LNP341 Corona Hotel

Feedback — Covid-Verschwörungstheorien — Contact Tracing Debatte — Seuchenpass — Heinsberg-Studie — Zoom und Jitsi

In dieser Folge greifen wir einiges an Feedback auf und schütteln unsere Köpfe laut über die Verschwörungstheorien, die rund um die Corona-Krise so einige unnötige Kriegsschauplätze eröffnen und uns weiterhin an der Menschheit zweifeln lassen. Dann gehen wir auf die sich zuspitzende Debatte rund um den "richtigen" Ansatz für eine Corona Tracing App in Deutschland und Europa ein, bei der sich gerade noch nicht so recht abzeichnet, wohin sie führen wird.

Dauer: 1:25:04

On Air
avatar Linus Neumann Paypal Icon Bitcoin Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Tim Pritlove Paypal Icon Bitcoin Icon Liberapay Icon Amazon Wishlist Icon

Feedback: CTRL+C

Feedback: Bluetooth-Perfektion

Feedback: Corona-Datenspende

Feedback: Logbuch:Freiheit

Covid Conspiracy Theories

Contact Tracing Debatte

Seuchenpass und Corona-Privileg

Heinsberg-Storymaschine

Zoom & Jitsi

70 Gedanken zu „LNP341 Corona Hotel

    • Oder Christian Ude, den Bill Gates in München besuchte:
      https://www.linux-magazin.de/ausgaben/2019/10/interview-2/

      Sicher ist der superreiche Philantrop kein schlechter Mensch. Wem Demokratie wichtig ist, kann die Verwendung unserer gesellschaftlichen Möglichkeiten selbstverständlich nicht allein Leuten wie Gates überlassen. Viele Superreiche hätten ja gerne ausschließlich private Charity. Gates ist in der Frage immer etwas ambivalent.

  1. Das alternative (Windows+Linux) Tastenkürzel für Kopieren das nicht mit SIGINT kollidiert ist übrigens Strg+Einfg (und nicht Strg+Shift+C).

      • Interessant, welche sind das? Die, die ich verwendet hab haben entweder Strg+Einfg oder verwenden gar nur diese X11-Plain-Text-Zwischenablage die man einfach durch selektieren von Text schon füllt (außer xterm hat noch irgendwelche hotkeys die ich nicht kenn?).

    • Also noch interessanter finde ich zur Textbearbeitung win+V, ich bin nur nicht sicher, ob diese Option auch unter andern Windows Versionen außer der Win-Pro Lizenz zur Verfügung gestellt wird mittlerweile, den so Pro bin ich selbst eigentlich nicht oder nicht mehr.

  2. Die 19 in COVID-19 steht bekanntlich für 2019, also sind wir doch schon im zweiten Jahr des Coronavirus, auch wenn es zugegebenermaßen erst 2020 so richtig Fahrt aufgenommen hat.

      • Kann es sein, daß Du Smiley oder Ironie-Tags vergessen hast? ;-) Ansonsten antworte ich wie der Italiener in der 80er Nespressowerbung:”Isch habe gar kein Facebook, Senorita.”

      • Guten Morgen Linus.

        auch auf die Gefahr hin, oberlehrerhaft zu klingen finde ich, daß wenn man für digitale Freiheit, Mündigkeit und Datensouveränität eintritt, dann sollte man seine Schäfchen nicht noch dazu auffordern zur Schlachtbank zu laufen. Wer das macht, möge doch bitte die eigene Grundhaltung überdenken. Der- oder diejenige macht sich für mich zumindest unglaubwürdig.

        Zur Technik: Wer nicht händisch mit dem Tag umgehen kann oder will, für den gibt es eine Menge freie HTML5 Javascript Viewer. Die Umwandlung von Videos aus .MP4 in das .Webm oder .oggv Format ist ein Einzeiler in ffmpg. Lässt sich auch wunderbar bereits beim Erstellen automatisieren. Wem die Konsole ein Graus ist, kann das meinetwegen auch manuell im jeden VLC Player machen.

        Es gibt kein valides Argument Verhaltensdatenüberschuß-Unternehmen (Begriff von Shoshana Zuboff) wie Google, Vimeo & Co für seine Website-Videos einzusetzen wenn man nicht gleich Live-Events oder tausende von gleichzeitigen Downloads abwickeln möchte oder über eine weltweite Audience hat. Aber solche haben eh keinen 0815 Shared-Webhosting Paket sondern verfügen zumindest über angemietete und eigene Server.

        • P.S. und noch etwas. Als jemand, der kein Google Konto hat und auch nie den komischen Cookie und AGB Hinweisen dort zugestimmt hat, erhalte ich eine “Video not available” Nachricht. Ich möge doch bitte einen G Suite Account holen. Lass mich kurz überlegen, nein Danke!

          • Man kann das Video auch auf invidio.us schauen.
            https://www.invidio.us/watch?v=b9ZMrc_XJEM
            Da gibt es bei “Preferences” einen Proxy den man einschalten kann und dann kann man auch ohne youtube und Google (auch ohne “googlevideo”) das Video anschauen (µmatrix oder no script sollte man zur Feinjustierung installiert haben im Browser). Auch eine Möglichkeit wäre Tails. Klappt super, wenngleich Videos dem Tornetzwerk ziemlich viel Bandbreite “raubt”. Aber muß ja nicht FullHD sein.

          • Also im Tor Browser und natürlich ohne Google Konto keine Problem beim Aufruf der Videos.

            Weiterhin finde ich es begrüßenswert wenn Informationen wie z.B. Logbuch Freiheit auf YT bereitgestellt werden und somit zumindest etwas mehr Potential bieten, mal mehr Menschen zu erreichen.

            Wenn man alles immer nur innerhalb seiner “Nerd-Blase” verteilt, andere Stellen irgendwelche Verschwörungen, Falschmeldung usw. aber breitflächlig streuen und einem großen Publikum verfügbar machen, darf man sich auch nicht darüber wundern, dass die Meisten falsch informiert sind.

            Hin und wieder würde es gut tun, mal etwas über den Tellerrand zu blicken und sich darüber im Klaren zu sein, dass eben nicht jeder so tief im Thema ist und nur “sichere Kanäle/Plattformen” nutzt. Und ja natürlich möglichst ohne dabei die eigene Integrität, Sicherheit usw. zu gefährden.

            • @Lars: Sorry, eben genau nicht. Dieses Argument ist so alt, wie falsch. Es ist genau NICHT okay im quidquopro für Reichweite, den Sinn, die Werte und alles wofür man steht und predigt aufzugeben.

              Was spricht zum Beispiel dagegen, die Videos auf einem eigenen Server abzulegen und in den sogenannten sozialen Medien lediglich darauf zu verlinken? Und Nein invidio.us ist keine Lösung. Es ist nur eine weitere Instanz dazwischen, die mit Verlaub auch nicht sonderlich zuverlässig ist. Der Content liegt trotzdem bei Google, Facebook & Co.

              Und Nein das Argument mit Bandbreite oder Kapazitätsproblemen ist auch keines. Die Jitsi Instanz läuft doch auch wunderbar oder nicht?

              Linus ich bin enttäuscht. Wärest Du so ein typischer Youtuber oder Influencer, würde ich ja sagen “njo, der Jung’ kann es halt nicht besser” Nicht bei Dir. Ich werfe Dir konkret ein Unterlassen jeglicher moralischer Anstrengungen vor. Für Dich sollte das Konvertieren in WebM und die Einbindung von Videos in einen Blog ein Klacks sein, was für andere ein Einbinden eines Bildes ist.

              Du bist leider den bequemen Weg auf Kosten Deiner ZuschauerInnen gegangen. Schafe zur Schlachtbank für ein wenig Reichweite und Likes. Als ob Du diese für Deine Message bräuchtest. Was bleibt eigentlich von Deiner Message übrig?

      • Im Sinne der Dezentralisierung und auch für die Nutzerfreundlichkeit, fände ich es – zumindest, wenn noch viele weitere Folgen erscheinen – schön, wenn Ihr parallel einen Video-Podcast hosten würdet.

  3. Nur zur Information: Die F-Droid-Version von Jitsi hat kein eingebautes Tracking. (Die Antworten auf das Ticket sehe ich trotzdem recht kritisch)

  4. Moin ihr beiden,
    Irgendwie springt ihr mir gerade ein bisschen zu sehr auf den Panikzug auf.

    Ihr seid so gute Kritiker des politischen Systems, warum seid ihr in eurer Kritik gerade so gelähmt?

    Selbst Dorsten hat in einer der ersten Sendungen gesagt, dass es sich beim Lockdown um POLITISCHE nicht epidemiologische Maßnahmen handelt..
    Was man auch an einer ständige Verschiebung der “Grenzwerte” sieht.

    Bei dem durchschnittlichen Alter der Toten (80,81 je nach Quelle), ist diese Krankheit risikoärmer als das Leben selbst (78) und hier habe ich nur die Risikogruppe “Männer” einbezogen.

    Die Folgen der politischen Maßnahmen, werden die des Virus so lächerlich erscheinen lassen. Aber gut, dass wir uns nach der Krise viel besser überwachen lassen können.
    Ja Apple und Google haben einen guten Vorschlag gemacht, aber wovon habt ihr noch mal in den letzten Jahren berichtet??

    • Drosten hat nicht gesagt, dass es “politische Maßnahmen” sind, sondern dass er als Virologe nur Vorschläge machen kann und es letztlich die Politik ist, die über Maßnahmen entscheiden kann und muß. Und da hat er auch recht.

      Ohne diese Maßnahmen wäre Deine tolle “Statistik” sicherlich auch schon ganz anders ausgefallen, denn dann wäre der Ausbruch nicht durch die Krankenhäuser mehr abzufedern gewesen. Dann wären auch schnell Freunde und Verwandte von Dir dabei gewesen, aber vielleicht sind das ja auch nur “Risikogruppen”.

      Wovon wir in den letzten Jahren berichtet haben kann ich Dir sagen: von Chancen und Risiken der Digitalisierung. Die gab es immer beide und es muss immer neu abgewogen werden. Das tun wir auch weiterhin.

    • Bei dem durchschnittlichen Alter der Toten (80,81 je nach Quelle), ist diese Krankheit risikoärmer als das Leben selbst (78) und hier habe ich nur die Risikogruppe “Männer” einbezogen.

      Was für ein Quark!

      In einer Bevölkerung, in der 50% der Neugeborenen das erste Lebensjahr nicht überleben wird auch die mittlere Lebenserwartung von Rauchern höher sein als der Schnitt über die Bevölkerung.
      Tödlich verläuft CoViD19 v.a. wenn man Vorerkrankungen hat, und zwar oft mehrere und darunter auch solche, von denen der Betroffene nichts weiß, v.a. Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes und Atemwegserkrankungen.
      Und die Wahrscheinlichkeit sowas zu bekommen steigt mit der Zeit, d.h. die Liebeskummersuizide, Autobahnraser, Risikosportler die in den 70ern, 80ern, 90ern gestorben sind, die hatten ja gar keine faire Chance 2020 an CoViD19 zu erkranken.

      Bedingte Wahrscheinlichkeiten sind aber auch nicht so leicht zu durchschauen.

      Man könnte allenfalls 60, 70, 80 und 90jährige proportional zu ihrem Anteil an den Coronatoten betrachten und für jede Altersgruppe betrachten, wie hoch ihre Lebenserwartung ohne Corona gewesen wäre. Ein 90jähriger, der an Corona erkrankt wird ja nicht spontan 80, wenn er erkrankt, nur weil das das mittlere Todesalter von Coronatoten ist und hat ohne Corona auch keine Lebenserwartung von -11 Jahren.

  5. Hallo, vielen Dank für diesen tollen Podcast!
    Ihr habt ja vor einiger Zeit auch mal das Thema der geistigen Gesundheit in Corona-Zeiten angesprochen. Darauf Bezug nehmend möchte ich eine Seite teilen, auf der Jon Kabat-Zinn, der Begründer des MBSR-Programmes (Mindfulness Based Stress Reduction) täglich um 20.00 Meditationen und achtsame Gespräche anbietet. Heute Abend geht es weiter. Es nehmen Menschen von überall auf der Welt teil und J. K-Z ist ein ganz wunderbarer Mensch, dem zuzuhören sich wirklich lohnt. Auch der weltweite Austausch mit den anderen Teilnehmenden ist toll. Begonnen hat die Aktion Mitte April, es geht auf jeden Fall noch diese Woche weiter, wie/ob danach, kann ich nicht sagen. Das Ganze sehr wohltuend ohne Werbung (auch ohne Kosten). Es ist möglich auf Youtube zuzuhören oder sich per Zoom dazuzuschalten. Nähere Infos hier: http://wisdom2conference.com/live

  6. Zum Thema Zoom:

    Ich muss auch an der Uni Zoom verwenden. Zum Glück gibt es einen WebClient, den ich weiterempfehlen kann.

    Beim Öffnen eines Meeting-Links muss man zwei mal die Meldung, ob man eine Desktop-App öffnen möchte, verweigern. Danach erscheint in der Webseite ein Link, mit dem man im Browser teilnehmen kann.

    Hier ein Video, das die Nutzung des WebClients erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=CRIkRxQ9c1Y

    Ich habe keinen Vergleich zum nativen Client. Ich kann also nicht beurteilen, ob die Features identisch sind.

    Hoffe es hilft jemandem. Vielen Dank für den interessanten Podcast.

    • Leider ist Zoom auch die einzige Lösung die im Moment einigermaßen gut funktioniert, so sehr ich auch gerne etwas anderes nutzen würde.

      Die letzten 10 Jahre verschlafen die Unis einfach die Entwicklung. Die Leute fingen an Dropbox zu nutzen, da es keine guten Speicherlösungen für die Anwender gab. Skype, weil es keine Lösung für Videotelefonie gab. Google Docs, weil es keine anderen Lösungen für kollaboratives Schreiben gab oder Slack für kolaboratives Arbeiten. Jetzt eben Zoom, wenn das Netz an der Uni überhaupt funktioniert. Viele Unis haben schon Probleme einigermaßen stabile Mailserver bereitzustellen. Verantortliche und IT reagierten bei Nachfragen und Lösungsvorschlägen meist irritiert. 2018 kam in meinem Institut dann jemand vorbei und und verkündete die Cloud und die Möglichkeit von digital zu publizieren. Fast eine Dekade nachdem ich Dropbox das erste mal an der Uni genutzt habe. Es gibt aber jetzt erste Anzeichen, dass ein Nachholeffekt einsetzt. Dank Corona.

      • Wir verwenden 3CX und ich finde das funktioniert noch besser als Zoom, zumindest was die Zuverlässigkeit angeht. Wobei wir unsere Instanz selbst hosten und somit eher nicht überraschend and Grenzen stoßen können.

        Früher war das Ding hier nur als klassische Telefonanlage im Einsatz, aber die Webkonferenzen bieten einiges, inklusive Whiteboard, Screensharing, Filesharing, Moderation, usw.

    • Wenn man nicht auf das Video angewiesen ist, kann man da auch eine Telefonnummer anrufen und darüber mithören. Ggf ist dann das Beitreten über Web-Client auch zusätzlich möglich, um etwa Power Point Slides zu sehen. Dann kann man aber Mikrofon und Kamera ausgeschaltet lassen (weils ja übers Telefon geht).
      Achja, Rufnummer unterdrücken hilft. Kann man erzwingen, indem man *31# vorwählt. Hat bei mir zumindest immer ganz gut funktioniert. Ist auch praktischer, weil man dann auch von unterwegs besser an Meetings teilnehmen kann.

      • Man kann auch das Audio der Videokonferenz im Webbrowser hören, indem man das Mikrofon im Browser blockiert (bei den Einstellungen der Webseite, z.B. oben links neben der Adresszeile). In Zoom kann man in einer Konferenz auf “Join Audio” klicken, um das Audio zu aktivieren. #worksforme

  7. Ich wollte nur kurz was zum Thema Blockchain kommentieren: Die Blockchain eignet sich für 99% aller Anwendungen nicht, auch nicht als Impfpass. Das Problem ist das Interface, also die Mensch/Blockchainschnittstelle. Die Sicherheit der Blockchain bringt nichts, wenn vorher (beim Interface) schon Mist gemacht wurde. Im Gegenteil, sie gaukelt eine Sicherheit vor, die einfach nicht gegeben ist.

  8. War das Zynismus mit der Bill Gates Verherrlichung??? Die Foundation die seinen Namen trägt solltet ihr deutlich kritischer sehen. Alleine schon wegen dem Geld welches diese besitzt. Ich will euch jetzt nicht mit kritischen Links zur Foundation zuschütten. Schaut doch bitte einfach auf Wikipedia bei Kritik und auch auf der englischen Seite und dann die Links von Spiegel, SZ, The Guardian, Deutschlandfunk und so. Das ist wirklich zu empfehlen bei der Aussage hier und sagt jetzt bitte nicht, dass er mit der Foundation nix mit am Hut hat. Die Foundation hat einfach mal mehr Kohle als 70% aller Länder an BIP haben…alles ganz normal :-(
    Würde super gerne noch mehr euch an den Kopf schmeißen vor lauter Klassismus, aber vielleicht ist das eure Antwort auf Verschwörungstheoretiker und die Jubelarie auf Bill Gates nicht euer ernst.

    • Ja und welcher der vier Kritikpunkte, die da genannt werden, lässt Dich nachts nicht mehr schlafen? Dass die Gates Foundation Geld an die WHO spendet? Dass sie ein paar Dinge hätte anders priorisieren sollen? Oder meinst Du die Berichte, die 10 bzw. 14 Jahre zurückliegen?

      • Die Links zu den Berichten von vor 10 Jahren von SZ und Guardian sind schon ziemlich heavy. Im großen und ganzen ist es doch sehr fraglich 5% seines Stiftungskapitals auszugeben und den Rest in Firmen zu investieren, die dann von den Stiftungsausgaben profitieren. Dazu passt auch https://www.heise.de/tp/features/Bill-Gates-zwischen-Schein-und-Sein-3378037.html
        Interessant ist ja auch, dass Microsoft so gut wie keine Steuern zahlt, wobei doch gerade Steuergelder zur WHO gehen sollten. Steuern, wie der Name doch auch sagt sollen ja auch lenkend wirken. Und große Stiftungen sollten besser nicht den Staat ersetzen. Klar kann man argumentieren, dass die westlichen Staaten verspielt haben und unser System nicht vor Monopolen und Oligopolen schützt und somit kann man dann auch die Foundation feiern für das, was Sie alles gutes bringt.
        Aber den Pfad sollte man dann nicht bis zum Schluß gehen, denn dann landen wir ja direkt in Big Corporation Heaven. Das wird dann wohl kaum demokratisch aussehen.

    • Die Foundation die seinen Namen trägt solltet ihr deutlich kritischer sehen. Alleine schon wegen dem Geld welches diese besitzt.

      Ich dachte immer der Sinn einer Stiftung wäre, Geld zu besitzen und die Kapitalerträge gemeinnützigen Zecken zukommen zu lassen. Insofern würde ich eine Stiftung, die KEIN Geld besitzt, kritischer sehen.

  9. Sorry, auch wenn die Stiftung von Gates Gutes tun mag, so macht sie auch verdammt viel schlechtes und widerliches und damit ist sie ein absolutes NoGo.
    Menschen springen übrigens auf diesen Zug der Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit Gates auf, weil die Stiftung wahrlich ein Krebsgeschwür ist, welches zu beseitigen gilt und den Veeschwörern genug Material liefert, welches nachweislich zu Tage getragen werden kann.

    Es ist doch so: Wenn von jemanden Kinder, Familien und die Schwächsten direkt oder indirekt geschändet werden und dieser jemand einen Batzen Geld in die Hand nimmt und Gutes tut, kann er seine schlechten Taten nicht damit aufwiegen – und so jemanden sollte man nicht weiter fördern und schützen, oder?

    Warum Verschwörer bestärkt werden?
    Weil wir in einer Welt leben, in der Doppelmoral gelebt wird. Von der Politik, der Industrie und den Konzernen. Das Erstarken der AfD ist all jenen geschuldet, die eine falsche Politik betreiben.

    • Kannst du kurz aufführen, was die Bill & Melinda Gates Stiftung “verdammt viel schlechtes und widerliches” macht? Mir fehlen da wohl ein paar Infos.
      Auch war mir nicht klar, dass Bill Gates “Kinder, Familien und die Schwächsten direkt oder indirekt […]schändet.” Für Hinweise bin ich dankbar, das klingt ja alles ganz fürchterlich…

  10. Was ist mit Beschleunigungssensordaten? Wir können jeden Menschen anhand der Schritte identifizieren und dem Muster der Dazen des Beschleunigungssensor. Die Drohnenmorde sind so erfolgt. Kann man nicht nur die Signalstärke von Bluetooth bemutzen, sondern auch das, was der Israelische Inlandsgeheimdienst jetzt macht for the Public machen. Jeder der Hustet und sein Handy in der Tasche hat, hinterlässt eine Datenspur beim Beschleunigungssensor seines Handys

  11. Bei Logbuch:Freiheit habe ich dann doch mal kurz rein gesehen. Werde ich sicher nicht oft machen. Die Plattform ist mir zu dubios. Warum muss da eigentlich ein Video sein? Eine mp3 Datei hätte es doch auch gemacht. Ich habe mir das zwar nicht bis zum Ende angesehen, aber das was ich gesehen habe, hätte ich nicht vermisst. Der Ton hätte mir gereicht. OK, ihr könnt das als Video, das ist ordentlich gemacht. Aber Video, nur weil ihr es könnt?
    Ansonsten wird viel über Freiheit geredet, aber der Bereich, der mir am wichtigsten ist, wird kaum beachtet.
    Ich habe den größten Teil meines Lebens in einem Staat gelebt, in dem es mit der Reisefreiheit nicht so gut aussah. Ja, noch immer. Darum diskriminieren mich einige jetzt wegen meines Alters in eine Risikogruppe. Aber selbst, als im Herbst 1989 die damals schon recht bescheidene Reisefreiheit noch weiter eingeschränkt wurde, konnte ich problemlos zwischen Ostsee und Erzgebirge unterwegs sein, was ich aus beruflichen und privaten Gründen auch war. Was da jetzt passiert habe ich noch nicht erlebt. Nicht mal an die Ostsee kann man reisen. Ich sehe diese Entwicklung mit großer Besorgnis.

  12. Bei der derzeitigen Kommunikationskultur in den Kommentaren wünsche ich mir, dass die Kommentarfunktion deaktiviert wird. Tut auch dem Podcast nicht gut.

  13. Die Geschäftsidee mit dem Corona-Hotel wird nicht in Deutschland kommen, sondern in Ländern wie Rumänien, damit die Erntehelfer nächstes Jahr ungehindert nach Deutschland einreisen können. Das wird einen kleinen Aufschrei geben, aber am Ende wird es niemanden interessieren, so wie es niemanden interessiert, wenn in Bergamo Tote mit Militär-LKW abtransportiert werden, da kann man schon einen verkaufsoffenen Sonntag in Köln machen.

  14. Kommentar mit Bezug zu LNP339
    Hallo Tinus und Lim,
    ich bin schon lange LNP Hörer und trotz allem ist dies mein erster Kommentar. Vlt. weil man ja dazu tendiert eher zu kommentieren, wenn der zu kommentierende Inhalt so gar nicht mit der eigenen Auffassung übereinstimmt. Das wäre dann also ein Lob an euch.
    Nun weiß ich nicht ob es Reaktion auf die Kommentare vergangener Folgen gibt, daher kommentiere ich das mit Verweis auf diese Folge (LNP339) auch noch mal unter der neuesten Folge.
    Es geht um das von Lim angeschnittene Excel-Problem beim Einfügen von Daten. Ich bin Umweltwissenschaftler und mir war das Problem, genau wie Tinus, direkt bekannt. Zufälligerweise sitze ich jetzt in diesem Moment vor eben diesem Problem und konnte auch noch keine Lösung entdecken. Auch der Tipp mit Google-Sheets konnte mir nicht helfen. Darum übergebe ich diesen Kommentar jetzt auch mal an die gesamte Hörerschaft mit der Bitte um Hilfe. Folgendes ist mein konkretes Fallbeispiel: Es geht um das Open-Access-Paper von Nuss&Eckelman(2014) https://doi.org/10.1371/journal.pone.0101298 [In Citavi anzeigen] . Diese Paper hat eben so ein von Lim angesprochenes Supplement/ Supporting Informations, die sich ebenfalls Open-Access unter der DOI-Adresse finden. Nun geht es um Tabelle S38 in diesem Supplement. Ich hatte mir die Tabelle aus Word kopiert, anschließend in Excel eingefügt und dann als Text formatiert. Als Beispiel nehme ich jetzt mal die Zelle, in der mir der Fehler aufgefallen ist. Das ist die Zelle, in der sich bei mir Zeile 186 “PB total” und Spalte Q “GWP100a” treffen [Q186]. Hier sollte die Zahl 1,3 bzw. im amerikanischen 1.3 stehen (wenn ich mich richtig an meine Informatik Vorlesung erinnere, ist, das der Dateityp double). Excel macht daraus jedoch freundlicherweise vor der Textformatierung den 1. März und nach der Textformatierung zum String wird daraus 43891. In Google Sheets stimmt zwar nach dem Einfügen die Darstellung, allerdings ist es für Excel weiterhin der 3. März nur eben mit der Datumsformatierung 1.3. Sollte irgendjemand eine Idee haben, dann freue ich mich.
    Schöne Grüße aus der Selbstquarantäne und bleibt alle gesund!

    • Vom wissenschaftlichen Arbeiten mit Excel würde ich generell eher abraten. Nicht nur wegen der Fehler, die auftreten können wenn Excel irgendwelche Spalten fälschlicherweise als Zeitangaben interpretiert, sondern auch, weil man bei Excel viel zu leicht die Rohdaten verändert. Besser ist es Rohdaten und Auswertung strikt separat zu halten. (Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit python und pandas gemacht.) Das hilft dir zugegebenermaßen nicht wirklich bei deinem Problem eine Tabelle fehlerfrei aus einem Word-Dokument zu extrahieren. Aber irgendwie zu versuchen Excel oder Google Sheets ordentlich zu konfigurieren, ist in meinen Augen vergebene Liebesmüh. Dass Wissenschaftler Forschungsdaten in Tabellen innerhalb von Microsoft Word bereitstellen, ist meiner Ansicht nach ähnlich problematisch wie wenn IFG-Anfragen mit schlechten Scans von ausgedruckten Dokumenten beantwortet werden.

      • Dem stimme ich zu, jedoch hat nicht jede die Möglichkeit oder Vorkenntnis die Arbeit mit Python zu erledigen. Ja, kann man sich beibringen aber manchmal einfach nicht realistisch.

        Hinsichtlich Trennung von Daten und Auswertung so kann Excel über Get Data (keine Ahnung wie das in der deutschen Version heißt) über Querries sogar spalte für spalte ‘programmiert’ werden. Diese ganze Querries thematik habe ich erst kürzlich entdecket. Vielleicht lohnt es sich ja das mal anzuschauen.
        https://support.office.com/en-us/article/Create-edit-and-manage-connections-to-external-data-89d44137-f18d-49cf-953d-d22a2eea2d46

      • Vielen Dank für die Antwort. Das Problem ist tatsächlich, dass sowohl meine Arbeits- als auch Fachkollegen in der Regel Office Anwendungen nutzen und auch in der Kommunikation erwarten. Ich will mir dennoch gerne deine Tipps für mich persönlich ansehen und vielleicht schaffe ich es ja sogar ein paar Kollegen umzustimmen.

  15. Was ist denn hier los? Ist das Zertifikat ausgelaufen? Das kann hier doch gar nicht sein. Das passt nicht in die Quality of Service, mit der man hier verwöhnt wird. Wenn das stimmt… Ich freu mich schon auf das Lachen von Tim in der kommenden Folge, wenn Linus das anspricht und wir alle gemeinsam dazu loskichern :-D

      • Sorry, unter x86 Linux geht https auch wunderbar mit Firefox. Wenn ich mein Firefox auf meinem Android-Endgerät nutze, werde ich auf eine unsichere Verbindung hingewiesen. Das hatte ich noch nie.
        Jaja so sind die fiesen Hörer, Fehler immer erst bei anderen suchen. Da war ich vorschnell und naiv und dachte ich könnte es Euch sogar als erster melden. :-D Spätestens jetzt ist da wohl der Dauerauftrag fällig :-D

        Danke für die Podcasts! Munter bleiben!

    • Hier wird neben TLS 1.2 auch noch TLS 1.0 und TLS 1.1 verwendet.
      Zum Nachvollziehen (muß zuerst durchlaufen):
      https://www.ssllabs.com/ssltest/analyze.html?d=logbuch%2dnetzpolitik.de&s=2a01%3a4f8%3a172%3a1c03%3a0%3a0%3a1%3a6&hideResults=on

      Herr Teewurst, kann es sein, dass Ihr Android nicht der neuste Hüpfer ist?
      Das ist ja ein Feature, welches von Google und Mozilla in die Browser eingebaut wurde, damit TLS 1.0 und 1.1 verschwindet eben durch die Warnhinweise und die folgenden Beschwerden ;o)

      • Hallo, vielen Dank!
        Es ist, um konkret zu sein, ein MIUI von Xiaomi in der Version 11.0.2.0 und dieses fußt auf Anrdoid 8.1.0 und es steht dort etwas von “Stand der Sicherheitsupdates 2019-12-01”. Ist sicherlich nicht so zu empfehlen aber sollte hinreichend sein. Sonst geht es ja auch. das war sehr eigenartig. Jetzt geht es auch wieder, aber an dem Tag nicht. Ich habe mehrfach versucht, die gesamte Seite neuzuladen und immer war es als unsicher deklariert. Naja jetzt geht es.

        Danke für die Antworten.

  16. 1. Welcome to the hotel Cororona!
    ==========================

    Wichtig für verwegene Spekulanten, die hier eine subtile Empfehlung sich zu infizieren herausgehört haben: Ganz grob schätzt man die Letalität hier und heute auf 0,5% ein, d.h. von 200 Hotelbesuchern wird einer das Risiko mit dem Tod bezahlen.

    Aber wie viele werden einen schweren Verlauf erleiden?

    Ich habe eine Zahl von etwa 5% im Kopf, also 20% der bestätigten Infektionen wird behandlungsbedürftig, und davon ein viertel landet auf Intensivstation, oft am Beatmungsgerät, was m.W. Vollnarkose bedeutet – sonst reisst man sich unwillkürlich den Beatmungsschlauch aus dem Hals. Und die derart Betreuten sind von der Krankheit gezeichnet, wie sehr deren Lebenserwartung verkürzt ist, das kann ich nicht sagen aber m.W. kann das die Medizin überhaupt noch nicht sagen – das wird man dann in 20, 50, 80 Jahren wissen.

    Und wie sieht die Altersverteilung bei den serious/critical cases aus, die die Behandlung überleben? Keine Ahnung, womöglich aber ein gutes Stück jünger als bei denen, die es nicht schaffen.

    Ein Risiko von 1:20 einzugehen ist aber schon eine andere Hausnummer.

    Weiß man denn, ob bei denen, die ohne Intensivmedizin genesen etwas zurückbleibt? Das weiß man m.W. auch noch nicht.

    Quellen zu den einzelnen Behauptungen und Zahlen kann ich keine angeben, das ist so angesammeltes Wissen, Hängengebliebenes, vor allem aus dem Hause Drosten und vom sehr interessanten Podcast Weinstein/Heying , ich meine darin Folgen 8 und 9 behandelten das Thema Spätfolgen von überstandenen Virusinfektionen.

    2. Die App
    ========
    Ich meine zur App habe ich noch etwas grundsätzliches nicht verstanden.
    User A wird positiv getestet und jetzt sollen alle Leute, mit denen er in den letzten 4 oder 8 oder 14 Tagen Kontakt hatte ausfindig gemacht werden, die dann gewarnt werden.
    Ding-ding-ding-ding melden sich jetzt – nur mal angenommen – 10 Leute mit ihrer App an einem Server an und erfahren: Ihr hattet vor 4-8-14* Tagen oder weniger Kontakt mit jemandem, der jetzt ein bestätigter Fall ist.

    Soll jetzt eigentlich ein Kettenalarm zweiten Grades an deren Kontakte von vor 2-6-12 Tagen losgetreten werden, damit schnell weit gestreut werden kann, oder müssen sich die Leute erst testen lassen?

    Aber die Hauptfragen sind: Reicht dann so ein Appalarm aus, um sich krankzumelden, wenn man noch Arbeit hat? Begründet so ein Appalarm einen Coronatest?
    In beiden Fällen würde das ja ein gewisses Interesse begründen, solch einen Alarm zu fälschen. Man könnte beispielsweise einen Strohmannaccount einrichten und sich selbst kontaktieren. Wenn nicht zurückzuverfolgen ist, von wem die Kontaktmeldung kommt, dann ist auch nicht nachprüfbar ob sie echt ist.

    Als zweiter Betrugsweg fällt mir spontan ein, die Oberfläche der App zu fälschen, eine Maskeradenapp, die so tut als sei sie diese App, aber nur Name und äußere Erscheinung sind abgekupfert, im Inneren ist da gar nichts. Wie sollen IT-Laien merken, ob das die richtige App ist?

    Und wenn solche Mimikriapps unterwegs sind, dann wird die richtige App ziemlich wertlos für Krankschreibung oder einen Platz in der Testschlange. Ja, man kann dann immer noch besonders zurückhaltend sein bei Kontakten zu anderen.

    *4-8-14 Tage: Wenn man angesteckt wird, dann, so habe ich gelernt, ist man insbes. in den ersten 4 Tagen sehr ansteckend. Wer mit Symptomen getestet wird, der hat seine ansteckendste Phase i.d.R. bereits hinter sich. Nach 9 Tagen ist das Virus schon bei der dritten Astgabelung.

    Wenn die App weder einen Testanspruch, noch Krankschreibung begründet, sondern nur freiwillige Selbstkontrolle, dann wäre es doch rational, wenn die App gleich weiterwarnt, verbunden mit der Information, wie tief im Baum man steckt und mit der entsprechenden Entwarnung oder Bestätigung, dass in der Folgegeneration 1 oder 2 das Ergebnis positiv/negativ war.

  17. Da ja grad die Diskussion zentral vs dezentral hochkocht. Wenn ich das richtig verstanden hab sagtet ihr, dass Apple und Google sich auf dezentral festgelegt hätten. Wisst ihr wie die das umsetzen? Erlauben die nur Apps den Zugriff auf die API bzw in ihren Appstores, die dezentral arbeiten? Denn ansonsten können sie ja nicht verhindern, dass Apps nach Hause telefonieren.

      • Tjo, nur leider fehlt mir das technische Hintergrundwissen um in den Specs die relvanten Teile zu finden und dann auch noch zu verstehen. Deswegen frag ich ja.

        So wie ich es verstanden hab soll die App speichern was in den letzten 14 Tagen gesendet und empfangen wurde. Falls der Besitzer des Geräts sich als infiziert herausstellt werden empfangene oder gesendete Keys verteilt um die Kontakte zu informieren. Letzteres kann zentral oder dezentral stattfinden was jeweils eigene Vor- und Nachteile hat. Aber man braucht doch keine neue Spezial-API um Daten übers Internet zu übertragen.

        Inwiefern verhindern denn jetzt Apple und Google den zentralen Ansatz? Bzw meine Frage ist eigentlich: Wollen die mit ihrem zentralen Ansatz mehr machen als die API hergibt oder läuft es auf ein “Du kommst hier net rein” der Türsteher der Appstores hinaus?

        • Auflösung: Dank https://heise.de/-4709903 hab ich jetzt verstanden. Es gab seit dem ersten Podcast hier wo Linus das erklärt hat quasi eine Umdefinition was mit zentral und dezentral gemeint ist. Ich war noch auf dem ursprünglichen Stand wo es um die Verteilung der Token der Infizierten geht. Also ob das zentral oder peer2peer abläuft.

          Jetzt gehts bei zentral vs dezentral um die Verarbeitung der Bluetoothdaten selbst. Wo sich die Vertreter des zentralen Ansatzes eine bessere Bluetooth-Reichweitenmessung versprechen, weil man die Algorithmen, die die Daten verarbeiten, feinjustieren könnte. Mit KI (Bingo)! An die kommt man aber über die API nicht ran.

  18. Hinsichtlich Tracking apps: In Australien sind die Datensammler schon weiter. :/
    I wish ‘our’ tracking app here would get the same kind of privacy discussion like the european ideas.
    At least some are on it: https://github.com/vteague/contactTracing/

    Australia’s app is a copy or copied from the Singapore’s “TraceTogether” app.

    https://www.abc.net.au/news/2020-04-24/amazon-to-provide-cloud-services-for-coronavirus-tracing-app/12176682

  19. Ich musste mich ja von Beginn an Fragen warum ihr eigentlich so mit an Bord seid bei der Corona App. Die Ideen dazu sind ja nett und ich zweifle auch nicht an dass man das richtig machen kann, darüber habt ihr ja auch ausführlich gesprochen, aber ich höre lange genug LNP um genau 0 Vertrauen darin zu haben dass diejenigen die das letzte Wort haben mit dieser Aufgabe Verantwortungsvoll umgehen und am Ende nicht doch wieder der schlechteste Weg genommen oder noch schlimmer irgendein schädlicher Müll mit drangehängt wird.

    Da bringen auch die besten Konzepte nichts:
    https://www.ccc.de/de/updates/2020/corona-tracing-app-offener-brief-an-bundeskanzleramt-und-gesundheitsminister

  20. Eine Foundation die einen Preis vergibt[1] an einen Premierminister der gerade fleißig gegen Muslime hetzt[2], muss man wohl jetzt auf einmal total geil finden?
    Die Gates Foundation scheint auch Monsanto ziemlich cool zu finden[3].

    Das sind nur Beispiele nach kurzem reinschauen in die Thematik. Ob das reicht um die Gates Foundation abgrundtief zu hassen? Keine Ahnung.

    Aber eure Lobgesänge fand ich dann doch etwas befremdlich, die etwas
    süffisant angehauchten Antworten von euch auf die Kommentare hier welche das ein wenig kritisieren haben da auch nicht gerade geholfen.

    Die positive Anerkennung von Bill Gates war auch irgendwie komisch. Ihr sagtet der meiste Respekt gebüre ihm weil er sowas riesiges wie Microsoft (und ein gigantisches Vermögen) aufgebaut hat. Bedeutet das jede superreiche Person im Billionen Bereich bekommt von euch automatisch den vollen Respekt, sofern sie nicht gerade geerbt hat?

    Etwas weniger ernst: Bei mir verjährt die Mitschuld an der starken OS Monokultur nicht ganz so leicht.

    [1]: https://www.theguardian.com/world/2019/sep/23/dismay-at-gates-foundation-prize-for-narendra-modi
    [2]: https://www.spiegel.de/international/world/hindu-nationalism-india-s-quest-to-marginalize-its-muslims-a-317f1c8d-c2ae-4027-ba3d-e3076833994b
    [3]: https://www.theguardian.com/global-development/poverty-matters/2010/sep/29/gates-foundation-gm-monsanto

  21. Zwei einflussreiche und bisher von mir geschätzte Nerds feiern jetzt einen der größten (oder den größten) Monopolisten unserer Zeit, lassen sich von Netflix Dokus über ihn beeindrucken, loben das “professionelle Denken” eben dieses Monopolisten und meinen der Mist den der früher produziert hat wäre ja jetzt verjährt. Nebenbei werden dann noch Google und Apple als Retter unserer Pivatsphäre präsentiert. Und das alles während weltweit die Kleinunternehmer sowie der Mittelstand in den Ruin getrieben und die Großen auf Kosten der Allgemeinheit gerettet werden. Sieht so aus als stünde den multinationalen Konzernriesen nichts mehr im Weg.

    I for one welcome our new oligarchic overlords.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.