LNP126 Ich wollte ja zur Revolution, aber war voll

Die Live-Ausgabe von Logbuch:Netzpolitik auf dem 31C3

Wir waren in Hamburg auf dem 31. Chaos Communication Congress und haben auf der Bühne des Sendezentrums eine Live-Show von Logbuch:Netzpolitik abgeliefert, nicht zuletzt, weil sich die seltene Gelegenheit bot, mit Andre Meister und Thomas Lohninger gemeinsam zu senden. Über hundert Zuschauer haben die Sendung vor Ort direkt verfolgt und zur guten Laune vor und auf der Bühne beigetragen. Thematisch hangeln wir uns nicht so sehr durch die Ereignisse der letzten Wochen sondern bringen einen ersten Blick auf die Diskussionen und Vorträge auf dem Congress, den wir sicherlich in der nächsten Folge noch einmal vertiefen werden.

Dauer: 1:08:28

On Air
avatar Linus Neumann Paypal Icon Bitcoin Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Tim Pritlove Paypal Icon Amazon Wishlist Icon Bitcoin Icon
avatar Thomas Lohninger Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Andre Meister Bitcoin Icon

31C3

Netzneutralität und Breitband-Ausbau

NSA-Untersuchungsausschuss

Die Secucalypse

Urheberrecht

Epilog

9 Gedanken zu „LNP126 Ich wollte ja zur Revolution, aber war voll

  1. zum thema wahlcomputer:
    in der schweiz hatten wir mal eine zeitlang abstimmen per https in meiner gemeinde (kommune) in zürich im ramen eines pilotprogramms. man musste nur so einen kurzen token und irgendwie sein geburtsdatum oder so eingeben den man per post bekam und zack. war jetzt nicht für wahlen sondern nur für so ja/nein dinger auf gemeinde-ebene. war bestimmt super löchrig.

    scheint als hätte sich jemand in genf hat sich das dortige system dann mal angekuckt
    http://www.politnetz.ch/artikel/18977-e-voting-gesunde-skepsis-und-opensource
    ich hoffe, dass in der schweiz kein e-voting mehr deployed ist, bin mir aber nicht so sicher.

  2. Gedankenblitz während des Hörens: Wenn wir das Spionieren teurer machen, schneiden wir da nicht in das Fleisch anderer Bürger? Ich weiß nicht ob dem so ist, aber ich würde vermuten, dass die NSA aus steuern finanziert ist. Machen wir das Spionieren teurer, fehlt dann in Ländern der ansässigen Geheimdienste Geld an anderer Stelle – z.B. Sozialleistungen?

    Naja, mag ein sehr oberflächlicher Gedanke sein, aber ich wollte ihn mal aussprechen :) Schöne Sendung, weiter so!

    • Hm. Ich stimme zu, dass diese Option nicht besonders toll ist, aber in Ermangelung von Alternativen…. Wenn Spionage richtig teuer wird, sind die Ausgaben vielleicht (und nur vielleicht) plotisch ein wenig schwieriger zu rechtfertigen.

      Dies war wieder eine Folge, wo ich danach dachte: Wozu macht ihr das eigentlich? Über 40 Jahr Spionage und Null Änderung. Aber es stimmt natürlich: Wenn die letzte Bastion aufgegeben wird verspielt man auch die letzte Chance auf einen Sieg.

      • Ich finde es wichtig, dass es diesen Podcast gibt. Gerade als die NSA-Sache neu war, hat er mir etwas “halt” gegeben. Es war gut zu wissen, dass auch die Profis erstmal ratlos sind. Hat mir zumindest bisschen geholfen.

    • Dass Länder, die es sich nicht leisten können, ihr Geld mit Spionage gegen uns durchbringen, muss uns nun wirklich kein schlechtes Gewissen machen.

  3. Es gibt übrigens eine sehr effektive Möglichkeitt, außer Kontrolle geratene Geheimdienste in die Schranken zu weisen, wenn man es denn (politisch) will:
    Geldhahn zudrehen. Bei jedem bekannten Verstoß 10% Budget kürzen.
    Momentan kommt das natürlich einer Abschaffung gleich.

    Ich bin nach wie vor erschüttert, dass ich im Verschlüsselungswettrüsten BEIDE Seiten finanziere. Solange das der Fall ist, ist Verschlüsselung eben nur geeignet, dafür zu sorgen, dass ein anderer an meiner statt überwacht wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *