motionlogic GmbH übergeben werden. Die Motionlogic GmbH nutzt die anonymen Daten, um hieraus zum Beispiel Hochrechnungen über Verkehrsflüsse zu erstellen

  13. Corona – das hier klingt beunruhigend https://www.businessinsider.de/wissenschaft/gesundheit/londoner-forscher-haben-in-einer-simulation-herausgefunden-dass-das-coronavirus-nach-5-monaten-wieder-da-ist-sobald-man-die-massnahmen-lockert/

    Mehr Computer und Netz … bei meinen Neffen merkt man wie unvorbereitet deren Schule in BaWü zumindest bzgl Remoteunterricht und passende Apps und Services ist. Die Mathelehrern wollte gleich mit WhatsApp loslegen, das ist sogar lt Landesregierung nicht ok.

  14. Mieteinnahmen sind auch manchmal dazu da Ne Wohnung abzuzahlen die dann für Leute die Altersversorgung ist… wie Du sagst, muss man das im Einzelfall anschauen…

  15. Ich würde so gerne noch mal ein symetrisches Upload-Download-Internet zu Hause sehen wollen. Bei den neuen Home-Office-Arbeitsplätzen wäre es doch an der Zeit die Upload-Geschwindigkeit mit der des downloads wenigstens gleichzusetzen. Dieses künstliche AsymetrischeDSL aus den 90ern muss endlich fallen.

    Auf dem letzten 36C3 (Congress, 2019) gab es einen Vortrag. der das Internet wieder zu dem machen will, was es eigentlich mal sein sollte. Mache deine eigenen Dienste von zu Hause aus zugänglich. Ein altes Notebook, ein USB Stick und los kann es gehen. Dateien austauschen, synchen, schreiben, chatten, spielen, die eigene Musik oder Videos streamen.

    FREEDOMBONE

    Einfach mal runterladen und ausprobieren. Richtet das für die Familie oder Freunde ein. Vom Handy aus steuerbar ist es auch. Aber sehet und höret selber:

    · Webseite: https://freedombone.net/
    · Vortrag 36C3: https://media.ccc.de/v/36c3-144-freedombone-diy-soziale-vernderung-in-zeiten-des-berwachungskapitalismus

    • “mal ein symetrisches Upload-Download-Internet” oh ja.. 100mbit up wären fein..

      wollt aber eigtl. nur Danke sagen für den Hinweis mit freedombone. klingt interessant, und bei mir liegt noch n altes pavilion rum. hoff, das funzt auch mit zugeklapptem Deckel, sonst nimmt mir die Idee zu viel platz weg..

    • Find ich als Münchner ok, wurde hier auch schon am Wahltag verkündet, dass im Fall der OB Stichwahl auf Briefwahl gewechselt wird.

      Was mich beunruhigt, hab aber leider keine Quelle, am Anfang Der Corona Nummer kam mal im Radio eine Meldung das der Bundestag erwägt Gesetze zu machen ohne sich zu treffen… das klingt auch nach ner E-voting Hintertür…

    • Ich seh schon die Punkte warum das nicht problemlos ist, denke bei einer OB Stichwahl in München bin ich entspannter… Oder man könnte auch einfach dem Reiter die 50% zugestehen… der hat 48+ % und braucht 50% die CSU Tante war knapp über 20%, die Stichwahl ist eher Formsache, wichtig, klar… aber nicht wirklich ergebnisoffen.

  16. Hi, erstmal vielen Dank für euren Podcast, immer eine Freude, gerade in diesen Zeiten. Jitsi hat mich gestern mit meiner Familie connected, tausend Dank für den Tipp (an alle, die sich so anstellen wie ich, macht UBlock Origin aus, dann geht es auch).

    Zweitens möchte ich etwas zu Pornhub und Youporn sagen, es ist vielleicht ein witziges Thema, aber ich würde mich freuen, wenn auch in eurer Herrenrunde mal darauf hingewiesen würde, dass es mittlerweile fairen und feministischen Porn gibt. Klar, das kostet was. Doch so wie wir bei Nahrung oder bei Videokonferenzen eine Auswahl treffen, so können wir das auch beim Pornoschauen. Ist auf jeden Fall netter, wenn man weiß, dass die Leute dort freiwillig und gut bezahlt sind. Hier ein paar Links:

    https://www.vice.com/de/article/zmk89y/erika-lust-interview-zukunft-porno-sieht-duester-aus

    https://de.wikipedia.org/wiki/Feministische_Pornografie

    https://www.arte.tv/de/articles/fairporn

    Liebe Grüße
    Ivonne

  17. Auch wenn ich viele Maßnahmen nachvollziehen kann und schnelles Handeln gefragt ist, wird mir besonders im Fall von Bayern Angst und Bange. Aufgrund von Verfügungen werden innerhalb von Stunden ohne jegliche Opposition und öffentliche Diskussion Grundrechte außer Kraft gesetzt. Diese Verfügungen sind wahrscheinlich noch nicht einmal durch die Gesetze gedeckt, auf die sie sich beziehen, geschweige denn vom Grundgesetz. Eine Kostprobe: https://www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus/faq-zur-ausgangsbeschraenkung/
    Wäre schön ihr das noch etwas ausgiebiger kritische besprechen würdet, jenseits von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern. Normale Medien machen das im Moment zum größten Teil nicht mehr.

  18. Jitsi gefällt mir von der Idee her gut, allerdings habe ich inzwischen bei mehreren Servern beobachtet, dass sie zwar in der Summe viele gleichzeitige Nutzerinnen aushalten, in einer einzelnen Konferenz jedoch schon im einstelligen Bereich an ihre Grenzen kommen. Ich teste hier mit 7 Geräten, die in zwei Netzen stehen und habe reproduzierbar den Effekt, dass die Jitsi-App unter Android abstürzt, wenn sie sich in eine überlastete Konferenz einzuloggen versucht. Video funktioniert nur auf zwei Geräten, Audio ist eher Zufall. Zudem hat Audio eine Latenz von etwa einer halben Sekunde, was gerade bei Leuten mit geringer TK-Erfahrung schell zu Frustration führt. Eine riesige Stärke von Jitsi ist natürlich, dass ich nichts mehr als einen Browser brauche, um es zu nutzen. Mit dem Lastverhalten bin ich allerdings nicht zufrieden.

    Sehr einfach aufzusetzen mit guter Audioqualität (aber auch nur Audio) ist meiner Erfahrung nach Mumble. Allerdings brauchen die Teilnehmerinnen dazu entsprechende Clientsoftware, was die Einstiegshürde für Laien wieder hebt. Dafür hält die Konferenz aber auch einiges aus. Die Hardwareanforderungen an den Server sind ebenfalls sehr gering. Der Datenstrom ist meines Wissens leider nur transportverschlüsselt.

    Was ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, war Big Blue Button, das auf Freeswitch basiert. Bei meinen Tests hatte ich akzeptable Video- und gute Audioqualität, und das Lastverhalten war ebenfalls gut. Einzig die Rechenleistung auf den Endgeräten scheint sehr hoch zu sein. Meine Testttelefone verloren während der Konferenzen Akkuladung, obwohl sie mit dem Ladekabel verbunden waren. Die Installation war der Auskunft des Admins zufolge jedoch sehr arbeitsintensiv.

  19. @Linus: ich wollte auch ein wenig Jitsi-Kapazität auf meinem sich sonst langweilenden Mail-Server zur Verfügung stellen, aber egal wie ich das installiere, das tut auf meinem Debian-Server (Hetzner-Cloud) nicht. Die Webseite geht, aber ich kann keinen neuen Channel erstellen. Dabei bricht er immer wieder ab. Auch nach der offiziellen Anleitung funktioniert das nicht. Wie hast du das installiert? Irgendein Tipp?

  20. Hallo,
    wieder einmal eine tolle Folge. Hatte mich von euch inspirieren lassen und mit einem kleinen Team beim #WirVsVirus Hackathon mitgemacht. Die Idee ist eine virtuelle Kneipe mit Spendemöglichkeit an die lokalen Lokale. Leider ist das ganze jetzt in eine Wer-kriegt-die-meisten-likes Orgie ausgeartet. Ein großes Netz an Social-Media Dingsbums haben wir leider nicht. Wenn euch unser Konzept gefällt könnt Ihr es vielleicht ja ein bisschen rumreichen. Würde uns freuen!

    Hier das Konzept: https://youtu.be/Za7jSqyDX_k

    Macht weiter mit eurem grandiosen Podcast. Ich freu mich schon jedes mal auf die neue Folge :)

  21. Ich hätte eine Frage zum Thema “Videokonferenzen und Ferntherapie”: Ein Psychotherapeut hat gesagt, dass er die Therapie mit einem Programm von RED Medical machen könnte. Was ist von deren Software zu halten? Will man damit sensible Gespräche führen?

  22. Kleine Ergänzung: für Ende-zu-Ende verschlüsselte 1-zu-1-Video-Gespräche ist vielleicht Signal eine Option, die hier in dem Zusammenhang noch nicht genannt wurde. Leider wird Video für Gruppen bisher nicht unterstützt.

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