LNP310 Kompliziert und zertifiziert

StreamOn — Chelsea Manning — 8chan — Sampling-Rechte — Sprachassistenten — Enten im Netz — FinFisher — CC-Lizenzen in der EU-Kommission — EDRi-Job

Eine weitere Unterbrechung der Sommerpause bietet Euch dieses Mal sogar eine gute Nachricht. Die nächste Sendung gibt es dann zum Camp und ab September gibt es LNP wieder im gewohnten Takt.

Dauer: 1:11:28

On Air
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StreamOn

Chelsea Manning in Beugehaft

8chan

Season Finale der Saga “Moses Pelham vs. Kraftwerk”

Sprachassistenten

Mal wieder eine Forbes-Ente

FinFisher

Offene Lizenzen der EU-Kommission

EDRi sucht neuen Senior Policy Advisor

11 Gedanken zu „LNP310 Kompliziert und zertifiziert

  1. Da Raabs Veralberungssong für Moses P. leider nicht im Netz zu finden ist, der aber sicher Anteil an der Fehde mit Raab hatte, hier der Text des Songs, frei aus meiner Erinnerung: (Fehler sind absichtlich wegen der Aussprache im Song)

    Moses Moses
    das ist doch nicht so schlimm
    wenn einer keine Haare hat
    und ein Doppelkinn

    Nimm es hin wie ein Mann
    und sei nicht so erpicht
    nette Leute zu verärgern
    die können dafür nicht

    Natürlich muss man schmunzeln
    wenn ein Rödelheimer redet
    frag doch mal den Thomas H.
    ich glaub der verstehdet

    Und wenn er‘s nicht versteht
    dann isser er eben blöd
    wie Blödelheimreim
    aus dem Antialphabet

    Chorus:
    Moses Moses
    für mich bist du der Gugelhupf
    ich möcht dich mal poliern
    Ja klar

    Moses Moses
    wenn ich an deinen Ohren zupf
    dann wirst du es kapiern
    wirst kapiern jajaja

    Outro:
    Moses warum fuckst’n du ab?
    Na weil ich doch ein Blödchen bin (dämliches Lachen eingespielt)

  2. Bin gerade echt etwas frustriert…
    Bin nicht so im CCC-Umfeld und war immer mal neugierig auf den Kongress.

    Wäre ECHT gerne auf’s Camp gefahren, weil der Kongress zwischen den Jahren einfach keine Option ist (bin da einfach immer brav und spießig bei meiner Familie).

    Hab nun gerarde irgendwie das Gefühl, dass Ihr das Camp in so einer Nacht-, und Nebelaktion geplant habt. Hatte mehrfach geschaut, ob es Tickets gab, aber da war immer davon die Rede, dass der Verkauf später startet.

    Höre mittlerweile diverse Podcasts im CCC-Umfeld und bisher hat man in vielen Feeds gefühlt immer drei Monate vor-, und fünf Monate nach dem Kongress von nix anderem gerredet (hört man mehrere Podcasts, nervt es schon fast).
    Jetzt beim Camp ist es ruhig… Der Ticketverkauf hat so stattgefunden, dass ich es nicht mitbekommen habe.

    Verstehe ja, dass die Karten teuer sind, verstehe auch, dass es da ein Losverfahren gibt, aber dass man hier keine Informationen rausgegeben hat, fand ich etwas schade.

    Wirkt ein wenig so, als seien Nicht-CCCler nicht so erwünscht – schade.

    • Ich kann Deinen Frust verstehen, aber Du kannst davon ausgehen, dass niemand im Club Leute explizit ausschließen möchte. Trotzdem hat das Camp eine begrenzte Aufnahmekapazität und irgendwo muss eine Entscheidung gefällt werden.

      Ein reines Losverfahren (was wir so nie gemacht haben aber durch mangelhafte Ticket-Software de-facto ein-/zweimal hatten) macht niemanden glücklich.

      Denn für viele Gruppen wird eine Veranstaltung dann wertvoll, wenn ein bestimmter Freundeskreis und/oder Umfeld auch teilnehmen kann. Und natürlich ist es auch kaum vermittelbar, wenn Leute, die im Clubumfeld permanent aktiv sind ausgerechnet beim Camp nicht dabei sein können. Und natürlich möchten wir auch viele aus anderen Ländern eine Chance geben.

      Dieses Dilemma lässt sich nicht grundsätzlich lösen aber das Modell, mit einem Schneeballsystem Tickets über das Umfeld zu verteilen, hat unserer Auffassung nach die besten Ergebnisse erzielt.

      Irgendwann sind die Tickets dann weg und es lässt sich beim besten Willen auch kein Platz mehr für weitere Teilnehmer schaffen. Dass diejenigen, die dann draußen bleiben müssen, ist natürlich für alle frustrierend.

      Die Nachfrage übersteigt einfach das Angebot. Für Camp mit 10.000 Leuten fehlt uns aber (zumindest dieses Mal) einerseits das passende Gelände und auch die organisatorische Kapazität, denn mit jedem Teilnehmer wächst auch die benötigte Infrastruktur und irgendwann hat man dann auch die Debatte an der Backe, dass “alles zu groß” geworden und die Veranstaltung nicht mehr “famliär” genug ist.

      Deswegen ist es so wie ist. Sind wir glücklich damit? Nein. Haben wir die Möglichkeit, es anders zu machen? Auch nein.

      Keiner möchte im eigenen Saft schmoren. Wenn wir das wollten, müssten wir gar kein Camp machen. Und auch keinen Congress. Nicht ohne Grund steht bei beiden Veranstaltungen “Communication” im Namen. Es ging immer darum, eine Community aufzubauen und ihr einen Raum zu bieten. Wie groß das noch wachsen soll und kann ist Inhalt permanenter Diskussion.

  3. Das größte Problem von „Stream on“ war doch nicht die schlechte Videoquali oder nicht vorhandenes Roaming, sondern die mangelnde Netzneutralität, oder habe ich was falsch verstanden?
    Aber hat die Telekom alles richtig gemacht, wenn das jetzt in den „guten News“ untergeht und keinen mehr juckt

    • Leute, ich seh es ähnlich. Eher pessimistisch. Der Telekom war es offenbar wichtiger an der netzneutralität-verletzenden StreamOn Option festzuhalten und sie haben dafür auch ordentlich Geld in die Hand genommen.
      Damit lebt das eigentliche Problem der zero-ratings weiter. Und wenn das heute unternehmerisch von der T. so entschieden wurde, dann schließe ich: damit haben die noch so einiges vor. Also nicht so schöne News.

  4. Dayton soll auch einen stark rechten/Nazi Hintergrund haben? Könnt ihr in dem Zusammenhang eine Quelle nennen?
    Ich zumindest hatte bisher nur davon gelesen, dass sich die Ermittlungsbehörden bisher bedeckt halten, aber die Tat eher aus starken Gewaltfantasien herrührte, als aus politisch/ideologischer Überzeugung.

    Ich habe eben noch einmal nachgesehen und diesbezüglich nichts gefunden.
    Für das, was ich bisher darüber so gelesen habe, dürfte folgender CNN-Artikel exemplarisch stehen:
    https://edition.cnn.com/2019/08/05/us/connor-betts-dayton-shooting-profile/index.html

    Laut seinen Äußerungen soll der Täter in Dayton wohl eher links-, als rechtsradikal gewesen sein. Auch wenn eine entsprechende Einordnung via Sekundärquellen basierend auf Tweets wohl schwierig ist.
    Seine politischen Äußerungen lassen jedenfalls nicht auf ein Motiv aus politisch rechter Richtung schließen.
    Und für eine Tat aus linkem Kontext war eine Partymeile wohl auch nicht das Ziel, was sich ein Linksterrorist genommen hätte. Dafür gibt der momentane US-Diskurs definitiv andere Ziele her.
    Er hat zwar auch Infos über den Terroristen aus El Paso geliked, das dürfte aber eher mit seiner positiven Einstellung Amokläufen und ähnlichem gegenüber herrühren.
    Jedenfalls passt ideologische Zustimmung für El Paso nicht in das sonstige Bild (Bernie=gut, Warren=gut, ICE=Monster, etc).

    Das dann einfach unter Nazi-Scheiße zusammen zu fassen ist denke ich ziemlich problematisch, da es im Zweifelsfall den Vorwurf und die Bezeichnung weniger glaubhaft macht (wer zu oft fälschlicherweise “ACHTUNG HAI” schreit, dem wird irgendwann nicht mehr geglaubt).

  5. Das Thema “Urteil zu Musiksampling” wurde auch in einer ct Uplink Folge besprochen. Die aussagen in Uplink unterscheiden sich stark von den hier genannten aussagen. In diesem Fall vertraue ich mal dem Heise Verlag und weniger euren Ausführungen, daher sollte jeder der sich wirklich für das Thema interessiert den Teil mal anschauen.

    https://www.youtube.com/watch?v=pqhWOTPEYkg&t=2602s

  6. Sehr geehrter Herr Neumann, sehr geehrter Herr Klebestiftliebe,

    mit dieser Korrektur möchte ich sie darauf hinweisen das unser knorkes Bilderbrett schon sehr lange nicht mehr unter krautchan firmiert sondern sich nun unter der Adresse kohlchan.net (auch blähend) befindet. Wir laden sie, die Höhrerschaft und alle Neubienchen und Neuschwuchteln ein, Zeit auf unserem schönen Bilderbrett zu verbringen.

    Freundliche Grüße und Kuss,

    Bernd Lauert

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