LNP295 Nicht die beste Wohnlage

Feedback — Julian Assange — Klarnamenpflicht in Österreich — Europawahl — Termine

Nach 7 Jahren zieht Julian Assange unfreiwillig um und das gibt uns genug Anlass, seine Geschichte noch mal komplett aufzurollen und die aktuellen Geschehnisse in den Kontext des letzten Jahrzehnts und der aktuellen Lage zu stellen. Und Tim ist auch wieder dabei.

Dauer: 1:59:54

On Air
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Prolog

LNP300

Feedback: Ungültige Stimme

Feedback: Sensitivität und Spezifität

ZPS-Emittlungen: Wie es zu Ende ging

Assange verhaftet

26C3

Collateral murder

Diplomatic Cables

Ermittlungen wegen Belästigung / Vergewaltigung

Indictment der USA

Österreich: Klarnamenpflicht

DNS-Sperren durch GEMA

Digital-o-mat für die Europawahl

Termine

45 Gedanken zu „LNP295 Nicht die beste Wohnlage

  1. Bei WikiLeaks hättet ihr auch Vault 7 erwähnen können. Auch deswegen sind die Amis sauer.

    Als alternativen DNS-Anbieter empfehlt ihr Google?!
    Ey, wie seid ihr denn drauf?

  2. Zum Hackingvorwurf gegen Assange gibt es auch eine andere Lesart, nach der das Vorgehen durch die journalistische Freiheit gedeckt ist. Chelsea Manning hatte zu dem relevanten System wohl ohnehin Zugang und hätte allein dafür kein Passwort knacken müssen. Vielmehr ging es allein darum, die Daten mittels einer anderen Kennung herunterzuladen, um die eigene Identität zu verschleiern. Dann kann man Assanges Hilfe als Teil des Zeugenschutzes interpretieren. Ich will mir diese Interpretation nicht unbedingt zu eigen machen, finde sie aber erwähnenswert.

  3. Ad Digitales Vermummungsverbot: anhand welcher Kriterien sollen die Plattformen denn entscheiden, welche User “österreichich” sind, um zu wissen, ob sie vom Gesetz betroffen sind?
    Seit meiner “Politisierung” durch die Urheberrechtsrichtlinie habe ich das Bedürfnis, meine Nationalratsabgeordneten anzurufen, aber das hat wegen des Klubzwanges in Österreich absolut keinen Sinn. Da finde ich das EP schon toll, den MEPs in Straßburg und Brüssel fühle ich mich näher als den 183 Hanseln, die in Wien sitzen. (Initiativrecht wär noch was, aber das ist eine andere Diskussion…)

    Ad Digital-o-mat: wäre nett, wenn der auch für nichtdeutsche Wähler*innen und Parteien funktionieren würde (say Österreich). Die zugrundeliegenden Daten werden ja wohl maschinenlesbar aus dem gleichen Silo kommen. (Europarl.eu/votewatch)

  4. Hallo Linus & Tim,

    schön, von euch zu hören. Eine kleine Korrektur zu Linus’ Aussage, Adrian Lamo habe Suizid begangen: Das ist keineswegs zweifelsfrei erwiesen. Laut Autopsiebericht gilt die Todesursache als ungeklärt (https://assets.documentcloud.org/documents/4498280/Adrian-20-Lamo.pdf). Glücklich war der Mensch jedoch offensichtlich nicht, sofern die vielzähligen von ihm konsumierten Psychopharmaka hierfür als Indiz tauglich sind.

  5. Tut mir Leid fürs Off-Topic hier, aber gibt es die Chance, dass LNP auch irgendwann bei Spotify verfügbar ist? So für die Nicht-Apple-Jünger ;)

        • Nicht.
          Auf allen echten Podcastplattformen. Das exkludiert Spotify. Deinen favorisierten Kosmetik- & Beautypodcast gibt’s dort vielleicht, aber LNP… srsly?

            • Niemand zwingt dich, iTunes zum Hören von Podcasts zu verwenden. Podcasts werden als XML/ATOM-Feeds veröffentlicht und können mit jeder Software gehört, werden, die diesen offenen Standard unterstützt.

              Beschweren muss du dich also bei Spotify, die diesen offenen Standard gezielt nicht unterstützten, um Pocast-Produzenten in ihre Plattform zu ziehen.

              • Bei iTunes braucht man eine Apple-ID und reicht dann einen RSS-Feed zur Veröffentlichung ein.

                Bei Spotify braucht man einen Spotify-Account und reicht dann einen RSS-Feed (mit mp3s) zur Veröffentlichung ein.

                Also kein signifikanter Unterschied, und das schon seit einiger Zeit.

                • Der Unterschied ist: iTunes ist ein reines Podcastverzeichnis, Spotify ist eine geschlossene Abspielplattform. Ein “Podcast” auf Spotify ist normalen Podcast-Clients nicht zugänglich, da Spotify keine Podcast-Feeds generiert, sondern nur das Abspielen mit dem eigenen Client erlaubt.

          • Der Öffentliche Rundfunk, Fefe oder auch der Großteil der Top100-Podcasts bei iTunes (von denen nur die wenigsten Kosmetik & Beauty als Thema haben, als ob das per se was verwerfliches wäre) scheinen sich nicht an Spotify zu stören. Warum will man unbedingt eine Nutzergruppe ausschließen, nur weil sie nicht die eigenen Vorstellungen von der „echten“ Podcast-Software teilt?

  6. Sütterlin, Fraktur und die rechte Ecke

    Hallo Linus,
    auch wenn der Herr von der Staatsanwaltschaft Gera glaubt (oder als Student glaubte!) seine Gesinnung durch die Fähigkeit des Lesens von in Sütterlin verfassten Schriftstücken unterstreichen zu können, so tust du der Schrift mit deinem Urteil ein Unrecht an.

    Sütterlin ist eine vereinfachte Form der altdeutschen Kurrentschrift und wurde von Hitler Anfang der vierziger Jahre verboten. Die Fraktur übrigens auch. Es seien “Judenlettern”, so damals der Nazi-Tenor. Lesenswert dazu ist der Abschnitt zum Normalschrifterlass im folgenden Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Antiqua-Fraktur-Streit#Normalschrifterlass

    Nach dem Krieg fanden die Besatzer es übrigens total super, dass nicht mehr die altdeutsche Schreibschrift an den Schulen gelehrt wurde. Die hätten sie nämlich nicht so gut lesen können. So verschwand die altdeutsche Schreibschrift dann völlig. Was wirklich schade ist. Heute kann kaum ein deutscher Schüler Dokumente lesen, die gerade mal hundert Jahre alt sind. Eigentlich erschreckend.

    Viele Grüße aus Braunschweig,
    Max

    • Hi Max,

      das stimmt natürlich. War auch zweckmäßiger für die besetzten Gebiete.

      Ich denke, das hat mit der völkischen, rassischen Bewegung und den [Waffen] SS-Siegrunen mit zu tun, von denen ja ein „Mythos” bei der Betrachtung der NS-Zeit einhergeht, dass das Bild bzw. die Konnotation so präsent ist.

      Und diese ganzen Mythen / Trugschlüsse trotz N24… tzzz ;–)

  7. Hallo Logbuch-Netzpolitik,
    Hallo liebe Hörende,

    vielen Dank dass ihr euch in der LNP295 so ausführlich mit der Geschichte von Wikileaks auseinander gesetzt habt. Da ich mich gerade soziologisch mit Wikileaks vor Snowden beschäftigt habe, möchte ich einige Korrekturen anbringen.

    Eure Geschichte startet mit dem vielbeachteten Talk von Assange und Domscheid-Berg “Wikileaks Release 1.0” auf dem 26C3 2009. Der Name dieses Talks ist allerdings irreführend: Wikileaks existierte bereits seit 2006 und war zu diesem Zeitpunkt bereits zwei mal auf dem Kongress vertreten.

    Auf dem 24c3 2007 hielt Assange spätabends einen Workshop, der allerdings nicht aufgezeichnet wurde und nur spärlich besucht war. Auf diesem Event war Domscheid-Berg nur für die Vermittlung zuständig und er schreibt in seinem Buch, dass dieser eher konzeptuelle und theorielastige Talk eher langatmig war.

    Auf dem 25c3 2008 hielten Domscheid-Berg und Assange allerdings zusammen einen Talk unter dem Namen “Wikileaks vs. the World” der auch aufgezeichnet ist. Höchstwahrscheinlich ist dieser Talk derjenige, den ihr (Linus & Tim) als erstes gesehen habt. Als Motivation für die Gründung werden hier dänische Filterlisten angeführt, die ursprünglich für die zunächst zur Blockierung von Inhalten sexualisierter Gewalt an Kindern gedacht waren und nun im großen Stil Kritik am dänischen König zensierten.
    Als weiteres Einfalltor für Zensur werden die Zentralisierung auf wenige
    Medienkonzerne und aus dem Medienbetrieb ausscheidende Investigativ-Journalisten genannt. Die Philosophie von Wikileaks zu diesem Zeitpunkt lässt sich in Abgrenzung zur nackten Präsentation der brisanten Leaks bei Cryptome.org darstellen. Diese bereits seit 1996 existierende Seite veröffentlicht Daten grundsätzlich im unaufgearbeiteten Volltext, was zur Folge hat, dass die Zielgruppe aus einer kleinen Zahl an mit der verhandelten Materie vertrauten Experten besteht. Der Veröffentlichung bei Wikileaks sollte im Gegensatz hierzu eine Verifizierung und Plausibilitätsprüfung vorangehen. Außerdem werden Zusammenfassungen geschrieben.

    Nun zu “Cablegate”. Ihr habt ein Detail ausgeklammert: Die verschlüsselte cables.csv wurde zunächst nicht von Wikileaks verteilt. Es gibt stichhaltige Hinweise darauf, dass das Openleaks-Team (ein Fork von Wikileaks), namentlich Domscheid-Berg bei seinem Versuch, Wikileaks zu reformieren sämtliche Daten kopierte. Im Anschluss vertraute er vermeintlich dem CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn Teile
    dieses Pakets an bevor er sie eidesstaatlich löschte. Weder Domscheid-Berg noch Müller-Maguhn wussten zu diesem Zeitpunkt von der versteckten Datei. Aus dem Umfeld von Müller-Maguhn wurde dann
    vermeintlich die Datei über Torrent verteilt. Höchstwahrscheinlich unabsichtlich. Nachdem der Freitag 1:1 zusammenzählte, waren die ungeschwärzten und unverschlüsselten Cables im Internet unterwegs. Daraufhin entschied sich Wikileaks, auch die ungeschwärzte Version zu veröffentlichen.

    Wikileaks hat mit der ungeschwärzten Veröffentlichung der Cables also nur teilweise zu tun. Im Endeffekt ist es ein Teil unserer Community gewesen, die dem politischen, ökonomischen und digitalen Druck auf Wikileaks mit panischer und unüberlegter Unterstützung beigesprungen ist, ohne zu prüfen ob man gerade selbst neue Daten ins Netz stellt.

    Vielen lieben Dank für euren Podcast, der grundlegende Entscheidungen meines Lebens, wie die Wahl meines Studiums, durchaus beeinflusst hat.
    Liebe Grüße aus Würzburg,
    Kolja

    Quellen:

    24c3: wikileaks – a place for journalists, truth tellers and everybody else
    https://events.ccc.de/congress/2007/Workshops/

    25c3: Wikileaks vs. the World
    https://media.ccc.de/v/25c3-2916-en-wikileaks

    Ein Informant des Freitag zählt 1:1 zusammen
    https://www.freitag.de/autoren/steffen-kraft/leck-bei-wikileaks

    • Die Idee anonymer Einreichung wurde ja auch deutlich früher schon als akute Notwendigkeit diskutiert. Frank hat beim 22C3-Vortrag “We lost the war” das hier gesagt:

      we need to enable people to anonymously submit information to us, to get stuff to us that gets published. We need to be able to clean this information from any watermarking. We need to support people who stick out their neck like John Young with Cryptome that publish stuff and say okay I don’t care so sue me. We need more of them, because these are the few lightbolts that will guide us through the dark.

      oder aus dem zugehörigen Text aus Datenschleuder Nr. 89:

      Of course, the risk of publishing this kind of knowledge is high, especially for those on the dark side. So we need to build structures that can lessen the risk. We need anonymous submission systems for documents, methods to clean out eventual document fingerprinting (both on paper and electronic).

      (Kleine Fußnote, beim Vortrag tauchte auch Daniel Domscheit-Berg unter den Fragestellern auf.)

  8. Hallo Linus,
    Hallo Tim,
    erstmal vielen Dank, dass ihr meinem Kommentar so viel Aufmerksamkeit geschenkt habt.
    Danke auch, dass ihr den Verzweifelten Wahlempfehlungen gebt /geben wollt und auf mögliche Entscheidungshilfen hinweist.
    2014 war ca. eine Halbemillionen (1,6 % der Wähler) Bundesbürger nicht in der Lage den Stimmzettel gültig aus zu füllen – Immerhin 0,6 % weniger als 2009. Ich finde aber, da geht noch was.
    Dank eurer Ausfüllanleitung für Wahlzettel allerdings, bleibt mir am 26. nur auf Freibier zu hoffen und die Nummer vom Lieferdienst, denn es wird ein laaanger Abend werden.
    Gruß

  9. Es würde als Motiv in eine valide Verschwörungstheorie über eine Koordinierung von Wikileaks bzw. Julian Assange mit Trump-Unterstützern oder der Trump-Kampagne passen, wenn Julian auf eine Begnadigung gehofft hat. Sieht man von der wichtigen Frage ab, ob das Material aus den Hacks in diesem spezifischen Eigeninteresse verwendet wurde, dann hätte man es natürlich veröffentlichen sollen. Allein die Frage des timing halte ich da für diskutabel. Am wenigsten angreifbar ist das Prinzip zu veröffentlichen, sobald man bereit ist. Es ist aber auch legitim, den Zeitpunkt so zu wählen, dass man die Aufmerksamkeit auf ein leak maximiert, mutmaßlich ist das im Interesse des leakers. Und in der Hinsicht war zum Beispiel bei den Emails des DNC der Nominierungsparteitag der Demokraten sehr gut gewählt.

    Selbst wenn wir die Veröffentlichung rein instrumentell sehen – und da muss man sich immer die Frage stellen auf wessen Seite Wikileaks oder die Leute, die der Plattform Informationen zukommen lasssen, tatsächlich stehen – nehmen wir eine linke Perspektive, die sich eine starke US-Linke wünscht: Hillary Clinton war eine absehbar schlechte Wahl, sie wäre hinter der enttäuschenden Politik von Obama zurückgeblieben, wirklich nur das kleinere Übel. Die Aktivitäten des DNC geschahen in ihrem Sinne und auf ihr Ansinnen. Die Aufdeckung dieser Aktivitäten und damit eine offizielle Bestätigung der bis dahin abgetanen Vorwürfe war und ist wichtige Munition im Kampf zwischen den linken Kräften im Umfeld und innerhalb der Demokratischen Partei und ihrem institutionell-korrupten Flügel, der die Perpetuierung des Washingtoner Politik-Großspender-Komplexes vorantreibt. (Um mal ein anderes Argument als das bezüglich des imperialen Gefüges der USA zu verwenden.) Die nächsten zwei Jahre werden eine erste Antwort liefern, ob die Chance genutzt werden kann, die Führung der Partei zu übernehmen. Ohne Zweifel können sie jedes bisschen Argumentationhilfe gebrauchen.

    Verdächtige: Julian hat sich viele Feinde gemacht. Ich würde nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass die USA ausschlaggebend waren. Zum Beispiel soll Ecuador besonders stark reagiert haben, als Spanien sich über Assange wegen seiner Unterstüzung der katalanischen Unabhängigkeit beschwert hat. Ein Teil der Einschränkungen, die ihm auferlegt wurden, geht soweit ich mich erinnere darauf zurück. Auch Großbritannien hat lange verhandelt, um die Situation mit der Botschaft endlich zu lösen. Und nicht vergessen: Trump erwartet, dass man Dinge für ihn tut, bezahlt aber nur sehr ungern für irgendetwas.

    Asyl: Es ist zwar so, dass es viele Staaten zur Grundvoraussetzung machen, dass man sich im Inland bzw. an der Inlandsgrenze befinden muss, um Asyl zu beantragen. Der Grund dafür ist meines Erachtens aber keine völkerrechtliche Vorgabe, sondern sie wollen verhindern, dass potentielle Asylsuchende sich an ihre Botschaften im Ausland wenden können. Ausnahmen sind vermutlich möglich, je nachdem wie die gesetzliche Grundlage aussieht. In jedem Fall kann man aufgrund ihres Sonderstatus Zuflucht in einer Botschaft finden, da gibt es neben Assange auch etliche andere Beispiele. Und spätestens dann macht es kaum einen Unterschied, ob man einer Person Asyl gewährt oder darauf besteht ihr Asyl gewähren zu wollen.

    Sonstiges: Ich war etwas irritiert, dass sich die zweite Kurzmeldung schon nicht mehr mit der Politik von Sebastian Kurz beschäftigt hat.
    Und mich nervt natürlich, dass es diese UK-Austrittshängepartie gibt anstatt eines entgültigen Schritts in die eine oder die andere Richtung, aber natürlich hoffe ich jetzt ebenfalls auf ein besonders proeuropäisches britisches Kontigent für das EU-Parlament, weil Großbritannien mit hoher Wahrscheinlichkeit an der Wahl teilnehmen wird. Meine Befürchtung ist, es wird so ähnlich ausfallen wie meistens. Und ich weiß auch nicht, ob der britische Anteil (ca. 10%) gegenüber dem erwarteten Rechtsruck einen großen Unterschied machen kann. Außer es wäre ein spektakulärer Wahlerfolg der Pro-EU-Seite.

  10. Hi,

    ich bin etwas betrübt, wie ihr über Assange redet und auch hier wieder geredet habt. Wenn ihr ihn schon nicht mehr lieb habt, dann lasst ihn doch einfach in Ruhe.

    Seine Situation ist wirklich nicht beneidenswert. Sich dann noch ewig über seinen “schwierigen Charakter” auszulassen und Witze über ihn zu machen, was soll das bringen… Die persönlichen Befindlichkeiten und Animositäten zwischen euch und Assange finde ich darüber hinaus uninteressant.

    Ansonsten bin ich seit Jahren treuer Hörer und werde es auch bleiben.

    Gruß

    • Hallo,

      ich fürchte dass du da unsere Position nicht ganz richtig deutest.

      Erstens wird im Logbuch grundsätzlich über jedes Thema sarkastisch und zynisch berichtet, anders könnten wir das nicht aushalten.

      Zweitens können wir über jemanden, der der zweifachen Vergewaltigung beschuldigt wird und maßgeblichen Anteil an der Wahl Donald Trumps hatte, nicht unkritisch berichten.

      Ansonsten ist “unsere” Position diese hier.

      • “…maßgeblichen Anteil an der Wahl Donald Trumps ..”

        hmm.. wieso fällt mir da Heiner Geissler´s “Der Pazifismus der 30er jahre hat zu Ausschwitz geführt ein ?”

        weil ich glaube, dass man, für den Verlust der Glaubwürdigkeit als Konsequenz aus den DNC-Hacks nicht den / genausowenig die Hacker oder die Publizisten verantwortlich machen kann wie in den 30ern die Pazifisten für das Leid, dass in Ausschwitz erlitten wurde, sondern die, die direkt und vorsätzlich die democrat-internen Wahlen manipuliert und damit die entscheidenden DEM-Wähler vergrault haben.

        • Der Vergleich ist großartig und auch dein “weil ich glaube” bietet wenig Boden für eine weitere Diskussion.

          Was du dir aber mal anschauen könntest, sind die Stimmenverhältnisse bei US-Präsidentschaftswahlen. Währen die Republikaner generell auf eine wenig fluktuierende Menge Stimmen zählen können, ist oft der Anteil Demokraten, die zur Wahl mobilisiert werden können, wahlentscheidend. Der Wahlsieg Donald Trumps basiert genau darauf, Hillary Clinton bei Teilen der Demokraten “unwählbar” zu machen; auch die “Cambridge Analytica”-Aktivitäten zielten darauf ab.

          Des Weiteren haben wir im Podcast auch besprochen, dass es nicht nur bei einer Veröffentlichung blieb, sondern Wikileaks konkret und aktiv in Austausch und Koordination mit den Republikaners gegangen ist.

          • Wenn man sich das ganze näher anschaut, muss man allerdings den Einfluss an den battleground states messen. Und damit stellt sich die Frage nach der Wirkung der Wikileaks-Veröffentlichungen durchaus.

            1) Es gab dort sicherlich etliche Wähler, die Sanders ihre Stimme gegeben hätten aber Clinton nicht. Allerdings nicht deshalb weil es die Wahrnehmung gab, dass er hintergangen wurde, sondern weil ihnen Clinton nichts Vergleichbares angeboten hat. 2) Auch die leaks, die man als Angriff auf ihren Charakter deuten kann, waren glaube ich bei den demokratischen Wählern dort nicht mal annährend so schädlich wie der geringe Enthusiasmus, den ihre Kampagne generiert hat, kombiniert mit der medial verbreiteten Sicherheit ihres Sieges. 3) Man sollte auch nicht vergessen, dass Clinton deutliche Probleme mit der “weißen” Wählerschaft hatte. Beides würde ich nicht auf Wikileaks-Aktivitäten zurückführen, sondern ist eher in Trumps Rhetorik und bestehenden Ressentiments bei den Wählern begründet.

            Ich denke tatsächlich, dass in den kritischen Bundesstaaten für die kritischen Wählerschichten die Botschaften, die auf der Basis von Wikileaks-Veröffentlichungen generiert wurden, einfach nicht so wichtig waren, wenn sie dort überhaupt verwendet wurden. Und insgesamt war die Wahl ja nicht eng und ist sogar mit umgekehrten Vorzeichen ausgegangen.

            Aber nehmen wir an, es gab einen signifikanten Beitrag: Relevant ist das für mich insofern Wikileaks ohne die unterstellte Agenda anders gehandelt hätte. An der Stelle ist die Diskussion des timings entscheidend. Insbesondere das Zusammenfallen des Beginns der Podesta-Email-Veröffentlichungen mit der Veröffentlichung der Access Hollywood-Aufnahme von Donald Trump.

            Des Weiteren haben wir im Podcast auch besprochen, dass es nicht nur bei einer Veröffentlichung blieb, sondern Wikileaks konkret und aktiv in Austausch und Koordination mit den Republikaners gegangen ist.

            Austausch ja, aber bei der Koordinierung bewegen wir uns immer noch im Bereich einer Verschwörungstheorie, oder nicht?

            • Austausch ja, aber bei der Koordinierung bewegen wir uns immer noch im Bereich einer Verschwörungstheorie, oder nicht?

              Starke Worte kurz vom Release des Mueller-Reports :-)

              • Nicht wirklich, denn ich verwende den Begriff “Verschwörungstheorie” nicht wertend.

                Der Mueller-Report sollte da eigentlich keine Erkenntnisse bringen. Entweder war eine Koordinierung zwischen Trump-Kampagne und Wikileaks jenseits einer Russlandverbindung nicht Untersuchungsgegenstand oder falls sie doch untersucht wurde, dann hätte man das doch als Ermittlungsergebnis bekannt geben müssen. Schließlich ist Wikileaks aus US-Sicht eine feindliche ausländische Entität und eine Zusammenarbeit mit der Organisation, um die US-Wahl zu beeinflussen, könnte man vielleicht in einem strafbaren Bereich sehen.

                Aber, wenn der Mueller-Report tatsächlich bezüglich einer Koordinierung Erkenntnisse hat, teile sie gerne mit. Ich hatte nicht vor ihn zu lesen.

      • Danke für den Link.

        “Zweitens können wir über jemanden, der der zweifachen Vergewaltigung beschuldigt wird und maßgeblichen Anteil an der Wahl Donald Trumps hatte, nicht unkritisch berichten.”

        Assange hat die Vorwürfe der Vergewaltigung immer bestritten. Von der Unschuldsvermutung haltet ihr nichts?

  11. Hallo Linus, hallo Tim,

    die hier diskutierten Nachrichten und Themen sind wie immer sehr kompetent von euch aufgearbeitet und so aktuell wie informativ. Diese Aufklärungsarbeit ist wie ich finde von unschätzbaren Wert, weil es für mündige Bürger Informationsvielfalt braucht, die so qualitativ hochwertig ist wie diese hier.
    Schließlich entwickelt sich Deutschland und die EU in Richtung Autoritarismus, was an den behandelten Themen unschwer zu erkennen ist.
    Passend hierzu möchte ich auf einen wissenschaftlichen Artikel vorstellen, der die technischen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte dieses Trends thematisiert, welche dieser Entwicklung den Weg bereitet. Vielleicht macht sich der ein oder andere die Mühe ihn zu lesen:
    https://www.ingentaconnect.com/contentone/intellect/eapc/2019/00000005/00000001/art00005
    Der Titel lautet „Does the democratic West ‘learn’ from the authoritarian East? Juxtaposing German and Chinese Internet censorship and filter bubbles“, also eine Gegenüberstellung deutscher bzw. westlicher Filterblasen und Zensur mit der in China.

    Im Kontext einiger Vorfälle, welche auch hier in diesem Podcast ausführlicher beleuchtet wurden, wird erörtert, mit welchen Motivationen und mit welchen technischen und juristischen Mitteln nicht-westliche Staaten versuchen Informationssysteme so zu kreieren, so dass kein freies Mediensystem zur Verfügung steht, dass dem Begriff der Pressefreiheit entspricht. Dem gegenübergestellt werden die Entwicklungen in der EU und in Deutschland (z.B. anhand des NetzDG, Uploadfiltern, usw…).

    In dem Artikel wird erörtert welche Aspekte für einen neutralen Vergleich betrachtet werden müssen, die – soweit das möglich ist – neutral auf beide Seiten gleichermaßen angewendet werden können, da die zu vergleichenden „Messgrößen“ nicht quantifizierbar sind.

    Die Forscherin und Autorin des Artikels Maria Faust von der Universität Leipzig nennt hierfür die Fragestellungen welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede in den jeweiligen Filterblasen und Zensurmaßnahmen gefunden werden können, und ob der Charakter der Internetzensur im Hinblick auf die Effekte auf die öffentliche Meinung verglichen werden kann.
    Und in wie fern das neue Zusammenspiel zwischen staatlicher Intervention durch unternehmerische Maßnahmen gemessen werden kann und ob das Internet und der Anstieg von Filterblasen in Deutschland für einen Effekt sorgt, welcher so einflussreich ist, dass die deutsche Inhaltsregulierung mit der Chinesischen Zensur vergleichbar wird.

    Hierbei wird auch die Unterscheidung in Vor- und Nachträgliche Zensur berücksichtigt, und Definitionen angewendet, was denn eine Filterblase überhaupt ist, und was diese von Zensur unterscheidet, bzw. welche Gemeinsamkeiten bestehen.

    Unter Anderem werden 6 Ebenen genannt, in denen Zensiert und Gefiltert wird:
    – technologische Ebene (Surfgewohnheiten, Tracking, DNS-Manipulation, China‘s 50Ct Armee, etc.)
    – schriftliche Kommunikation (u.A. Keyword Selektoren- Basierte algorithmische Filter)
    – visuelle Kommunikation (Content- Erkennung im Bild mit Software)
    – Audiokommunikation (Spracherkennungstechnologien und wieder Keyword- selektoren)
    – Audio-Visuelle Kommunikation (Erkennung von Handlungen im Video, etc)
    – soziale Kontrolle (Psychologie)

    Betrachtet werden auch die Auswirkungen dieser Filter auf die Gesellschaft und auf einzelne Individuen haben können, und es wird erörtert, mit welchen Methoden sich die Filter und Zensuralgorithmen am besten für einen zukünftigen Vergleich analysieren ließen. Die Problematik hierbei besteht demnach nicht nur darin, dass die Quellcodes hiervon nicht öffentlich sind, sondern auch noch in verschiedenen Programmiersprachen für verschiedene technische Systeme verfasst sind sowie einer permanenten Anpassung unterliegen, was eine Analyse enorm erschwert.
    Offenbar können die Algorithmen nur durch ihre Wirkung auf die Menschen vermessen werden.

    Sorry for the long post.

  12. Ihr verbreitet Fake News im Bezug auf Roger Stone, Donald Trump und Donald Trump junior. Das mögt ihr zwar so in den deutschen NATO-Medien aufgeschnappt haben, aber es stimmt nicht.

    Roger Stone hat z.B. behauptet, er hätte Insiderinformationen von wikileaks und persönliche Kontakte über Randy Credico, nachdem wikileaks über Twitter angekündigt hatten, dass sie Clinton Mails leaken werden. Stone hatte gar nichts. Er wurde auch nicht verklagt, weil er irgendwelche tollen Kontakte hatte, sondern wie so viele der Angeklagten, weil er vor Gericht gelogen hat.

    https://www.thenation.com/article/mueller-roger-stone-russiagate/

    Die Donald junior Episode ist genauso eine Nullnummer. Rob Goldstone bot Trump jun. kompromittierende Informationen von Russen über Clinton an. Das kam auch nie zustande. Rob Goldstone ist ein britischer Musikproduzent. Nicht gerade der Prototyp eines russischen Meisterspions …

    https://mondediplo.com/2017/12/06russiagate

    Wie kommt man als intelligenter Mensch eigentlich auf die Idee, dass der Überbringer der schlechten Nachrichten über Clinton schuld ist und nicht die Clinton und ihre Wahlkampfhelfer an ihren eigenen Missetaten?

    Dazu noch ein Zitat aus dem Buch “Shattered” von Insidern aus der Clinton-Kampagne:

    “Within 24 hours of her concession speech, [campaign chair John Podesta and manager Robby Mook] assembled her communications team at the Brooklyn headquarters to engineer the case that the election wasn’t entirely on the up-and-up. For a couple of hours, with Shake Shack containers littering the room, they went over the script they would pitch to the press and the public. Already, Russian hacking was the centerpiece of the argument.”

    Die Aussage von euch, dass Assange mit “großer Wahrscheinlichkeit” Schuld an der Wahl vom Faschisten Trump war, ist echt traurig. War er auch Schuld an der Wahl der AfD, Orban’s Partei oder all den anderen rechtsextremen Parteien, die in den letzten Jahren stark zugewonnen haben? Vielleicht auch dem Ergebnis in Israel? Wohl eher nicht. Tja, dann hatte das wohl doch andere Gründe. Könnte u.a. was mit Kapitalismus im Endstadium zu tun haben …

    Ihr habt euch beim CCC mit der Sicherheit der Wahl-PCs in USA befasst. Ihr wisst auch, dass da nichts gefixt wurde. Aber sich dann beschweren, dass Assange oder die Russen die Wahl versaut hätten. Alles klar.

    Wenn das in 2020 nicht wieder ein Clusterfuck wird, dann wäre ich echt überrascht. Für mich ist das das wichtigste Thema, aber für die MSM natürlich überhaupt nicht. Wahlen in NATO-Ländern sind natürlich niemals manipuliert. Das passiert nur in Russland oder Iran und wenn in USA doch was manipuliert wird, dann waren das die Russen:

    https://www.nytimes.com/2018/12/19/us/alabama-senate-roy-jones-russia.html

    Einige betrogene Sanders-Wähler haben damals geklagt in einer Sammelklage, weil ihre Spenden für Sanders von Clinton über die DNC einkassiert wurden. Sie kamen zwar nicht durch mit der Klage, aber in dem Skript von der Verhandlung konnte man nachlesen, dass ein DNC-Anwalt sagte “Wahlen bei Primaries seien gar nicht so wichtig, die DNC könnte auch einfach ihren Kandidaten in einem verrauchten Hinterzimmer bestimmen.” Das war sein Konter zu den vielen Betrugsvorwürfen aus vielen Wahlveranstaltungen in vielen Bundesstaaten. Das schafft doch nochmal extra Vertrauen für die nächste Vorwahl der Demokraten.

    Die befinden sich übrigens seit Anfang des Jahres im Wahlkampfmodus, also fast 2 Jahre bevor es im Nov 2020 zur Wahl kommt. Alle sind fleißig am Spenden sammeln. Man braucht mindestens 65000 Spender, um an der offiziellen Debate der DNC teilnehmen zu dürfen als Kandidat. Genauso wie bei uns oder den Briten ist das Inhaltliche nur noch zum Fremdschämen. Ich bin teilweise so verblüfft, ob die ihre Wähler für total verblödet halten oder das Ernst meinen, was sie erzählen? Wahrscheinlich trifft Beides in gewisser Weise zu. Sie haben natürlich alle ihre teuren Berater. Wer glaubt, dass uns die Demokraten retten werden vor dem bösen Trump, der glaubte wohl auch letzte Wahl in Deutschland an den Schulz-Zug.

    Mit Russiagate und der Nullnummer dazu haben sie ihm sogar beste Munition geliefert.

    https://www.rollingstone.com/politics/politics-features/taibbi-trump-russia-mueller-investigation-815060/

    Dass die vielen Fake-News in deutschen Nachrichten nachgebetet wurden, wundert mich überhaupt nicht. Wie sagte einmal Klaus Kleber auf die Frage, warum Ted Cruz oder Bernie Sanders in den Staatsnachrichten zum letzten Wahlkampf in den USA praktisch nicht vorkamen? Das wäre zu komplex.

    Mich würde nicht überraschen, wenn es noch einmal 4 Jahre Trump gibt. Vorallem machen so einige Demokraten den Eindruck, dass sie lieber Trump gewinnen lassen würden als Sanders. An Assange wird es sicherlich auch diesmal nicht liegen. Aber vielleicht der böse Putin … man weiß ja nie. Deshalb haben sie auch ein 1,5 Billionen (engl. Trillions) $ Programm (bis 2050) für neue Atomwaffen und nochmal mindestens so viel für 2400 F35 usw. Sicher ist sicher…. Die tolle Demokratie in USA muss ja schließlich angemessen beschützt werden!

    https://www.rollingstone.com/politics/politics-news/how-to-blow-700-billion-809465/

  13. Kleine Korrektur zum Anfang von wikileaks, das nicht am 26c3 das “Licht der breiten Öffentlichkeit erblickt” hat. Julian Assange hatte bereits im September 2009 einen Award of Distinction an der Ars Electronica erhalten, und dort einen Auftritt gehabt. Ich finde es gerade nicht mehr, aber mich dünkt er war sogar ein paar Jährchen vorher an der Ars Electronica in Linz, und hatte bereits da sein Konzept vorgestellt. Suche ich noch.

    https://www.flickr.com/photos/arselectronica/5410419665

  14. Österreich: Klarnamenpflicht

    Der Betreiber muss die Identität validieren, darf aber die dazu verwendeten Dokumente dann nicht aufbewahren. Falls sich also später herausstellt, dass ein Nutzer eine falsche Identität verwendet, kann der Betreiber nicht nachweisen, ob er nachlässig geprüft hat oder der Nutzer vielleicht gut gefälschte Dokumente vorgelegt hat.

    Die Motivation hinter der Löschpflicht ist natürlich klar: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis hier ein Server aufgemacht und alle Ausweis-Scans ins Netz gestellt würden. Wobei das natürlich auch bei den Klarnamen mit Adressen schon eine Katastrophe wäre.

  15. Um begnadigt werden zu können, muss man aber schon erst mal rechtskräftig verurteilt sein. Davor kann man es ja schließlich vor Gericht klären.

    • Nein, der Präsident der USA kann für Straftaten nach Bundesrecht eine Begnadigung aussprechen, sobald diese begangen wurden, völlig unabhängig vom Stand der Strafverfolgung.

  16. Was ich bei der ganzen Assange Nummer nicht verstehe. Wenn der ein wenig sprachbegabt ist (was man eigentlich erwarten kann, bei einem Softwareentwickler “Hacker”, schliesslich sind Programmiersprachen auch nur Sprachen), warum kann der nach 7 Jahren in der Botschaft eines spanischsprachigen Landes immer noch kein Wort Spanisch? Das ist doch lächerlich! Mit ein paar Interviews auf Spansich hätte er in der spanischsprachigen Welt einige Sympathien gewinnen können. Hat er aber nie geschafft. Da kann man nur sagen: Glaubt ihr bei Wikileaks wirklich Englisch reicht, weil GB und USA so tolle Vorbilder sind? Ich denke, ein heutiger Weltbürger sollte 5-6 Sprachen sprechen können. Das ist echt nicht zuviel verlangt. Und Spanisch ist jetzt nicht die mega komplizierte Sprache (ich habe in südamerika gelebt und natürlich spansich gesprochen und ich habe in Japan gelebt und Japanisch gelernt. Wo ist das Problem?). Wenn man das in 7 Jahren nicht schafft, muß man schon ziemlich doof sein (oder so arrogant, dass es einem egal ist). Das Gleiche mit seinem Kumpel Bini. 5 Jahre in Ecuador und auch kein Spanisch. Gut, die Anklage gegen ihn ist natürlich etwas schwach. Vorwurf der Staatsanwaltschaft dort, natürlich auch “hacking”. Man hat ihn festgenommen, als er nach Japan fliegen wollte. Vor kurzem war er in Venezuela. Gesucht werden angeblich auch 2 russische “Hacker” die aber in Ecuador rechtzeitig untergetaucht sind. Aber aktuell liegen noch nicht viele Beweise auf dem Tisch, schau ma mal was sie gegen Bini haben. Hört sich aber etwas schwammig an. Quelle: https://www.eluniverso.com/noticias/2019/04/16/nota/7287563/ola-bini-desarrollador-preso-que-despierta-muchas-dudas

  17. Hallo Linus,

    zum Thema Wahlempfehlung:
    Wenn man seine Wahl auf dem Stimmzettel begründet dann ändert das nichts an der Wertigkeit, wenn dadurch der Wählerwille weiterhin erkennbar ist. Es gibt nur eine Möglichkeit seiner Stimme mehr Gewicht zu verleihen. Man sollte gerade als AFD-Wähler seinen Stimmzettel immer unterschreiben, um sicherzustellen, dass er doppelt zählt.

    Grüße

    Peter

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