LNP359 Digitalisierung’s Not Dead

9/11 — rC3 — CWA nicht auf kurdisch — Chez Airelle — Presserat — Warntag — E2E Monitoring — Digitalisierung des Unterrichts — Wikileaks — Facebook — GCHQ-Klage — Termne

Der 11. September ist gar nicht mehr so aufgeladen wie noch vor ein paar Jahren, wir quatschen ein wenig über relevante Zeiträume für geschichtliche Wahrnehmung. Ansonsten viel Kurzmeldungsmaterial, die großen neuen Aufreger dann vielleicht erst nächste Woche.

Dauer: 1:33:49

On Air
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Prolog

rC3 – remote Congress Experience

Corona-Warn-App nicht auf kurdisch

Chez Airelle

Presserat

Alarm

E2E monitoring

Digitalisierung des Unterrichts

Wikileaks

Für Facebook wird es eng

Straßburg lehnt GCHQ-Klage vorerst ab

Termine

59 Gedanken zu „LNP359 Digitalisierung’s Not Dead

  1. Koennen wir bitte irgendeine Verballhorung von Matthäus 18:20 fuer den rC3 nutzen (irgendein kleines ausdruckbares Poster fuer die Hackspaces)

    “Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, da bin ich in ihrer Mitte.”

  2. Das absurdeste am Spiegel-Interview zum “nichtfunktionierenden” Cellbroadcast und damit nicht möglicher Warnung: Es ist sogar ein Mechanismus für Tsunami- und Erdbeben-Warnungen spezifiziert! Zivilschutz über mobile Netze ist möglich!

    Reference: 23.828
    Title: Earthquake and Tsunami Warning System (ETWS)

    https://portal.3gpp.org/desktopmodules/Specifications/SpecificationDetails.aspx?specificationId=619

    Eure Kritik an dem Amt und dem Interview ist sehr gut und sehr berechtigt.
    Grüße
    Ole

  3. Euer Beitrag zum Thema Warnen und BBK ist wirklich alles andere gehaltvoll. 1. cellbroadcasting ist seit LTE und UMTS nicht mehr vorhanden. Nur noch bei GSM, und selbst das wird schon begonnen zurückzubauen. 2. eine Sirene ist grundsätzlich auch während des Schlafens oder bei Geräuschpegel (Traktor, Waldarbeiter) wahrnehmbar. Deswegen erfolgt eine Alarmierung der Feuerwehr bei Rettung von Menschenleben immer mit Sirene, außer es ist eine ständig besetzte Wache. Die Sirene kann auch manuell trotz Stromausfall bedient werden.

    • cellbroadcasting ist seit LTE und UMTS nicht mehr vorhanden. Nur noch bei GSM, und selbst das wird schon begonnen zurückzubauen.

      Sorry, aber das ist vollständig unwahr.
      Erstens ist CB selbstverständlich auch on LTE und 5G spezifiziert, zweitens muss man das nicht bauen oder zurückbauen, sondern einfach nur aktivieren.
      (Kostet im Zweifelsfall natürlich Lizenzgebühren)

    • Widerstandsklasse RC 3: “Der Täter versucht zusätzlich mit einem zweiten Schraubendreher und einem Kuhfuß das Bauteil aufzubrechen. Es muss mindestens 5 Minuten standhalten.”
      Eine historische Zäsur des Chaos Communication Congress’es

  4. Also in meinem Ort (Österreich) wird immer noch jedem Samstag um Mittag die Feuerwehrssirene getestet. In letzter Zeit bräuchten sie das aber gar nicht machen, weil jede Woche irgendwann in der Nacht irgendwas los war und die Sirene zum Feuerwehrseinsatz los ging. (Nicht alles Feuer, auch Unfälle und Überschwemmungen.)

  5. Apopo generelles Thema “sichere” online wahlen usw.:
    GEMA Virtuelle Mitgliederversammlung vom 29. September bis 1. Oktober 2020
    “interaktive Teilnahmemöglichkeiten wie E-Voting im Vorfeld und Live-Stream, Live-Diskussion und Live-Voting während der Versammlung”
    https://www.gema.de/musikurheber/mitgliederversammlung/

    Wie sicher/ auf welchem Stand der Technik das wohl geschieht?
    Wie wärs mit einem CCC Test?

    Ich erinnere z.B. daran, dass es bei der GEMA eine Zeit gab, da musste man den Newsletter per Post bestellen (das ist kein Scherz, Screenshots vorliegend).

  6. Guten Morgen Linus,

    zum Thema: Warum will man im Telefonbuch stehen?

    Ich arbeitete von 1989 bis 1991 bei einem Fernmeldeamt in Bayern in der Telefonauskunft. Damals war Pflicht, sich im Telefonbuch eintragen zu lassen. Geheimnummerm gab es nur für Prominente. Die einzige Möglichkeit, den Eintrag ein wenig zu anonymisieren war, den Vornamen abzukürzen und die Straße weg zu lassen.

    In der Auskunft wurde damals hauptsächlich Nummer aus unserer Region erfragt. Jeder von uns kannte die Nummer der Bahnauskunft, der Taxizentrale oder eines Pizzadienstes auswendig.

    Damals wurden die Bücher wirklich gebraucht. Aber ich gebe Dir recht. Heute sind die komplett überholt. Obwohl ich jahrelang damit gearbeitet habe, nutze ich selbst schon lange kein Telefonbuch mehr.

    • Es gibt auch heute noch Menschen ohne Internet-Anschluss: Senioren (meine Mutter), Menschen, die am Existenzminimum leben und Technikphobe. Für die ist das Telefonbuch immer noch wichtig.
      Meine mUtter ruft jetzt immer mich an, wenn sie eine Telefonnummer braucht, damit ich im Netz suche.

    • Warum gibt es noch Telefonbücher? – Weil das im Gesetz steht. Die Telekom würde die sicher gerne abschaffen, aber darf nicht, ohne dass der Bundestag da Mal was macht. Für die ist das aber irgendwo unten auf der Liste. Immerhin werden die nicht mehr an jeden verteilt, sondern liegen nur noch zum abholen bereit …

      Eine Sache, die Linus spontan nicht bedachte: Früher kostete telefonieren Geld (zumindest für Leute, die keine “hacker” waren) einfach Mal nach Namen jemand anrufen haben nur vereinzelt Kinder gemacht. Die haben aber auch zufällig Nummer gewählt …

      Über den Nutzen gibt es natürlich viel. Zunächst natürlich Gewerbe treibende. Ohne Internetsuche ist es schwierig an die Nummer zu kommen. Aber auch gibt es Gründe im privaten. Wenn ich unterwegs bin habe ich mein Adressbuch vielleicht nicht dabei, will aber aus der Telefonzelle anrufen, dass es später wird. Oder entfernte bekannte erreichen etc. Heute hat man alle Kontakte im Adressbuch am Handy …

  7. Eurer Meinung zum Thema Warnung der Bevölkerung und BBK kann ich mich nur anschließen. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen warum Deutschland nicht den in allen Mobilfunkstandards (auch 4G/5G lt. Wikipedia) definierten Cell Broadcast verwendet. Im Gegensatz zur App, die mich im Zweifel nicht erreicht, weil ich mein Telefon dauerhaft auf Do Not Disturb gestellt habe, würde das wenigstens alle Personen im Empfangsgebiet erreichen und auch die wenigen Nicht-Smartphone-User einschließen.

    Bei Sirenen geht der Trend inzwischen übrigens zunehmend weg von mechanischen Teilen. Neuere Sirenen mit Lautsprechern ermöglichen auch Durchsagen, was mehr Kontext ermöglichen würde. Das passiert in Dresden beispielsweise einmal wöchentlich beim Sirenentest (die Stadt unterhält die Sirenen als Teil des Flutwarnsystems).

    Diese beiden Systeme zusammen könnten flächendeckend eine gute Erreichbarkeit der Bevölkerung sicherstellen. Und es wäre sicher weniger Aufwand als so viele Systeme separat anzusprechen. Irgendwer muss ja auch die Anbindungen an Navis, Werbetafeln etc. ja auch bedienen und ich bezweifle bei der IT-Kompetenz des Bundes in solchen Dingen, dass es dafür ein einheitliches Interface gibt.

    Feuerwehren nutzen übrigens oft auch Pager zur Alarmierung, die ja letztlich auch via Cell Broadcast angesprochen werden.

    Viele Grüße
    Felix

  8. Zum Thema Telefonbuch:

    Ich kann mich aus meiner Kindheit dran erinnern, dass der Sportverein ein internes Telefonbuch hatte, in dem alle Mitglieder mit ihrer Nummer standen und das an alle verteilt wurde. Das war durchaus praktisch, wenn z.B. man im Rahmen der Clubmeisterschaften mit Leuten, die man nicht kennt, Kontakt aufnehmen musste oder spontan mit jemanden Sport getrieben hat, das wiederholen möchte und nicht an den Nummernaustausch gedacht hat.

    Der Zweck eines allgemeinen Telefonbuchs ist mir allerdings auch nicht klar :D

  9. Zu den Warn-Apps: Ihr in Berlin denkt wieder nicht an Leute wie mich, die im Funktloch leben. Zuhause werde ich mit den Apps wenigstens über das WLAN gewarn (bzw. würde gewarnt werden, wenn es den funktionieren würde).

    Aber im Ernst: Das ist wirklich der einzige Grund der mir einfallen will, warum man eine App bevorzugt. Ich sehe das aber nicht als Argument gegen CB. Warum macht nicht beides machen?

  10. Ich gebe meinen Alarm senf auch mal ab .Ich bin Baujahr 67 vom Niederrhein .Da wurde jeden Samstag um 12 :00 rumsirent. Ich als Kind fand das immer spannend und war jedesmal im Spielfilm. Vermisse ich bis heute. Aus Sicherheitsgründen sind die eigentlich sehr ausfallsicher und erinnern mich irgendwie an Kurbelradios.

  11. Lieber Linus, lieber Tim,

    ihr hattet noch zum Outro der vorhergehenden Sendung einen Link in die Shownotes setzen wollen. :)

    Danke für alle Folgen, die elendige emotionale Arbeit und in der letzten Woche vor allem auch für die erheiternde Aufarbeitung der Covidiotendemo. Ganz ehrlich, wir hatten hier mega Schiss vor den Nazis und Superspreadern – mussten zu einer Wohnungsbesichtigung am anderen Ende der Stadt und haben uns nur per Taxi getraut um den ganzen Verseuchten nicht mitten in die Faust zu laufen. O_o

    Deine Schilderung, Linus, hat da im Nachhinein sehr gut getan.

    Liebe Grüße
    Leonie

  12. Hallo ihr beiden.

    Ihr sprecht ja über Handyzugänge mit spezifischen Bildungsinhalten. Hier kann ich nur sagen: das entscheiden gerade Politiker*innen, die nicht einmal Bildungspolitiker*innen sind. Ansonsten wäre denen allen klar, dass im Schulsystem schon lange das ganze Netz als Quelle für den Unterricht herhält. Wir machen uns schon über die verpflichtenden “Schulfilter” lustig. (Als ob die Jugend nicht weiß, wie VPNs gehen… oder einfach ausm WLAN geht, wenn da ne Blockseite kommt.)

    Als Lehrkraft finde ich solche Ideen absolut weltfremd. Erstens haben wir gar nicht die Zeit alle Quellen, die wir so benutzen anzugeben. (Wäre eh das halbe Netz…) Zum anderen ist das unter dem Gesichtspunkt moderner Medienkompetenzbildung gar nicht zielführend. Selbst bei Kindern im Grundschulalter muss grundsätzlich ein begleitender und kein einschränkender Umgang mit dem Internet gewählt werden. Alles andere ist irgendwie so… 90er.

    Solche Ideen scheitern nicht nur formal an der Kleinteiligkeit von Bildungsrealitäten, sondern auch an einem Missverständnis des modernen Unterrichts. (Das Level auf dem das entschieden werden müsste ist das Lehrer*innenlevel und nuja, da wird es schon jetzt entschieden.) Egal ob es Rechner für Schüler*innen oder Lehrkräfte sind, oder hier preiswerte Internetzugänge, die Idee, dass eine zentrale Regelung was wer zur Erfüllung der verschiedenen Aufgaben braucht, kann nur auf dem untersten Level von Betroffenen entschieden werden. Oder auch: Man möge bitte das Geld an Schulen und Familien geben, gerne auch mit Verwendungsnachweis, und die entscheiden lassen. Die wissen das besser als irgendwelche Politiker mit ausreichender Ferne zur Bildungsrealität.

  13. Danke für die wie immer unterhaltsame Folge :-)

    Zum Thema “EU vs e2e crypto” hätte ich mir etwas mehr technische Details gewünscht, besonders zum “secure enclave” Vorschlag. Da kann man sich prima drüber lustig machen und der Faustregel “crypto in der cloud ist Mist” würde ich auch zustimmen. Aber die Idee dass man einem Prozessor in der Ferne doch irgendwie trauen könnte ist nicht völliger Schwachsinn. Ich vermute dass der EU Vorschlag Techniken wie intel SGX [1] meint, was auch vom Messenger Signal benutzt wird um die Kontaktsuche etwas privacy-er zu machen [2]. Vielleicht kann Linus ja doch nochmal erklären ob das auch für den check auf illegal( gelabelt)en content brauchbar wäre und was ihr davon haltet.

    Eine ähnliche Querverbindung die vielleicht nett zu erwähnen wäre: Die Idee nur einen Teil vom Hash zu schicken heißt auch k-anonymity und das habt ihr selbst auch mal schön(er) erklärt als es bei haveibeenpwned.com neu eingebaut wurde [3] – finde leider die Folge gerade nicht.

    [1] https://software.intel.com/content/www/us/en/develop/articles/innovative-technology-for-cpu-based-attestation-and-sealing.html

    [2] https://signal.org/blog/private-contact-discovery/

    [3] https://www.troyhunt.com/ive-just-launched-pwned-passwords-version-2/#cloudflareprivacyandkanonymity

  14. Warum findet ihr den Artikel in der Taz so schlecht? Trifft nicht ganz meien Geschmack, aber handwerklich war der gut gemacht. Rechts und Rechsaußen in Politik und anderen staatlichen Instiutionen sind auf einen Trigger hereingefallen, weil sie nicht die Lesekompetenz besaßen den Artikel einzuordnen. Ein Armutszeugnis.

  15. Kleine Anekdote zum Thema Cell Broadcasting in Katastrophenfällen:

    Ich war im März in Neuseeland während COVID sich dort das erste Mal ausgebreitet hatte. Als der Lockdown kam wurde am Abend vor dem Lockdown eine Nachricht per Cell Broadcasting an jedes Handy im Land geschickt, die über die Lockdown-Beschränkungen informiert hat. Auf meinem iPhone wurde die als permanente Notification angezeigt, ich konnte sie für eine gewisse Zeit nicht ausblenden. Alle Smartphones haben dabei relativ laute alarmartige Klingeltöne ausgegeben, unabhängig davon ob sie stumm geschaltet waren oder nicht.

    Ich finde leider gerade den originalen Screenshot nicht, nur die cecroppte Instagram-Version, aber so sah das dann auf dem Lockscreen aus: https://imgur.com/a/B53BHR6

  16. Hallo Linus,
    Hallo Tim,

    Aufmerksam habe ich eure Berichterstattung über den Warntag 2020 gehört. Dazu einige Ergänzungen.

    Die Alarmierung von Einsatzkräften ist je nach Kommune unterschiedlich so wird in meinem Heimatort immer noch mit Sirenen gewarnt. Diese werden auch wie in der „guten alten Zeit“ jeden Samstag um 12 Uhr getestet. Nette Möglichkeit seine Uhr wieder zu stellen ;). Es wurden jedoch in vielen Städten und Gemeinden die Sierren zurückgebaut.

    Arbeitskollegen von mir sind bei der Freiwillige Feuerwehr daher kenne ich auch deren Alarmierungstools. Zum einen wird über eine Smartphone App eine Alarmierung ausgesendet in der, der Notfall grob umfasst wird. Der Anwender hat dann die Möglichkeit zurück zu melden ob er an dem Einsatz teilnehmen wird, später dazu stoßen wird oder ob er verhindern ist. Dieses System wird von meinem Kollegen als sehr komfortable und nützlich gesehen. Zum anderen gibt es Digitalfunk Empfänger dies geben ein akustisches Signal und eine Textmeldung bei Alarm aus. Vergleichbar mit Pagern. Meine Kollegen beschweren sich regelmäßig das der Akku nicht lange hält und das es veraltete Technik ist. Weil es ca. 10 Jahre benötigt hat um dieses System zu bekommen und nur der damalige Stand der Technik beschafft wurde (ca. 10 Jahre alt).

    Der Warntag soll überprüfen ob eine Warnung die Bevölkerung auch erreicht. 2020 ist diese nicht wirklich gelungen. Übrigens der Warntag soll Jährlich stattfinden immer am 2. Donnerstag im September. Ich hoffe auf einen erfolgreicheren Warntag 2021.

    Zum Schluss noch das eine. Wenn die Aussage stimmt das kein Telekommunikationsanbieter das senden von Broadcast Nachrichten ermöglicht, dann könnte dies eventuell über ein Gesetz verpflichtend werden. Es werden Gesetze mit schlechteren Argumenten als dem Katastrophenschutz beschlossen. Im Zweifelsfall genügt die Information das Radio einzuschalten mehr Informationen hat die Sirenen auch nicht hergegeben. Natürlich wäre eine präzisere Information wünschenswert und dann auch möglich.

    Ich Grüße euch ganz herzlich.
    Macht weiter, es ist gut das ihr so gute Aufklärungsarbeit leistet.

    Herzlichst Nils.

    P. S. Dank eurer CWA Berichte konnte ich meine Mitmenschen erklären warum es so richtig umgesetzt worden ist wie es ist und es die richtige Technik zum Tracen ist. Dafür vielen dank.

  17. Hallo Linus und Tim,

    Ich hätte eine Themenblockanfrage. Könntet ihr eventuell mal eine Art Argumentationshilfe bezüglich Wichtigkeit von Datenschutz geben.
    Eure Ausführungen in allen Themen helfen mir immer sehr die Sachen nachzuvollziehen und auch anderen Interessierten nahezubringen.
    Das Problem ist, dass ich häufig schon daran scheitere überhaupt das Interesse zu wecken.
    Hier ein Beispiel:
    Ich war gemeinsam mit Freunden essen. Dort gab es ein digitales Corona-Melde-System. Da ihr gerade in Logbuch Netzpolitik von den Analysen des CCC gehört hatte, habe ich davon direkt berichtet.
    Die Reaktionen waren leider nicht wie ich sie erhofft hatte.
    Aussagen wie „Von mir aus kann irgendjemand wissen wo ich essen war in den letzten 10 Jahren“ wurden wir entgegnet.
    Wenn ich versuche solchen Aussagen zu entgegnen habe ich häufig das Gefühl, dass ich wie der verrückte Aluhutträger, der mit meterweise roten Faden in seinem Zimmer die nächste Weltverschwörung aufdeckt, gesehen werde.

    Wie geht ihr in solche Gespräche rein. Mir fehlen die griffigen Beispiele und Argumente um die Leute davon zu überzeugen sich überhaupt um ihre Daten zu scheren.

    Vielleicht ist das Thema ja interessant für euch, ich würde mich freuen, da eure Erfahrungen und Tipps zu hören.

    Gruß
    Philipp

  18. Was die Cell Broadcasts angeht, wenig Erstaunen: chef einer Behörde (ich Arbeit selber für eine) macht statement obwohl technisch nicht auf dem Stand der Dinge, und als Begründung, warum etwas nicht geht, word Datenschutz genannt. Man beißt Hund.

  19. Guten Morgen Team LNP,

    ich lebe seit Anfang 2019 in den Niederlanden und wir bekommen jeden Monat die Sirnen zu hoeren. Das ist ein nationaler Warn-Test der jeden ersten Montag im Monat um 12:00 Uhr statt findet (https://www.government.nl/topics/counterterrorism-and-national-security/question-and-answer/public-warning-sirens)
    Als wir die Sirenen das erste Mal gehoert haben, haben wir uns schon ein wenig gewundert, weil wir nicht wussten was wir tun sollten. Dann kam aber die CB Meldung auf dem Smartphone und erklaerte, dass es ein Test ist.
    In Kombination hat das sehr gut funktioniert. Und bei uns im Office und auf der Arbeit haben alle diese Nachricht erhalten. Unabhaengig von iOS-, Android- oder Feature-Phone.

  20. Hi,
    lieber Linus entwerder hast Du den Text aus der Taz genau wie der Bundesinnenminister nicht gelesen, oder Du bist kein Hacker mehr. Der Polizisten ihresgleichen sind Polizisten. Es wird auch nur auf den ausführungsort der Arbeit der Müllwerker nicht auf der Straße sondern der Deponie abgehoben.

    Ich bin mir vergleichsweise sicher das Hengameh Yagoobifarah (Weder die/der Kolumunist sondern als “THEM” folhlich im deutschen korrekt nur namentlich beziehbar) bewusst eine metadiskussion unter nicht Lesern provozieren wollte.

    Du bist Yagoobifarah voll auf den Leim gegangen.

    Ansonsten immer weiter so ihr seid die besten, solange ihr euch informiert und wisst wovon ihr sprecht.

    Bis später,
    Olli

    • Nö, der Text war einfach nur schlecht.
      Man kann sich das sicher versuchen, schön zu reden.
      Aber ganz ehrlich: ich finde es exakt gleich peinlich, den geschrieben zu haben, wie ich es peinlich finde, sich darüber aufzuregen.

      Das ist einfach nicht das Niveau von zB Böhmermanns Schmähgedicht

    • Siehe Antwort zu deinem 2. Kommentar.
      Ich kann auch ganz ehrlich nicht deine Argumentation verstehen, ich sei „Yagoobifarah voll auf den Leim gegangen“ weil ich zustimme dass der Text nicht gerügt und auch nicht weiter diskutiert gehört, weil er einfach nur blöd ist.

      • Hi Linus,

        Du hast schon recht qualitativ und inhaltlich ist der ganze Text nur auf den letzten Absatz hinkonstruiert, in dem Sinne wollte meines Ermessens nach Yagoobifarah einzig diese sprachliche Konstruktion das der geframte Leser nur noch Polizisten gehören auf den Müll liest, obwohl das da juristisch gesehen einfach nicht steht.

        Ich habe wenn ich von mir auf andere schließe festgestellt, dass man als Hörer den Podcastern aus Gründen der Sympathie und Verbundenheit eine hohe faktentreue zurechnet.

        Ich neige dazu bevor ich mir eine Meinung bilde meine Faktenlage bzw den Grad meiner Informiertheit zu prüfen und lasse mir die Optionen offen, bis ich genug Informationen habe, mich entscheiden zu können. FremdMEINUNGEN sind hier einfach irrelevant. Durch Dein wirken in der öffentlichkeit weiß ich, dass ich bei weiterer Überprüfung der Primärquellen dennoch bei Deinen Schlüssen, Deiner Meinung lande. Ich habe gelernt dass ich Dir vergleichsweise blind vertrauen kann.

        Das kann in Deinem Interesse liegen oder nicht, auf das Wesentliche heruntergebrochen ist es eben so.

        Im Fall des besprochen Textes habe ich eine Dissonanz festgestellt. Meine bewertung war wie gesagt, dass der letzte absatz bei Menschen die den Text überfliegen Empörung auslösen soll. Der Eindruck das diese Dich erfasst hat speist sich aus der besonderen Betonung der Mminderwertigen qualität des Gesamttextes. Das der Bundesinnenminister sich amtlich empört habe ich ein wenig gefeiert, bei Dir war ich einfach irritiert, da der kreative Umgang mit einer Metameinung aus dem abzusehenden Reportingprozess in Ministerien über eine Veröffentlichung schon sehr hackig ist.

        Auf deutsch: Ja ich habe mich darüber geärgert das obwohl ich Deiner Meinung bin Du diesen Teilaspekt anders bewertest und ich den Eindruck habe dass der Text genau diese “fehlbewertung” provozieren will. Ich habe die passage aus der Sendung nicht nachgehört. Vielleicht hast Du das auch ignoriert. Oder ich habe ignoriert, dass es im Subtext schon gesagt wurde. Getriggert hast Du mich halt mit dem Fazit, weil Du selbst einen Satz wählst der genau den gleichen Mechanismus der oberflächlichen Rezension reitet.

        Du kannst Dir den Schuh anziehen oder nicht. Ich verehre Dich einfach weiter, als einen der drei in der öffentlichkeit stehenden Menschen die es einfach mal gerafft haben.

        Bis später

        • Ich habe ehrlich gesagt den Eindruck, dass du unter dem falschen Podcast kommentierst.

          Ich könnte mich an dieser Stelle nur wiederholen, dass ich den Text ziemlich schlecht geschrieben, durchschaubar und keiner Diskussion wert finde.

          Mir entlockt der Text allenfalls ein Gähnen und ein gequältes Lächeln, Vielleicht habe ich für diese Textgattung auch einfach etwas abweichende Qualitätsansprüche.

          Dass der Innenminister sich damit überhaupt auseinander setzt, finde ich peinlich. Wie die taz reagiert hat, finde ich peinlich.

          Und langsam wird es mir peinlich, dass ich mich jetzt damit weiterhin auseinandersetzen soll.

          • Du hast recht, mit Christopher Lauer gesprochen: Es ist peinlich dass wir in Deutschland seit 30 Jahren jede Innovation totregulieren und verpassen und uns über Texte unterhalten die wir beide Minderwertig finden und der Diskussion nicht Wert sind, während andere mit der Ausbeutung von Mensch und Tier Milliarden verdienen…

            Bis später…

  21. Guten Morgen lnp,

    Mein Kommentar zu dem Thema taz Glosse, war mein erster Kommentar überhaupt obwohl ich seit vielen Jahren jedem wachen Moment in dem das möglich ist Podcasts konsumiere.

    Falls er nicht gelöscht wurde entschuldigt den inhaltlichen doppelpost.

    Bei mir entsteht immer mehr der Eindruck, dass die Glosse ein hack ist und juristisch nahezu unangreifbar die Menschen die den Text selbst nicht gelesen haben dazu animieren soll sich zu empören.

    Gerade eine Meinung zum Inhalt bleibt euch unbenommen, wenn aber im Nebensatz gesagt wird, dass Polizisten nicht auf den Müll gehören, ist die sehr prägnante Weise mit der hier formuliert wurde am Rezipienten vorbei gegangen.

    Der Text sagt das Polizisten unter Polizisten keinen gesellschaftlichen Schaden verursachen können und dies unter dem Personal der Müllabfuhrwwelches nicht wagenbesatzung ist, sondern auf der mülldeponie eingesetzt wird gegeben sei.

    Die Art und Weise wie dieser iInhalt vermittelt wird zielt genau auf ein Missverständnis auf der metaebene.

    Da gerade Linus den Eindruck erweckt soetwas zu sehen und selbst gerne diesen schmalen Grat reitet,wie z.B. das Fazit verkürzt “Seehofer[…] jemand etwas dagegen unternehmen” nahelegt, iist es schade wenn du der Glosse auf den Leim gehst.

    Ansonsten weiter so.

  22. Moin,
    auch von mir mal meine Gedanken zum Thema Warntag:
    Ich finde es einfach nur peinlich wie derzeit auf medialer/politischer Seite versucht wird das Debakel runterzuspielen.
    Im Osten unseres Bundesgebietes gab es zwei größere Hochwasserkatastrophen (Anfang der 2000er und 2013).
    Hier hat man bereits früh gelernt, dass Sirenen einfach das Warnmittel der Wahl sind, nicht nur in Kriegszeiten. Denn in einigen Regionen wurden die Teile einfach demontiert und “weggeschmissen”. Diese Orte standen damals ziemlich doof da, denn durch das Hochwasser wurden Anfang der 2000er auch diverse Telefonmasten und Mobilfunkmasten zersört, sodass die Pager (Melder oder auch Pieper genannt) der Feuerwehren teilweise nicht mehr funktionierten. Man konnte da also niemanden mehr auf “normalen Weg” informieren, warnen oder alarmieren.
    Die betroffenen Städte und Kommunen haben ihre Lektion sehr schnell gelernt und neue Sirenen installieren lassen, zusätzlich wurde meist ein Gerät mit manuellem Betrieb als Fallback-Lösung angeschafft (Thema Stromausfall).
    Seit dem wird auch mindestens einmal im Monat (ich glaube jeden 1. Mittwoch im Monat um 15Uhr) geprüft ob die Sirenen noch funktionieren. Neuere Modelle können sogar Durchsagen verarbeiten, Dresden, Rostock und auch kleinere Städte wie Grimma haben z.B. solche Modelle.
    Man muss halt nicht ständig das Rad neu erfinden und Apps oder diverse andere “Ideen” (ausgenommen Rundfunk-Anwendungen) sind für mich einfach ein “nice to have” mehr aber auch nicht. Eine Warnung muss möglichst einfach, klar verständlich und unanfällig für Störungen sein. Apps sind nicht einfach und zudem sehr anfällig für Störungen (Netzausfall, Akku tot, kein entsprechendes Endgerät). Von digitalen Werbetafeln o.ä. will ich gar nicht erst anfangen…
    Ich bin einfach dafür, dass jedes Dorf und jede Stadt die Sirene zurückbekommt. Es kann nicht so schwer sein, sich die wenigen Signale einer Sirene einzuprägen. Dafür braucht man auch kein Google oder Telefonbuch:
    Kurzer Dauerton = Probealarm (wenige Sekunden)
    3 Mal kurzer Dauerton = Feueralarm (Alarmierung der Feuerwehr)
    Langer auf- und abschwellender Ton (“Fliegeralarm” über Minuten) = Katastrophenfall/Alarm
    Langer Dauerton (ca. eine Minute) = Entwarnung
    Auch wenn bei den Sirenensignalen der Förderalismus zugeschlagen hat, sind die Signale innerhalb Deutschlands und auch international ziemlich ähnlich. “Fliegeralarm”- also eine heulende Sirene über Minuten ist nie gut weder im Film noch in der Realität und ich meine da ist es egal wo man sich auf der Welt befindet, die Regeln sind da gleich. – Schutz suchen und Rundfunkgerät für weitere Informationen einschalten.

    Diese “Weckfunktion” einer Sirene kann keine App der Welt ersetzen, gerade wenn es um allgemeine Warnungen für die Bevölkerung im Bereich des Zivilschutzes geht. Denn ich habe mein Telefon nicht immer dabei und in Deutschland haben wir immernoch viele blinde Flecken bezüglich Internet und Mobilfunk. Eine Alarmierung der Feuerwehr muss darüber nicht zwingend erfolgen – dafür gibt es auch Lösungen, die ruhiger für Unbeteiligte sind, ABER im Notfall ist es auch damit möglich.

    Daher ist eure Kritik an Unger auch sehr berechtigt…

  23. IMHO ist eure Perspektive auf das Thema Cell Broadcast rein technisch und damit unvollständig.

    Ja, die Aussagen des BBK-Chefs waren Unsinn. Ja, CB sind technisch in allen Aspekten besser als Warn-Apps. Ja, CB können sinnvoll eingesetzt werden.

    Aber: CB können auch scheisse verwendet werden. Ich habe in meinem Leben schon eine Handvoll CB-Nachrichten mit echten Warnungen bekommen: Erdbeben, Tsunamis, Unfälle. Ich habe aber viele Dutzend CB-Nachrichten mit Werbung und Spam erhalten. In der Summe überwiegen füür mich die negativen Erfahrungen, nicht die Positiven.

    Jetzt könnte man versuchen, in Deutschland CB-Nachrichten nur für wirklich wichtige Dinge (TM) zu erlauben – diesmal wirklich, versprochen. Allein, mir fehlt das Vertrauen, dass das gelingt. Viel zu oft kommen die Schweine, wenn einmal ein Trog da ist. Will heißen: Wenn CB-Warnungen kommen, kommt auch CB-Werbung. Und das will ich auf keinen Fall.

    (Mal abgesehen davon, dass ich dem Staat und erst recht dem Bundesinnenministerium und seinen nachgelagerten Behörden nicht traue. Und dass Warntage und Sirenen Kalter-Krieg-Scheiss sind, der aus gutem Grund abgeschaltet wurde. Wir haben 30 Jahre prima ohne gelebt. Das zeigt doch, dass wir das gar nicht brauchen.)

    • Ergänzung: Alle CB-Warnungen, die ich weltweit erhalten habe, waren stumm, wenn das Endgerät stumm war. Alle Erdbeben- und Tsunami-Warnungen in der Nacht habe ich immer erst am Morgen gesehen.

    • Der “gute” Grund war Geld zu sparen und die Infrastruktur war nach Ende des Kalten Krieges zu teuer. Ob sparen jetzt wirklich ein guter Grund ist muss jeder für sich selbst entscheiden.

  24. Guten Morgen lnp,

    jetzt wo ich mich in Rage geschrieben habe wage ich auch noch eine steile These zu den geschichtlichen Überlegungen.

    Ein relevantes Ereignis lässt sich wohl an dem Grad der Verhaltensänderung von Menschen in der Gesellschaft ablesen. Die Verhaltensänderungen führen zur Neustrukturierung von neuronalen Filtern und Strukturen. Diese Verhaltensänderung löst sich, meist im Generationswechsel ab von dem Ereignis und wird zum Ritus der der nächsten Generation aufsozialisiert wird.

    Das Kriegsende war der Punkt an dem ein Wechsel stattfand, vorher war es für ein gesellschaftliches Bestehen gut Nazi zu sein, hinterher ganz im Gegenteil. Isolierte Bereiche wie die juristik oder forensische Medizin ausgenommen, hier wurde vielleicht zu wenig Text und und Personal ausgetauscht.
    Möglicherweise ist der Moment in dem Geschichte zu Geschichte wird der in dem sich der Ritus von dem Ereignis löst.
    Die Frage treibt mich in sofern um als das ich mich mehr und mehr Frage ob wir als Gesellschaft oder wir in unserer Nerdbubble wenn wir rechten mit Häme und Unverständnis begegnen und in wie fern genau das Wasser auf die Mühlen der in- wie externen Rechtfertigung ist.
    Die NPDs DVUs und REPUBLIKANERs haben wir wegignoriert. Dies fällt gerade den etablierten oneway Sendern in einer Multilateralen Medienwelt schwer. Kein Bildleser hört Drosten aber die “Redaktion” (besser Agitationszentrale) hat Angst um ihre Deutungshoheit.
    Solange die Häme in LNP oder der Wochendämmerung stattfindet ist das für uns als relevante gesellschaftliche Gruppe wichtig, findet sie in faz und Süddeutscher statt wird es vielleicht gefährlich.
    Nur meine 5 Eurocent dazu.

    Bis später…

  25. BTW: CB ist auch heute noch im Netz von o2 auf Kanal 221 aktiv. Und zwar werden die Gauß-Krüger-Koordinaten der aussendenden Zelle übermittelt. Aus diesen Informationen und den auf der SIM gespeicherten Informationen wurde bei Genion-Tarifen die Anzeige des Häuschens gesteuert, also, ob man sich in seiner Homezone befindet und zu “Festnetztarifen” telefonieren kann und unter der Festnetznummer erreichbar ist.

    Ich habe das die Tage mit einem Siemens S45 und einer o2-Karte getestet, weil ich bei meinem Androiden keine konkreten CB-Kanäle subscriben kann. Dort kann ich nur einstellen, ob mir die Notrufnachrichten angezeigt werden sollen.

    Im D2-Netz gab es in den späten 90ern oder frühen 2000ern auch einen Tarif, bei dem man in einem festgelegten Bereich zu günstigeren Konditionen telefonieren konnte. In welchem Vorwahlbereich man sich befindet, wurde auch per CB mitgeteilt.

  26. Nach dieser Folge kommt mir der Gedanke: brauchen wir in Deutschland einen THW für Digitalisierung? Ähnlich wie die Freiwillige Feuerwehr, wo Menschen einer staatlich anerkannten Organisation anschließen können und technische Hilfe bei Digitalisierung anbieten können, und dafür temporär vom Arbeitgeber freistellen lassen können.
    Der ccc hat viele Menschen die für soetwas Technisch und menschlich prädestiniert wären.

  27. E2E monitoring:
    Lieber Linus, mit “partial hashing” ist höchstwahrscheinlich eine Form des Block Hashing gemeint. Also eine Aufteilung einer Datei in Blöcke, z.b. 4K. Und nur ein einzelner Block wird zunächst gehasht und geprüft. Das spart erheblich Zeit und letztendlich Strom.

  28. Hallo ihr Beiden,

    ich bin leider erst heute dazu gekommen, diese Ausgabe zu genießen.
    Aber einen Kommentar muss ich trotzdem machen:
    Telefonbücher sind super! Auf der Arbeit habe ich zwei Stapel mit jeweils einem Telefonbuch und einer Ausgabe der “gelben Seiten” als stabile Grundlage für meine beiden Monitore – die sind sonst zu niedrig.

    Grüße,
    Torge

  29. https://www.sueddeutsche.de/digital/warntag-bbk-unger-katastrophenschutz-nina-1.5049704

    „ Auch das BMI, das die Aufarbeitung des Warn-Fehlschlags verantwortet, sieht die Hauptursache mittlerweile an einem anderen Punkt im System. Am 10. September um kurz vor 11 Uhr, als die Warnung verschickt werden sollte, hätten verschiedene an das nationale Warnsystem MoWaS angeschlossene Behörden in Erwartung der Meldung immer wieder ihren Posteingang aktualisiert. Als die Meldung dann nicht pünktlich eintraf, wurde weiter aktualisiert. Diese kontinuierliche Datenbankabfrage habe das System überlastet, erklärt ein Sprecher des BMI.“

    IMMER WIEDER IHREN POSTEINGANG AKTUALISIERT hahah

  30. Funfakt am @tim
    Wir produzieren immernoch deutschlandweit Telefonbücher.
    Und das mit Adobe FrameMaker.
    Es gibt noch genügend Velage für diese Nische.

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