LNP150 Kampf in der fünften Dimension

Die Jubiläumssendung live vom Chaos Communication Camp 2015

Wir haben es geschafft, die 150. Sendung von Logbuch:Netzpolitik so zu schieben, dass wir sie auf dem Chaos Communication Camp 2015 im Ziegeleipark Mildenberg live vor über 1000 Zuhörern im Hauptzelt machen konnten. Als Gäste haben wir Julia Reda und Andre Meister eingeladen und dazu gibt es noch eine akustische Sonderausgabe des Cyber-Cyber-Song, der ebenfalls live auf der Bühne vorgetragen wurde.

Dauer: 1:30:38

On Air
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avatar Julia Reda
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avatar Arne Bense
Cyber Cyber Live
avatar Fiona Krakenbürger
Cyber Cyber Live

Wir bedanken uns für die große Beteiligung an der Live-Sendung wie auch grundsätzlich bei allen Hörerinnen und Hörern, die das Projekt in den knapp vier Jahren seit der ersten Sendung begleitet, kritisiert und unterstützt haben. Als Belohnung gibt es auch ein neues Intro.

Das Programm wird mittlerweile von gut 25.000 Menschen regelmäßig gehört und die Zahlen steigen kontinuierlich an. Das hätten wir für eine Show rund um so einen trockenen Themenkomplex niemals erwartet oder auch nur erhofft. Danke für Euer Vertrauen und Eure Begeisterungsfähigkeit.

Hier findet ihr die Acoustic-Version des “Cyber Cyber” Songs von Arne Bense und Fiona Krakenbürger:

Und wem es was bringt noch die Videoaufzeichnung des Events (die Audioqualität ist in der Podcastversion am Anfang deutlich besser):

Die am Ende verteilten Aufkleber sind natürlich nach dem Camp vergriffen. Wir werden bei Bedarf zu gegebener Zeit noch nachproduzieren und sicherlich noch weitere Motive auflegen.


In Zusammenhang mit dieser Ausgabe stehende Folgen

18 Gedanken zu “LNP150 Kampf in der fünften Dimension

  1. Herzlichen Glückwunsch zum 150. und vielen Dank für diesen Podcast! Freue mich auf viele weitere Folgen. So, und jetzt Jubiläumssendung mit Starbesetzung hören…

  2. Ich gratuliere euch auch ganz ganz herzlich. Eure Aufkleber sind natürlich schon unter die Leute gebracht worden. Hoffentlich gibts zum 32c3 Nachschub, sowohl an Folgen als auch an Aufklebern. Macht weiter so.

  3. Der Wunsch auf Genderneutralität in allen Ehren, aber ich kann niemandem in seinen Ausführungen folgen, wenn dieser seinen Redefluss ständig mit verkrampften gender-Innen-Ism-blockaden versperrt. Wenn Redefluss auf dem Scheiterhauften der Genderneutralität brennen muss, zugunstener Doppel-Plus-Guten-Neusprech, kann ich nichtmehr verstehen was du mir sagen willst. Wann war denn mal Syntax wichtiger als Semantik? Können wir bitte wieder mehr uns mit Inhalt als mit Dekor und Ausschmückung beschäftigen. Die Idee sollte verfolgt werden und nicht eine Sprache, da die Korrektur einer Sprache immer aus einer Gesellschaft und nie einer Interessen-Gemeinschaft hervorgehen darf. Es ist lediglich Bindeglied für den zu transportierenden Inhalt.

    inb4:
    Was bilde ich mir eigentlich ein. Ich habe ja gar keine Ahnung wovon ich spreche. Wer bin ich eigentlich? Unverschämtheit sowas in den Kommentaren zu schreiben.

    • Der Wunsch auf Ignoranz elementaren Respekts beider Geschlechter in allen Ehren, aber wir können niemanden in seinen Ausführungen folgen, wenn diese durch verkrampftes Unverständnis für die Realität versperrt sind und offenbar die Bedeutung von “Syntax” und “Semantik” auch nicht klar sind.

      Da hilft dann auch kein dummes Scheiterhaufen- und Sprachnazi-Gelaber, sorry. Wir sind ja hier nicht in der Piratenpartei.

      Falls Du weiterhin Verständnisprobleme hast, kannst Du Dir das ja von den anderen Hörerinnen erläutern lassen, die keine grundlegenden Verständnisprobleme haben.

      • @Tim: Ich finde, du hast dich hier ziemlich im Ton vergriffen. Dass emanzipatorische Bewegungen zuerst auf eine Veränderung des Sprachgebrauchs zielen, war schon immer so. Nimm als Beispiel nur mal die Vegetarier und Veganer, zu denen ich mich seit zwei Jahrzehnten zähle. Das Problem ist, dass ab einem bestimmten Level die Akzeptanz für die kommunizierten Inhalte sinkt. Wenn man das denn überhaupt bemerkt (viele tun das nicht), steht man halt vor der Entscheidung, ob das einem die auch sprachliche Reinheit wert ist. Insofern hätte ich den Hinweis einfach denkend zur Kenntnis genommen und im Zweifelsfall gesagt: Wir sind uns dessen bewusst, uns ist das aber wichtig.

      • Julia macht das zwar,aber in der angenehmsten, nicht stockerigen Art, wie ichs noch nie gehört und schon immer vermisst habe.

        Da kenn ich andere, die es krasser treiben und wirklich einem das hören erschweren. Ist halt alles noch in flux und muss sich noch einpendeln….

        • … nur dass man Groß- und Kleinschreibung gesprochen nicht unterscheiden kann und wenn es nicht explizit betont wird, wird aus BürgerInnen einfach nur Bürgerinnen. Dann sind wir wieder am Ausgangspunkt nur das in dem Fall nur weibliche Bürger angesprochen sind.

          Ich finde dieses ganzes Thema ziemlich nervig. Einerseits weil es Menschen gibt, die nicht begreifen wollen, dass Sprache einem ständigen Wandel unterliegt und sich irgendetwas auf “Reinheit der Sprache” einbilden. Andererseits weil irgendwelche Progressiven zu glauben scheinen, eine Entwicklung, die sich üblicherweise über mehrere Generationen hinzieht, ließe sich ganz bewusst und willentlich erzwingen und in paar Jahren abwickeln.
          Aber vor allem nervt mich, dass einige Vertreter beider Lager offensichtlich denken, man könne die Entwicklung der Sprache aufhalten oder beschleunigen indem man sich gegenseitig diskreditiert oder Dinge an den Kopf wirft. Die Entwicklung der Sprache wird durch den Gebrauch bestimmt. Wer der Meinung ist Gendern ist gut, der möge es tun. Wer es ablehnt lässt es halt bleiben. Das was für die Mehrheit der Menschen den meisten Nutzen/Informationsgehalt hat, wird sich am Ende durchsetzen.

  4. Also, wegen Aufklebern und Bedarf: Ja, Bedarf ist vorhanden!!
    Macht ihr jetzt neue? :) Also, Spass beiseite: ich brauche die! Haben will! Haben will! Haben will! Ich geh hier nicht weg, aus der Kommentaren, bis ihr neue macht!

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