LNP079 Lass uns nochmal über den Preis reden

NSA-Datenaustausch und -Datenschützer — Backdoors in Open-Source-Software — Spionage und der “private Sektor”

Nicht einer nicht ganz so Neuigkeiten-verseuchten Woche schalten wir mehr in einen Hintergrundmodus und diskutieren die internationale Zusammenarbeit der Geheimdienste ein paar generelle Entwicklungen im Bereich der "Cybersecurity" und dem damit verbundenen Verflechtung von Unternehmen und Regierungen.

Dauer: 1:07:12

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NSA – Datenschützer

Backdoors in Open-Source-Software

Spionage und der “private Sektor”

Epilog

 

 


In Zusammenhang mit dieser Ausgabe stehende Folgen

15 Gedanken zu “LNP079 Lass uns nochmal über den Preis reden

  1. Beim IOCCC geht es weniger um Backdoors, sondern viel allgemeiner darum, C-Code zu schreiben, dem man nicht direkt ansieht was er tut, bzw. der was anders tut als man nach kurzem Ansehen meinen könnte.

  2. Auch wenn das nicht wirklich das Thema der Ausgabe ist, aber ich möchte einen Hinweis loswerden.

    Ich halte sowohl eine Mehrparteienwahl als auch die beknackten Wahlmanöver von Einzelpersonen für großen Scheiß. Statt die großen Strategen zu spielen würde es mir besser gefallen, man würde die Menschen dazu ermutigen die Partei oder Person zu wählen, die den persönlichen “Vorlieben” am ehesten entspricht.
    Die Aufforderung sich eine Meinung zu den Parteien und Personen die zur Wahl stehen zu bilden geht dabei an die viel zu große Anzahl von Nichtwählern (aus Protest oder welche Ausrede auch immer), es geht aber auch die Bürger, die sich von dem Strategieschwachfug beeinflussen lassen. Klar sagen viele, dass Sie dafür keine Zeit haben. Deshalb wählt man heute eher nach Sympathie und nicht nach Inhalt, wie man an den Wahlplakaten erkennen kann. Für eine persönliche Meinung braucht es meines Erachtens jedoch nicht sooo lange. Ein Wahlomat (oder einer der zahlreichen Wahlhilfedingern die es gibt) heute oder morgen halte ich sogar für sinnvoller als das unnütze Gebrabbel der Zeitungen monatelang vor den Wahlen mitzulesen. Die Leben von den Querfurzern und dem Pöbeln der Parteien. Also nur die Beschlüsse der Parteien als Kriterium mit den eigenen Interessen vergleichen. Eine 100% Partei gibt es nicht, also ein bisschen Kompromissbereitschaft. Demnach die Partei wählen, die den wichtigen persönlichen Punkten entspricht.

    Ergänzender Hinweis, warum auch parteilose Kandidaten durchaus eine sinnvolle Alternative sind
    http://www.kuechenstud.io/kuechenradio/episoden/kr362-geheimdienste/#t=9:10 Ab Minute 9:10 ist die folgende halbe Std. empfehlenswert. Ich empfehle aber auch die ersten Minuten zur besseren Einschätzung der Person. Der Geheimdienstkram kommt erst später dran.

  3. Die OpenBSD Geschichte ist ja schon mehrfach durchs Dorf gertrieben worden, macht sie nicht viel glaubwürdiger. Guckt euch mal die Diskussion von damals an, dass sind hauptsächlich haltlose Anschuldigungen.

    Das macht den Spruch ‘OpenBSD – only two remote holes and a government installed backdoor in the default install’ nicht unlustiger und sorgt meist für viel Freude bei OpenBSD “Enthusiasten” und Entwicklern.

    • Die haben es ja mal faustdick hinter den Ohren:

      “Am 21. Mai 2012 startete die Aktion Belohnung: 25.000 Euro. Das Zentrum bietet demjenigen 25.000 Euro, der dabei hilft, die Eigentümerfamilie der Firma Krauss-Maffei Wegmann („Panzerfamilie“) ohne Bewährung ins Gefängnis zu bringen – egal für welches Delikt. Ziel dieser Aktion ist, diese Personen in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. Burkhart von Braunbehrens, einer der Eigentümer, schrieb daraufhin einen offenen Brief an den Bundespräsidenten Joachim Gauck. Kurz danach wurde er, laut Medienberichten, aus dem Gesellschafterkreis des Unternehmens abgewählt.”

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