LNP166 32C3 Spezial

Ein Rückblick auf den 32C3 und Empfehlungen von Congressvorträgen

Der 32C3 ist vorbei und wir sind immer noch ein wenig hinüber. Bevor wir wieder in den normalen Modus übergehen müssen wir uns noch ein wenig am Congress abarbeiten und deswegen gibt es ein "Spezial" mit einer ausführlichen Vorstellung unserer Meinung nach empfehlenswerter Vorträge.

Dauer: 1:59:06

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52 Gedanken zu “LNP166 32C3 Spezial

  1. Wenn der CCC damit Probleme hat, dass Leute mit den Videos Geld verdienen (Werbung auf Youtube), warum packt der CCC dann die Videos nicht einfach unter eine CC-NC Lizenz?

  2. Hallo Tim, hallo Linus,
    danke für die Blumen. Aber ich war das nicht alleine. Die Auswahl der Herolde haben Ijon und ich übernommen. Auf dem Congress haben Ijon und Chef die Organisation der Stagemanager übernommen. Beide haben einen ganz großen Teil dazu beigetragen das wir die Änderungen nach dem Camp stemmen konnten.
    Lg
    Lindworm

  3. Youtube-Videoverwertung: Vielleicht ließe sich Google ganz allgemein überzeugen, dass die Werbeeinnahmen von frei nutzbaren Werken, die nicht der Urheber hochgeladen hat, in die Förderung solcher Werke fließen sollten.

    Let’s Encrypt: Ich fand die Kritik an der Implementierung berechtigt. Vielleicht hätte man mehr betonen können auf welche Aspekte sie sich bezieht, damit sie nicht nach einer pauschalen Aburteilung des Projekts klingt. Bei dem was mitgeliefert wurde, hätte von Seiten von Let’s Encrypt der Hinweis kommen sollen, dass es ein Beispiel ist und nicht unbedingt den Anforderungen an Kontrolle über den Erstellungsprozess genügt. So hinterließ es den Eindruck sie seien sich des Problematischen an dem Vorgehen nicht bewusst, was angesichts dessen, dass es letztlich um verbesserte Sicherheit geht, nicht gut aussieht.

    Nebenbei weil ihr den kurzen Zertifikaterneuerungszyklus erwähnt, bisher hatte ich nicht darüber nachgedacht, aber beißt sich das nicht irgendwie mit certificate pinning?

    Kongress: Also ich habe immer noch einen Backlog aus den letzten Jahren und diese Sendung macht die Situation nicht besser.

  4. Die DUPLO-Ecke habe ich auf dem 32C3 auch vermisst – super, dass das Problem erkannt wurde und bereits an einer Lösung gearbeitet wird.

  5. Also die Videos auf Youtube sind vom CCC selber. Das haben die auch iirc beim VOC review gesagt dass sie das neben media.ccc.de auch nach youtube hochladen. Insofern habt ihr die jetzt mal schön gedisst^^

  6. Und zum Design: Wäre doch mal cool das auch offen zu machen, also irgendwann im Sommer gibt es eine Abstimmung zum Motto, dann steht das Motto fest und jeder kann sich an ein Design setzen. Und dann Ende November oder so könnte man dann eben die Deadline für Designs setzen und darüber wird dann abgestimmt.

    Und die Logo Animation ist leider nicht 3D-druckbar weil ihr gecheated habt!

      • Ja natürlich gibt es generell Lösungen, aber die Logoanimation, die ja eigentlich auch schon einen Würfel dreht ist leider keine druckbare Lösung.

        Das was dann gedruckt wurde ist halt auch die einfachste Lösung weil man nur die beiden Ansichten auf zwei orthogonale Flächen verteilt. Sind zwar keine Ebenen aber Flächen. Cooler hätte ich es wie in der Animation gefunden, also ein Gebilde aus Linien das eigentlich keinen Sinn ergibt, ausser man betrachtet es exakt aus einer der beiden Perspektiven. Ob es dafür eine druckbare Lösung gibt weiß ich nicht.

    • Und die Logo Animation ist leider nicht 3D-druckbar weil ihr gecheated habt!

      Was genau meinst du mit “gecheated”? Ich habe nämlich den Eindruck, dass das Gebilde nicht statisch ist. Das hintere ‘i’ in “communities” verlängert bzw. verkürzt sich doch, wenn es im Übergang das ‘c’ ergänzt oder täusche ich mich da?

  7. Bwahahaha, ne schmarn da musste nix leiden, das war eine riesen Party mit interessanten Partygästen! Und das alles Dank so Leuten wie Dir und Tim und ganz vielen anderen. Auch die Animation sah sehr cool aus, eben nicht perfekt aber als ich das Motte gelesen habe habe ich nicht geglaubt das da so ein schönes Design bei rumkommt. Lob und Anerkennung für besondere persönliche Einzelleistung an die/den Betreffende/n.

  8. Hey Linus, wenn du auch naextes Jahr bei der Auswahl der Vortragenden mithilfst: Könntet ihr die deutschen Sprecherinnen bitte dazu anhalten den Vortrag lieber in Deutsch zu halten und ihn vom Translation Team übersetzen zu lassen? Imho sind die meisten deutschen Vortragenden mit ihrem $%#^%^ Englisch am schlechtesten zu verstehen… und das hat die letzten Jahre zugenommen, kaum noch jemand hält seinen Vortrag in Deutsch, verstehen tut man immer weniger :(

  9. So, jetzt habe ich mir auch den von euch gelobten Talk von Steini angeguckt. Und da ist Licht und Schatten. Am Ende hab ich ein paar Fragen an Euch.

    Zuerst zum Schatten:
    Also es sind zwei fachliche Schnitzer drinnen, er behauptet das Quant sei an jedem Ort wenn man nicht messe, also hingucke z. B.. Und einmal relativ am Anfang das Teilchen nehme jeden Weg zum Ziel (Schirm beim Doppelspalt). Das geht beides natürlich nicht. Weil weit das Teilchen in einer bestimmten Zeitspanne maximal gelangen kann hängt mit der maximalen Geschwindigkeit, der Lichtgeschwindigkeit und der länge dieser Zeitspanne selbst zusammen. Wenn man also ein Teilchen angucket, die Augen zu macht, dann kann es sich ab dem Moment an dem man die Augen geschlossen hat maximal mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt haben. Überall kommt es da nicht hin, je kürzer die Zeit seit schließen der Augen desto geringer die maximale Entfernung.
    Das bringt mich zu dem Schluss (weil Steini zweimal eine ähnliche Behauptung macht), dass er die Ortsunschärfe nicht verstanden hat. Diese besagt nämlich nicht, dass das Teilchen überall ist, sondern dass es mit einer bestimmten Aufenthaltswahrscheinlichkeit an jedem Ort ist. Es ist mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit an einem Ort und die Verteilung sieht für ein Teilchen grob so aus, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass es an dem Ort ist an dem es auch zuvor war (das ist umso wahrscheinlicher je kürzer die Zeitspanne in der man es nicht beobachtet hat), aber mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit kann es sich auch bewegt haben. Da nimmt die Aufenthaltswahrscheinlichkeit sehr stark mit der Entfernung am und hinter einer maximalen Entfernung (Zeitspanne mal Lichtgeschwindigkeit) ist diese Null.
    Bildlich kann man das auch mit Menschen machen. Wenn ich Dich beobachte, weiß wo Du bist, aber dann weggucke, dann kann ich mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit sagen wo Du bist. Ich weiß das dann nichtmehr genau, aber es ist am wahrscheinlichsten, dass Du noch da bist wo Du gerade eben warst. Es wird immer unwahrscheinlicher je weiter ich Dich vom Ausgangsort entfernt vermute und maximal kann ich Dich dort vermuten, wo Du in der Zeit die ich nicht hingesehen habe hättest hinsprinten können. Das ist aber sehr unwahrscheinlich dass Du dort bist. Weiter entfernte Orte kannst Du in der Zeitspane nicht erreichen.

    So und jetzt zum Licht:
    Es ist Wahnsinn wie sehr der Steini Leute für Physik begeistern kann, ein sehr guter Vortragender und auch eine passende Vortragsmethode. Eigentlich hat er damit das Ziel voll erfült Leute zum selber nachdenken zu bewegen.

    Fragen an die Redaktion:
    [1.] Was macht Ihr eigentlich wenn jemand einen Talk einreicht wie Steini von dem Ihr selber keine Ahnung habt? Gibt es da irgendwelche Auswahlkriterien? Vor allem weil er sagt er sei kein Quantenphysiker und kein richtiger Physiker aber über Quantenphysik spricht. Das betrifft natürlich auch andere Talks und ist wohl ein generelles Problem das Ihr jedes Jahr doch recht gut löst.
    [2.] Als Erweiterung fände ich cool wenn es zu jedem Talk ein, tja … Forum/Wiki-Seite oder so gäbe wo man diskutieren kann. Und zwar eben für alle einsehbar. Jeder kann zwar das was er/sie für flasch hält an den Vortragenden/Vortrangende schicken aber das bleibt für alle anderen unsichtbar. Oft wollen nach Talks auch mehr Leute Fragen stellen als Zeit für Fragen vorhanden ist, all die anderen vielleicht wichtigen Fragen können zwar dann oft noch persönlich gestellt werden, gehen aber für den Zuhörer/Zuhörerin verloren.

    Vielen Dank!

    • Du scheinst davon auszugehen, dass es sich bei dem, was du “Quant” nennst, um diskrete Teilchen handelt. Das ist aber gerade die Erkenntnis der Quantenphysik, dass Quantenobjekte keine klassischen Teilchen sind, sondern Objekte, die die Eigenschaften von Teilchen und Wellen aufweisen können. Die Ort-Impuls-Unschärfe bedingt, dass man Ort und Impuls solcher Objekte nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmen kann. Man kann sich also darüber streiten, ob man sagen sollte, dass Quantenobjekte überall gleichzeitig sind oder ob man auf diese Formulierung verzichtet, weil das ein hier nicht anwendbares klassisches Verhalten impliziert. Es ist aber nicht unüblich zu sagen, dass etwa beim Doppelspaltexperiment ein Elektron durch beide Spalte gleichzeitig geht, weil es sich so verhält, als hätte es am Doppelspalt mit sich selbst interferiert, was nicht möglich ist, wenn es nur einen der Spalte als diskretes Teilchen passiert.

  10. Das habe ich auch nicht kritisiert. Ja man kann sagen das geht durch beide Spalte, das ist völlig ok. Aber man kann nicht sagen es ist überall. Denn überall schließt auch Orte ein, zu denen diese Welle in der zur verfügung stehenden Zeit nicht gelangt sein kann. Es ist eben eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit die für große Entfernungsabweichungen vom erwarteten Ort sehr klein wird. Und ab einer maximalen Entfernung die die Welle/Teilchen in der Zeit mit Lichtgeschwindigkeit erreichen kann ist die Wahrscheinlichkeit Null, weiter kann sich das in der Zeit unmöglich ausgebreitet haben.
    Aber ok, vielleicht ist das nur eine unglückliche Formulierung. Bei einer Welle kann ich sagen die ist tatsächlich soweit ausgebreitet wie sie sich in der Zeit ausbreiten kann, bei einem Teilchen kann ich für jeden Ort sagen mit welcher Wahrscheinlichkeit es sich dort befindet, tatsächlich befindet es sich aber nur an einem Ort.

    • bei einem Teilchen kann ich für jeden Ort sagen mit welcher Wahrscheinlichkeit es sich dort befindet, tatsächlich befindet es sich aber nur an einem Ort.

      Nur wenn die Wellenfunktion kollabiert. Ansonsten wird das Teilchen durch die Superposition aller Zustände, die es einnehmen kann, beschrieben. Genau das meint “an allen Orten gleichzeitig”. Wenn ein Quantenobjekt eine höhere Wahrscheinlichkeit hat an Ort A zu sein als Ort B und an Ort B gefunden wird, dann hat es sich nicht von A nach B “bewegt”, sondern es hatte diesen Zustand mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bereits eingenommen. Es war “schon da”, wenn man die kritisierte Formulierung verwendet. Und da sich beim freien Teilchen die Wellenfunktion Null nur annährt, hat es auch in unendlicher Entfernung vom Maximum eine infinitesimale Aufenthaltswahrscheinlichkeit. Das heißt aber nicht, dass es sich schneller als mit Lichtgeschwindigkeit bewegt.

      • Ok, Danke! Bist Du der Steini? Also für micht ist das einfach sehr schlecht zu verstehen wie etwas an einem Ort eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit > Null haben kann, der so weit entfernt liegt, dass man da selbst mit Lichtgeschwindigkeit nicht in der verfügbaren Zeit hinreisen kann. Das gilt ja auch für größere Körper, also auch für mich, klar mit sehr geringen Wahrscheinlichkeiten für alle Orte ausser dem an dem ich gerade bin (wo bin ich denn eigentlich?) aber trotzdem seltsam. Hätte doch Physik mal ordentlich studieren sollen …

        • Nein, bin ich nicht. :) Und dass ich Quantenphysik hatte, ist auch schon ein Weilchen her, insofern hoffe ich, dass ich nichts Falsches erzähle. ;) Ein letztes Missverständnis ist auszuräumen: Für dich als Körper gelten die Gesetze der Quantenphysik nicht. Ein komplexes Gebilde wie ein Mensch kann in seinem Verhalten (als physikalischer Körper) klassisch beschrieben werden. Natürlich basieren die Interaktionen der Materie letztlich auf quantenphysikalischen Effekten, aber solange wir nicht auf die Ebene der Teilchen hintergehen, kommen wir mit dem aus, was man klassische Näherung nennt.

          • Ok, klar kann man großere Körper klassisch beschreiben aber eben auch irgendwie als Welle. Da gibt es ja die Materiewelle nach de Broglie. Sprich wenn ich mich als Welle ansehe gelten auch für mich für Orte an denen ich gerade nicht bin Aufenthaltswahrscheinlichkeiten > Null. Natürlich sind die sehr klein.
            Ich hatte leider nie richtig Quantenphysik sondern nur Physik nichtvertieft für Lehramt, hab auch keine Zeit das nachzuholen im Moment obwohl es schon interessant ist.

        • Ist vielleicht schon ein bisschen spät hierauf zu antworten, aber ich kann es mir einfach nicht verkneifen:

          Grund für die Verwirrung hinsichtlich Lichtgeschwindigkeit könnte sein, dass viele Leute die ein wenig Ahnung von Quantenmechanik haben, nur die nichtrelativistische Variante kennen. Und wie in der klassischen Newton’schen Mechanik gibt es auch dort natürlich keine Obergrenze für die Geschwindigkeit. Und so ist es kein Problem, wenn das Teilchen zwischen zwei Ortsmessungen beliebig weit “springt”. (Außer dass das zeigt, dass die nichtrelativistische Quantenmechanik unsere Realität in solchen Situationen nicht besonders gut beschreibt.)

          Wenn man das ganze allerdings (speziell-)relativistisch betrachtet (bzw. eigentlich muss man dann gleich Quantenfeldtheorie machen), kommt allerdings heraus dass sich das Teilchen an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält (für Fachleute: z.B. verschwindet außerhalb des Lichtkegels der Kommutator der Feldoperatoren), wobei es auch dort noch ein paar subtile Effekte gibt (z.B. ist der Feynman-Propagator außerhalb des Lichtkegels nicht exakt null, fällt aber sehr schnell ab).

          • Ok, Danke für die Antwort.
            Ich habe mich mal mit jemandem unterhalten der das eigentlich auch wissen sollte und wie ich das verstanden habe ist das so:
            Wenn ich ein Teilchen beobachte, also seinen Ort genau kenne, dann sieht die Wahrscheinlichkeitsfunktion wie ein Dirac aus, hat also an diesem Ort die Wahrscheinlichkeit 1 weil da ist das Teilchen ja und sonst ist sie Null. Wenn man dann wegguckt, also den Ort nichtmehr weiter kennt, dann “zerfließt” dieser eine Dirac Peak in die Breite in alle Richtungen, also wie Wahrscheinlichkeit die ja insgesammt weiter 1 bleibt verteilt sich auf einen größeren Raumbereich.
            Aber das passiert eben mit der Zeit. Also wenn ich zuerst den Ort genau kenne, dann weggucke ist das in beliebig kurzer Zeit noch nicht beliebig “verbreitert”, also die Wahrscheinlichkeit weit entfernt von dem Ort an dem ich es gerade eben noch gesehen habe immernoch Null. Und je näher in an den Ort an dem ich es gesehen habe herangehe, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit.

            Kannst Du irgendwie zumindest beschreiben was ich falsch denke? Danke!

            • Das ist korrekt. Außer vielleicht dass im nichtrelativistischen Fall die Wahrscheinlichkeitsdichte (außer für t=0) auch beliebig weit entfernt nie exakt gleich null ist.

              Die Funktion die das beschreibt, also die Wahrscheinlichkeitsdichte (bzw. eigentlich die Wahrscheinlichkeitsamplitude) das Teilchen bei einer Ortsmessung an einem bestimmten Ort zu finden, wenn es einige Zeit zuvor an einen (evtl anderen) Ort präpariert wurde, heißt übrigens “Propagator” oder auch Green’sche Funktion. Je nachdem um welche Feldgleichung es genau geht, spricht man auch z.B. vom “Schrödinger-Propagator”. Google findet unter diesem Begriff sicher mehr.

              Für ein freies Teilchen ist das übrigens ziemlich einfach zu berechnen (so lange man kein Mathematiker ist und sich daher um Konvergenz keine Sorgen machen muss); man braucht eigentlich nur Fourier-Transformationen.

              • Aber wieso ist sie beliebig weit entfernt nicht Null? Ich meine, man beobachtet das Teilchen ja gerade an einem bekannten Ort, also ist es auch dort und kann nirgens sonst sein. Das ist zumindest schlecht vorstellbar.

                • Zu dem Zeitpunkt an dem man das Teilchen präpariert (das meinte ich mit t=0) ist sie überall Null bis auf diesen einen Punkt. Aber für alle anderen Zeitpunkte ist die Wahrscheinlichkeitsdichte nirgends Null.

                  • Ok, also das verstehe ich bis auf die Tatsache, dass die quasi unendlich schnell an jedem Ort einen Wert >0 annimmt. Aber ok, man versteht vieles nicht. Jedenfalls vielen Dank!

                    • Hm. Ich hab das jetzt nicht durchgerechnet, denke aber dass das daran liegt, dass die exakte Lokalisierung auf einen Punkt auch schon unrealistisch ist. Wenn man das Teilchen exakt auf einen Punkt lokalisiert, hat es nach der Unschärferelation eine unendlich große Impulsunschärfe. Und weil das hier das Ergebnis eines Modells ist in dem es keine Geschwindigkeitsgrenze gibt, hat das Teilchen mit gewisser (kleiner aber nichtverschwindender) Wahrscheinlichkeit eine beliebig hohe Geschwindigkeit.

  11. Ich verstehe Linus Kommentar zu den Videos auf Youtube nicht…

    “Wir erlauben die Nutzung dieser Werke, auch kommerziell”
    “Dann nutze ich die Werke, auch kommerziell”
    “Du bist ein Arschloch!”

    ???
    Meiner Meinung nach sollte man dann entweder eine andere Lizenz wählen oder aber die Nutzer nicht als Arschlöcher titulieren…

    • Ich vermute da gibt es zwei Fraktionen im Club.

      Eine will alles in Quelloffen und möglichst keine privaten Daten weitergeben und Apple und Google und Facebook, … sind die Feinde und man muss alles selber machen.

      Eine andere Gruppe will alles in möglichst bequem. Talks auf dem Apple TV gucken, iOS App für alles, Talks automatisch nach Youtube und nicht nur nach media.ccc.de.

      Tja und die reden nicht miteinander oder sind sich vielleicht auch selber nicht ganz klar darüber was sie jetzt wollen, mehr Reichweite, mehr Datensparsamkeit, mehr Quelloffen?

      • Das mag ja sein, rechtfertigt aber IMHO keinen ausfallenden und beleidigenden Umgangston. Das wirkt sehr kindisch und wenig sympathisch, zumal rechtlich nichts falsches gemacht wurde.
        Man kann ja gerne die Lizenzen kritisieren oder auch diejenigen, die sich für sie entschieden haben. Aber dritte Personen die sich an die Lizenzen halten zu beleidigen stößt mir übel auf.

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