Linus Neumann 0:55:24
Nee, gab's nicht.Ich muss auch ehrlich sagen,Ich kenne auch keinen, der sich über eine Schwankung beim Buchungssystem derDeutschen Bahn beschwert hat.Was ist passiert? Es gab DDoS-Angriffe auf das Buchungssystem der Deutschen Bahn.Also Buchungssystem der Deutschen Bahn, www.bahn.de, Suche oder was,kannst du ein Ticket kaufen. Viele machen das.Und da die App, der DB Navigator, die idealerweise hat die Zugang dazu,speichert das Ticket dann und dann kannst du Bahn fahren.Und dahinter verbirgt sich natürlich ein IT-System, das irgendwie die Fahrtberechtigungenverwaltet und verkauft und einträgt und gültige QR-Codes signiert oder was auch immer.Und...Dieses System war Ziel eines Denial-of-Service-Angriffes. Computersysteme haben endliche Ressourcen.Alle Computersysteme haben endliche Ressourcen.Primär bei so einem Service sind das natürlich die CPU- und RAM-Ressourcen.Du musst ja die ganze Zeit Tickets verkaufen und hier bezahlen.Und nee, hast du Namen, Kontonummer falsch eingegeben.Ach, Stornierung. Nee, kannst du gar nicht mehr stornieren. Das waren Sparpreise.So und so weiter und so fort.Das ist also ein vielbeschäftigtes IT-System und für diese Beschäftigung brauchtes CPU und RAM und eine Internetanbindung.So, die drei Sachen, wenn eines von den drei zu viel beansprucht wird,dann fängt es an zu ruckeln.Und wenn man das massiv überanspricht, dann hört es halt unter Umständen auchvollständig auf, verlässlich zu antworten.Kann man machen, indem man besonders komplizierte Aufgaben gibt oder so.Dann würde man vielleicht beim Compute irgendwann mal an die Grenzen stoßen.Oder wenn man es wirklich schafft, so viel Netzwerktraffic dahin zu schicken,dass die Leitung saturiert ist.Und da gab es jetzt halt letzte Woche irgendwie Schluckauf bei der DeutschenBahn und dann haben sie gesagt, ja wir sind, haben sich irgendwann auch öffentlichdazu geäußert, haben gesagt, ja hier, wir sind Ziel eines.Denial-of-Service-Angriffs und wir bemühen uns den unter Kontrolle zu bringen,haben den unter Kontrolle zu bringen, haben den unter Kontrolle gebracht unddann gab es immer mal wieder Schluckauf, so gut.Und sicherlich, also wenn du einen Denial-of-Service-Angriff bekommst,dann musst du über Netzwerkmanagement versuchen, dem irgendwie Herr zu werden.Und wenn du das bei deinen, quasi da, wo deine Leitungen ankommen,nicht hinkriegst, dann musst du irgendwann vielleicht Hilfe suchen und dir beimDKICS oder so schon möglichst viel Null ruten lassen oder so.Du musst halt irgendwie den Traffic möglichst so weit wie möglich weg von dirschon filtern, wenn es so viel ist.Oder kurzfristig halt die Ressourcen hochfahren, um mit der Menge zurecht zu kommen.Das kostet aber Geld und kann nicht dein Interesse sein.Das ist ein Problem, was alle Webseiten am laufenden Band haben,die einen mehr, die anderen weniger.Und entsprechend würde ich davon ausgehen, dass die Deutsche Bahn das im Prinzipam laufenden Band derartigen Angriffen ausgesetzt ist und auch am laufenden Band,die in der Regel wahrscheinlich automatisiert wegmanagt Und irgendwie ist esjetzt einer Gruppe gelungen,das halt mal entweder durch die Menge oder durch eine Schwierigkeit,den Traffic zu erkennen als bösartig früh, ist es dann gelungen,die Ressourcen zu überlasten.Was Spannende ist ich habe niemanden klagen hören ich kenne niemanden der gesagthat ich konnte nicht Bahn fahren oder ich konnte dem scheiß Ami nicht meineReservierung zeigen als der böse wurde oder so,habe ich keine Geschichte von gehörtgab es bestimmt die Frage ist welches Ausmaß die hatten und ob jetzt,ob dadurch sag ich mal in dem normalen Tag der Bahn ernsthaft mehr Probleme aufgetreten sind,als an jedem anderen Tag der Bahn.Und ich würde mir tatsächlich die Frage stellen, war nicht eventuell einfachnur Ziel der Angreifer, eben in die Tagesschau zu kommen und dass darüber berichtet wird.Und das fand ich tatsächlich, das hat in einem sehr großen Ausmaß stattgefunden.Das war Tagesschau-Thema, Bild-Zeitung, überall Cyber-Angriff auf die DeutscheBahn, meine Güte. Sind die Kundendaten noch sicher?Und dann durften sie alle lange Interviews geben, inklusive mir.Und ich habe dann versucht zu sagen, mehr als dass man da kein Ticket kaufenkann, passiert halt auch nicht.Also Denial-of-Service-Angriffe sind ein Ärgernis,aber sie sind eben auch eines, dass man in den Griff bekommt und in den Griffzu bekommen hat und auch das ist ja der Bahn auch hier gelungen.Insofern weiß ich nicht, ob das nicht ein bisschen out of proportion dann war.Gleichermaßen, natürlich sollte man sich das nicht gefallen lassen.Natürlich gibt es da einen Urheber hinter diesen Angriffen und man muss sich schon sagen, okay,da eskaliert jetzt etwas, wollen wir uns vielleicht wehren.Ja, Jürgen Schmidt, der Ju von Heise, hat so ein bisschen gesagt,naja, okay, das eskaliert jetzt, wir lassen uns das gefallen,was ist hier mit unserem Pazifismus und da kann man jetzt von mir aus sagen,ja, okay, du hast mal jetzt halt irgendwas zurück,stört dir aber genauso wenig wie uns.Ich weiß es nicht, ja. Ja.Es schließt auch damit, die defensive Bemühungen darf man natürlich nicht vernachlässigenund ja, das passiert halt.Muss man eben dann mal wegmanagen. Insofern fand ich das ein bisschen übertrieben.Der einfache Weg für die Deutsche Bahn wäre natürlich gewesen,ja okay, dann schalten wir den Krempel halt hinter Cloudflare,aber das passt halt nicht so zur Souveränitätsdebatte gerade.Was auch nicht so zur Souveränitätsdebatte passte, war,dass im Heute-Journal in einem Beitrag über die Einsätze von ICE,also der US-Grenzpolizei, die da regelmäßig mit sehr extrem brutalen Einsätzenbis hin zu mehreren Tötungen und regelmäßiger starker Gewalt gegen Menschenimmer wieder von sich reden.Macht, da gab es einen ZDF-Beitrag, wo.Erstens ein KI-Video gezeigt wurde,von einer weinenden Mutter und Kinder und das war aber halt nicht echt und dann eine weitere Sequenz,die zwar nicht gefälscht war, aber wohl irgendwie nichts mit dem Thema zu tunhatte, also zwei falsche Videos zur Bebilderung der Nachrichten und das ist natürlich auch,das ist schon wirklich peinlich.Also das ist, das darf nicht sein. Dann haben sie irgendwie gesagt,ja, das war ein technischer Fehler bei der Überspielung.Wir hätten eigentlich die KI-Szene kennzeichnen sollen, wollen,das ist uns irgendwie nicht gelungen.Aber ey, komm, ich guck, also ich mein, wenn ich heute Journal gucke,dann nicht, weil da die KI-Videos gekennzeichnet werden, sondern weil idealerweise,da keine drin vorkommen.Ich meine, ich hatte den Beitrag gestattet, da wurde auch drauf eingegangen,dass es halt KI-Videos gibt zu dem Thema.Aber das war, nee, nee, das konnte man so nicht machen.Naja, jetzt haben sie sich natürlich dann nochmal richtig dafür entschuldigt.Aber das ist schon ein bisschen peinlich.Handwerkliche Fehler.
Liebes Logbuch,
bei „Hey Magenta“ habe ich ehrlich gesagt augenblicklich an den „English Translater“ von Studio Braun denken müssen.
Damit war schon 2004 das Wesentliche zur Nützlichkeit dieses Features gesagt ̄\_ (ツ)_/ ̄
https://youtu.be/PTOpklpjgKs
Magenta – nicht das Beste Netz, was wir brauchen, aber das Beste Netz, was wir verdienen.
Hey Magenta!
Hier liegt jemand bewusstlos rum. Ich lege mal das Telefon auf die Brust. Kannst Du ihn mal wiederbeleben? Geht aber vermutlich nur mit OpenClaw :-}
Spaß beiseite. Es gibt sicherlich Anwendungsfälle z.B. im Notfall (oben schon genannt: Übersetzung) im Ausland bei Notrufnummern oder Anleitung bei erster Hilfe. Aber das muss man nicht im Netz lösen. Das reicht bei der Gegenstelle.
In den 90ern, als die Telekom noch die monatliche Rechnung per Brief schickte, hatte sie mal ein Werbezettelchen beigefügt, auf dem zu lesen war „das Telefon entwickelt sich immer mehr zum intelligenten Kommunikationspartner.“ Damals fand ich diesen Satz einfach nur albern. Aber jetzt, mit der Ankündigung, dass der „Magenta AI Call Assistant“ bald in ein Telefongespräch reinplatzen könnte, kommt mir der Verdacht, dass die Telekomiker seit 30 Jahren an diesem „call Assistent“ gearbeitet habae.
Zum Thema KI bei den Öffentlich-Rechtlichen geht’s noch schlimmer. Mir ist neulich auf tagesschau.de ein ganz offensichtlich „KI“-generiertes Artikelbild aufgefallen, dass nicht als solches gekennzeichnet war. Daraufhin habe ich mich beschwert und bekam als Rückmeldung, dass das Bild von der dpa übernommen wurde und es sich _nicht_ um ein „KI“-generiertes Bild handele. Trotz insistieren meinerseits war man bei tagesschau.de nicht bereit von dieser Aussage abzuweichen.
Lag ich vielleicht einfach nur falsch? Macht euch selbst ein Bild. Der Artikel ist https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/immer-mehr-menschen-legen-in-deutschland-an-2025-100.html
In höherer Auflösung gibt’s das Titelbild unter https://images.tagesschau.de/image/0daf60d6-7cd4-436d-b97d-9ff2757218b5/AAABmzBKMFY/AAABmyZEl4A/16×7/online-trading-102.webp?width=2560
Das Teil ist sowas von AI generiert….
Schon ganz schön peinlich darauf zu insistieren, es wäre nicht KI generiert…
* Die Schrift ist absoluter murks, sowas von typisch…
* Die Daumen sehen merkwürdig aus
Magenta KI wird bevorzugt eingesetzt, um bei KI gestuetzten Hotlines zu einem Menschen durchzudringen.
Das Finanzierungsmodell ist umgedreht, die Hotlines können den Dienst kostenpflichtig unterdrücken, minutenweise Abrechnung, Takt 180/60.
Was das magenta Thema angeht, keine Ahnung was sie da geritten hat. Aber nvidia hat ja vor 2 Wochen im Rahmen ihrer Partnerschaft mit Nokia diese ran ai Technologie vorgestellt bei die compute cluster in die Funkzelle im Funkturm wandern soll. Damit sollen die Modelle angeblich näher zum Kunden kommen. https://nvidianews.nvidia.com/news/nvidia-nokia-ai-telecommunications
Vielleicht ist das bei magenta der Versuch hier vorne mitzuschwimmen.
Linus, du rufst nie an! nie!
Du machst immer nur prompt injection.
Ich komme extra nach berlin und du bist nicht da
@Magenta: Ach dafür ist das neue Rechenzentrum ^^
Onavo. Das war die VPN-Äpp, die Facebook übernommen hat um in verschlüsselten Daten zu wühlen.
Bei der Die Bahn hat mir gefehlt, dass die ganz stolz darauf waren, als sie irgendwas an Steuerung nach AWS geschoben hatten. Wenn Auskunft und Ticket-Shop ausgerechnet nicht bei AWS sein sollen, wäre die Frage, warum.
Das Vertriebssystem der Bahn ist tatsächlich weitestgehend bei AWS. Das Skalieren dort ist aber nicht für eine dDOS-Abwehr gedacht.
Dafür ist ein CDN mit diversen dDOS-Protection-Mechanismen gedacht, denn nur das kann mit im Netz verteilter Hardware gegenhalten. Die Bahn nutzt hierfür nicht Cloudflare sondern Akamai.
Ganz optimal hat es aber offenbar nicht gegriffen. Die Qualität des Angriffs war meines Wissens nach aber auch eine andere, als das, was sonst gelegentlich vorkommt.
Der Impact fürs Bahnfahren ist allerdings nicht ganz ohne, denkt man an tägliche Pendler und Reisende. Da sind mal eben ein paar Millionen Leute betroffen, die keine Verbindung suchen, Ticket kaufen oder vorzeigen können.
Scheint, als hätte die Bahn verschiedene CDN‑Endpoints genutzt, aber die Attacke hat alle gleichzeitig getroffen.
Kein Datenverlust, nur Queue‑Overflows und gecachte Responses, die nicht rechtzeitig auslieferten.
Anscheinend Millionen HTTP‑Requests pro Minute auf die Buchungsendpoints, Server kam kurz an seine Limits.
App und Website liefen über unterschiedliche Load‑Balancer, beide kurzzeitig überlastet, deshalb viele Timeouts.
Sie haben wohl Traffic‑Shaping und Request‑Throttling aktiviert, um die Systeme stabil zu halten.
Die DB‑Backend-Server konnten die Anfragen nur schrittweise abarbeiten, deshalb wurden Buchungen verzögert.
Die User‑Clients bekamen nur Fehler 503 oder Timeouts, Backend war aber noch erreichbar für interne Prozesse.
Manche alte Sessions konnten noch Tickets buchen, neue Anfragen schlugen fehl – Queue‑Management vs. Live‑Traffic.
Es sieht so aus, als hätte das System Backoff‑Mechanismen aktiviert, um die Last zu verteilen.
Dieses Magenta-Thema ist wieder symbolisch für Deutschland… Hauptsache, irgendwelche Buzzwords abfeiern (zum Glück ist Blockchain durch…). Ich frage mich manchmal, in was für einer Traumwelt die leben, bzw. ob die noch irgendeinen Bezug zu durchschnittlichen Menschen in diesem Land haben. Wie wäre es mal bei den Basics anzufangen, z. B. die Faxgeräte in Rente zu schicken? Oder wenn man besonders ambitioniert ist, eine custom Linux-Distro für alle öffentlichen Einrichtungen à la “DeutschlandOS“ (ja, cringe, aber Fax ist noch mehr cringe ;)) zu erstellen… Thema Souveränität und so. Stattdessen KI über Kupfer, danke!
Ich bin für eine Volksabstimmung, ob Alkohol oder Social Media verboten werden soll – und zwar möglichst bald, so lange es noch genug Boomer gibt.
Aber mal ernsthaft, macht es Sinn, dass man ab einer gewissen Reichweite eine Klarnamenpflicht einführt? Privatpersonen könnten so aktiv sein und anonym bleiben, aber ist man noch Privatperson, wenn man bspw. eine Millionen Follower hat? (so ein kurzer Post hier kann das Thema unmöglich komplett durchleuchten und mir sind damit einhergehende Probleme teilweise bewusst)
Das löst natürlich kein Problem mit Suchtverhalten. Ist mir nur beim Thema Social Media eingefallen und ich wollte es mal in den Raum werfen.
Ernst beiseite, ich bin dann auch für Hausdurchsuchungen, wenn U14 bei X o.ä. aktiv sind. Wenn jemand als Pimmel tituliert wird, finde ich das keine grote Sache, aber Kinder auf Social Media?! Da müsste sofort ein SEK aktiv werden!
Jede Person ist eine private Persönlichkeit.
Die Accounts, die viele Follower haben, können wahrscheinlich ihre Werbefunktion besser personalisieren.
Ich finde man muss einen Unterschied zwischen einem Account und einer natürlichen Person hervorheben, solange man nicht dazu verpflichtet ist, sich zu authentifizieren.
Auch mit einem großen Account kannst Du Angehöriger einer Minderheit oder auf andere Art und Weise gefährdet sein.
Der usecase für „Hey Magenta“ ist doch völlig klar: Wenn du das nächste Mal unterwegs was im Internet nachschlagen musst, aber keinen Daten-Elch in der Nähe oder deine 100MB Datenvolumen aufgebraucht hast, fragst du einfach die KI per Telefon. Geht auch mit Edge und ohne Daten. Positiver Nebeneffekt für die Telekom: Man muss diesen blöden Infrastruktur-Ausbau nicht mehr weiter verfolgen.
Ich fand ja auch diese schon etwas ältere tageschau-Meldung sehr witzig:
>> Telekom eröffnet KI-Fabrik << insbesondere das Titelbild:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/ki-fabrik-muenchen-100.html
Was ist wohl das Produktionsgut dieser Fabrik..?
Hallo zusammen, schöner und lustiger Podcast wie fast immer.
Heute ist mein Kommentar zum Thema „Hey Magenta“.
Zuerst: Hi hi, ich saß tatsächlich in solchen Sitzungen auf BU-Ebene, meistens als Vertreter, weil mein Chef und sein Boss Wichtigeres zu tun hatten – Krawatte neu binden oder so – und ich aufpassen musste, dass, wenn unser Bereich neue Aufgaben bekäme, also Projekte, ich das nur akzeptiere, wenn wir auch das Sagen haben und genügend Budget dafür abgestellt wird.
Alles, was ihr da so als Gag formuliert habt, war zu ca. 80 % auch so. Leider wurden die richtigen Leute nur selten nach Use Cases oder Kunden- oder Anwenderwünschen gefragt. Wenn das in vielleicht 1/5 der Fälle dann doch so war, entwickelte sich manchmal tatsächlich etwas daraus.
Da ich nur auf solche Trigger warte, wie Ihr sie gefragt habt, hier mal ein paar Use Cases für „Hey Magenta“:
Zuerst die Bedingungen:
0. Niemals in einem Anruf (Call) aktivieren dürfen!
1. Aktivierung vor dem Anruf erforderlich!
2. Betrifft die Aufgabe an die KI beide Teilnehmer, dann müssen auch beide zustimmen!
3. Aktivierung nach dem Anruf kann nicht den gesprochenen Inhalt analysieren.
Use Cases:
A. „Vermittlung“: Ablauf
Freizeichen
Anrufer: „Hey Magenta, verbinde mich mit Tim Pritlove.“
Magenta-KI: „Tim Pritlove wünscht keine Anrufe von Unbekannten und dich, Waldemar, oder deine Nummer kennt er nicht. Worüber möchtest du mit ihm sprechen?“
Anrufer: „Ich möchte über den letzten Podcast mit ihm sprechen.“
Magenta-KI: „Tim Pritlove nimmt Kommentare zu Podcasts grundsätzlich nur schriftlich an. Willst du mir deinen Kommentar diktieren und mit mir abstimmen, damit ich ihn dann zu den anderen Kommentaren hinzufügen kann?“
Anrufer „…“
Ich denke, an dieser Stelle kann ich es eurer Fantasie überlassen, wie solche Konversationen weitergehen könnten.
Hier wäre nicht nur Abwimmeln oder den Anrufgrund abfragen möglich, sondern tatsächlich auch Verbinden. Dann müsste man sich keine Nummern mehr merken (Kundenbindung!), wenn man im Magenta-Netz ist.
B. „Info zum Angerufenen“: Ablauf
Nach mehreren Versuchen ist die Nummer besetzt oder keiner geht ran oder die Mailbox ist voll.
Anrufer: „Hey Magenta, ich versuche Linus Neumann anzurufen, aber er geht nicht an den Apparat. Muss ich mir Sorgen machen oder ist er irgendwie verhindert?“
Magenta-KI: „Linus Neumann ist über diese Nummer nicht erreichbar. Wenn Sie mir den Grund Ihres Anrufs nennen, kann ich versuchen, Linus Neumann über einen anderen (Magenta-) Kanal über Ihren Gesprächswunsch zu informieren.“
Auch hier gibt es viele Möglichkeiten, wie es weitergehen könnte.
C. „Telefonkonferenz“: Ablauf
Freizeichen
Anrufer: „Hey Magenta, ich habe hier ein Wählscheibentelefon und müsste eine Telefonkonferenz mit Tim, Linus und Thomas zum Thema ‚Was müssen wir noch für den nächsten Kongress machen‘ aufsetzen und dazu ein Ergebnisprotokoll aufnehmen, dem die Teilnehmer nach der Telko schriftlich abstimmen müssten.“
Magenta-KI: „Sie sind mir und den Teilnehmern unter dieser Anschlussnummer nicht bekannt. Wie lautet Ihre Telefonnummer und Ihr Name?“
Anrufer: „Waldemar +49175…“
Magenta-KI: „Hallo Waldemar, die Teilnehmer kennen deine Nummer und deinen Namen. Sollen die Gebühren für die Telefonkonferenz auf den aktuellen Anschluss, von dem du anrufst, gebucht werden?“
Anrufer – mehrere Möglichkeiten: ja oder nein oder andere Option.
Magenta-KI: „Gut, ich versuche die Teilnehmer zu erreichen. Bitte warten … diedili diedilli dö … Beim Verbindungsversuch haben Tim und Thomas der Telefonkonferenz und dem Protokol zugestimmt. Der Anschluss von Linus ist besetzt. Soll ich ihn über andere Kanäle informieren und die Telefonkonferenz mit den ersten beiden starten?“
Anrufer: „Ja …“ – hier weiter mit Fantasie.
Use Cases D bis J erspare ich euch jetzt mal. Das wären meistens Assistenten, die Aufgaben übernehmen könnten, die wir nicht machen, weil sie lästig sind und inzwischen zunehmend befremdlich mit dem Telefon wirken.
H. „Nach einem Telefonat“
Telefonat beendet.
Abheben, Freizeichen
Tim: „Hey Magenta, der letzte Anrufer war nicht wie angekündigt ein Journalist, das war Werbung. Die Nummer und den Namen sperren und melden.“
Magenta-KI: „OK, ich aktualisiere die Liste der gesperrten Namen und Telefonnummern. Die unerwünschte Telefonwerbung wird gemeldet.“
Ich weiß, dass das vielleicht etwas nostalgisch anmutet, aber mich nervt es schon … irgendwie immer … Nummern und nicht Menschen anzurufen. Ja, es gab Zeiten, da waren mehrere Menschen unter einer Nummer erreichbar. Inzwischen braucht man eigentlich keinen Apparat mit Nummer mehr, wenn man mit jemandem telefonieren (Ferngespräche führen) will. Vielleicht würde es auch die jüngste Generation eher zum Sprechen statt zum Texten bewegen.
Ich, zumindest, fände so einen Service (kostenlos) nicht schlecht zum ausprobieren.
Macht weiter so.
Viele Grüße
Waldemar
Hier ist die Antwort, die mir ChatGPT auf die Frage, ob eine „hey Magenta“-Funktion in Telefonaten sinnvoll sei:
‚Nein – für ein Telefonat zwischen Privatpersonen braucht man so einen Chatbot nicht.
Ein „Hey Magenta“‑Trigger ist eher ein Feature von Sprachassistenten (z. B. Alexa, Google Assistant) oder speziellen Kommunikationsplattformen, wo der Bot automatisch auf bestimmte Keywords reagiert und dann Aufgaben übernimmt oder Informationen liefert. In einem normalen Gespräch zwischen zwei Menschen hat das wenig Nutzen:
* **Privatsphäre** – Die beiden Teilnehmer würden nicht gerne einen zusätzlichen Bot im Hintergrund hören oder bedienen.
* **Relevanz** – Ein Bot, der nur darauf wartet, dass jemand „Hey Magenta“ sagt, kann kaum etwas beitragen; er müsste erst noch wissen, was gefragt wird und welche Antwort sinnvoll ist.
* **Technische Komplexität** – Für einen privaten Anruf wäre die Integration eines solchen Bots unnötig kompliziert (Audio‑Verarbeitung, Sprach‑Recognition, Kontext‑Management).
Kurz gesagt: Für ein einfaches Telefonat zwischen Privatpersonen ist ein Chatbot, der auf „Hey Magenta“ wartet, weder praktisch noch erforderlich.‘
Diese Entscheidung hätte man gerne eine KI übernehmen lassen ;)
Jetzt mal.ne irre Idee zur Altersverifikation: wir haben es geschafft, fast jede Seite per SSl zu verschlüsseln, indem wir Zertifikatsketten gebaut haben. Kann nicht ein Erwachsener oder eine Stelle bestätigen, dass jemand anders Erwachsen ist? So wie ich mit meinem CA weitere Zertifikate authentifizieren kann? Ggf. Kriege ich über Leute die mein Alter geprüft haben ja auch so ein Zertifikat, der Führerscheinstelle oder der Bank. Danach ist das aber meins und ich kann ggf. Meine Kinder zertifizieren sobald die 18 sind? Kriegt man das dezentral und schlecht zuordenbar hin?
Das bedeutet zusätzlichen Verwaltungsaufwand + Kosten + kann man damit nicht so gut überwachen wer Social Media nutzt oder Schmuddelseiten besucht. Also fällt das vermutlich schon von vorne herein weg ;)
Finde es ja absolut sinnvoll das über Parental Controls umzusetzen, ein bisschen Eigenverantwortung für die Erziehung der eigenen Kinder darf man von Eltern ja noch verlangen…
Im Web könnte man einen HTTP-Header einführen, der verpflichtend von Browsern übermittelt (nach Zustimmung) und vom Server geprüft werden muss (Ist/Ist nicht 18). Ansonsten eine allgemeine API, die es Programmen ermöglicht, zu prüfen ob der aktuelle Nutzer volljährig ist oder nicht.
Das wäre einfach und spart Daten…
wow, drei folgen lnp in einem monat, also alle zwei wochen eine, das gibt zwischendurch immer ordentlich entzugserscheinungen.
was die frage aufwirft, ob man tim & linus den einsatz süchtig machender algorithmen in ihrem podcast nicht besser verbieten sollte
Bei mir leider das Gegenteil. Seit die Sendungen großteils nur aus Kommentar-Kommentaren bestehen, wird mir LnP immer egaler :( Schade.
Der „KI-Skandal“ im ZDF ist eigentlich noch schlimmer als dass sie in der Aufklärung maximal unglücklich damit umgegenagen sind und erst irgendwelche hanebüchenen Ausreden parat hatten.
Anscheinend sind immer noch leitende ZDF Mitarbeiter der Meinung das wäre schon so OK. Von Einsicht keine Spur.
Der USA Korrespondent Elmar Theveßen findet es immer noch ganz dufte einen Beitrag mit ausgedachten Videos zu bebildern.
Achtung geht zu link geht zu Welt:
https://www.welt.de/vermischtes/article699f40fa1c20ab5d852174be/zdf-kritik-am-eigenen-sender-mitarbeiter-sprechen-intern-von-relotius-moment.html
„Und ich finde es schade, wenn im Grunde das Geraune von ,Nius‘ und anderen übernommen wird bei uns, wenn wir uns doch tatsächlich in unserer Berichterstattung in dieser Sache wirklich nichts vorzuwerfen haben, sondern die Realität abbilden.“
Er bezieht sich damit wohl eher auf den Text des Beitrags, aber Fernsehen ist halt nicht nur Text. Da kann ich doch nicht einfach irgend eine ausgedachten Videospur dahinter legen.
Ehrlich gesagt finde ich so einen Mitarbeiter als Korrespondent einer der wichtigsten Nachrichtensendungen im deutschen TV untragbar.Mit so einer Einstellung kann er gerne für Hollywood arbeiten, aber nicht als Übermittler von irgendwelchen Nachrichten….
Moin
Eintrag zum Logbuch:
Der Zeitversatz zwischen „ZeroDay disclosure“ und „Ausnutzen der Schwachstelle dank der öffentlichen Beschreibung“ wird nun bedeutend kleiner.
https://grith.ai/blog/clinejection-when-your-ai-tool-installs-another
LG
Kurzer ein sehr später Einwand noch zum Social Media Thema. Linus (stellvertretend auch für einige NGOs aus dem Bereich) hatte da schon in der letzten Sendung, wie ich meine, den Richtigen Punkt gebracht. Der Punkt ist ja wenn Kinder geschützt werden sollen, zb. weil Vulnerabler, dann müsste nicht Social Media sondern die Algorithmen, die dieses Konzept erst schädlich machen, verboten werden. Die adressierten Social Media Giganten sind ja beim Alkohol Vergleich eher das Kneipenfranchise, welches den Gästen Bier mit Kokain als PremiumPils verkauft.
In diesem Fall wäre dann, wie ich meine, zu Linus Gunsten wirklich mal zu begründen, warum alle Menschen diesen Algorithmen ausgesetzt werden müssten. Neben reguliertem Social Media kann auch das Doomscrolling auf Nachrichtenportalen schädlich sein, das wäre dann aber ein ganz andere Debatte und ein Ratelimit bei ORF und Zeitungen hat Linus jetzt meines Wissens nach auch nicht gefordert.
Mir kommt es so vor, als ob die Debatte in erster Linie eine strafrechtliche ist, und deshalb auch die Klarnamen als Authentifizierungsmerkmal im Raum stehen. Kinderaccounts könnten missbraucht werden von Erwachsenen. (Alkohol genauso; Kinder unter Alkoholeinfluss könnten nicht belangt werden und wären eine Gefahr.)
Die Debatte um die kognitiven Konsequenzen ist ja geisteswissenschaftlich untermauert, und deshalb nicht dafür geeignet, überhaupt technisch durchgeführt zu werden.
Persönlich benutze ich social media fast gar nicht mehr, seit tumblr und vine ihre zeit hatten.
Ich sehe oft sich selbst überlassene Kinder, die auf einem tablet scrollen. Je nachdem welche Inhalte sie konsumieren, kann das ja auch lehrreich sein. Man kann auch sehr gut die Impulskontrolle auf social media imitieren/üben.
Ich habe auch das Gefühl, dass die Leute, die damit reich geworden sind, nicht so unbeliebt geworden wären, wenn sie nicht so reich geworden wären. Und das würde ich darauf zurückführen, dass das Geldsystem eine zero sum ist und es immer Leute gibt, die echt verlieren, damit andere Leute gewinnen. Und das ist aber ein ganz anderes „Problem“, was unabhängig von social media besteht.
Bezüglich Altersverifikation: Was wurde denn nun aus dem Vorschlag zur freiwilligen Selbstauskunft, ala do-not-track? Die Betriebssystembetreiber ermöglichen das Alter am Gerät zu hinterlegen (oder vom Telefonvertrag zu übernehmen), die Browserbetreiber melden ob ein erforderliches Alter einer Webseite erreicht wurde, und Webseitenbetreiber werden gesetzlich verpflichtet ein so hinterlegtes und freiwillig gemeldetes Alter bei Strafe zu respektieren. Pornhub muss ein Mindestalter im http-header hinterlegen und Benutzer die „unter 18“ rückmelden ausschliessen, der Standardfall wäre hingegen eher permissive: „kein Alter gemeldet? dann erlaubt!“ Und ja, alte Geräte, alte Betriebssysteme oder alte Browserversionen unterstützen das womöglich nicht, sorglose oder liberale Eltern vergessen das zu aktivieren, am Gerät vom großen Bruder gehts trotzdem und die wenig übriggebliebenen script kiddies finden einen Weg das zu umgehen… genauso wie auch 12 Jährige irgendwie an Alkohol und Zigaretten kommen können. Nur entgegen der allgemein Vorstellung handelt es sich bei digital natives nicht um Nerds, sondern Kinder die mit Smartphones aufgewachsen sind und für die das Internet aus TikTok und Facebook besteht, und die noch nie eine dev-console aufgemacht haben. Ich denke damit wären 80% aller Fälle von Jugendschutz abgedeckt, ohne nebenbei die Anonymität und das Internet zu zerstören. Es soll ja nicht darum gehen Erwachsene zu nerven, sondern technisch und juristisch ein System aufzubauen, dass es Eltern ermöglicht ihre Kinder zu schützen, wenn sie das möchten.
Moinsen, neue hörende Person hier.
Ich weiß auch nicht wie genau ich hier gelandet bin, aber neue Freizeit und ein DID gespräch, welches ich überhört habe, haben mich hier hin gebracht. Finde es sehr interessant und überlege gerade ob ich lieber von vorne nach hinten oder hinten nach vorne hören soll…
Auf jeden Fall ganz schön cool eine historische Primär-Quelle zu den Themen zu haben. LoL
Kommt drauf an, wieviele Jahre Zeit du hast
Moin,
mir ist grade der flogende kurze Artikel in Bezug auf Polymarket durch die Timneline gescrollt:
– https://www.golem.de/news/wettplattform-israelischer-reporter-wird-wegen-onlinewette-massiv-bedroht-2603-206578.html
Wir haben bereits eine Zeit in der LLM-Slop „objektive Wahrheiten verhalluziniert“.
Wenn ich den Artikel weiterdenke, dann kommt nun auch noch Bereicherung in Form von Wettinteresse dazu.
Habe mich mit Polymarket bisher nicht weiter auseinandergesetzt.
Wer bestimmt am Ende was die Wahrheit ist?
Anyway, „das Muster dahinter“ lässt mal wieder mieses erahnen.
VG
Ist das schon die Sommerpause? Morgen sind es 3 Wochen ohne Sendung.
Nein, es gab gesundheitliche Ausfälle und Terminprobleme. Geht sehr bald wieder weiter.